Forschungsprojekt zur Bewertung und Optimierung des Schüttel-Abriebverfahrens für feine Gesteinskörnungen

Status
Vergeben
Angebotsfrist
20.07.2026, 06:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
252.100,84 EUR
Lose
1
Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenProfil ansehen
Erfüllungsregion
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
16.06.2026
Bekanntmachungsnummer
411365-2026
Verfahrensnummer
e41981ed-9604-4687-9f8c-b224317bdaf6
CPV-Codes
73000000 · Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

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Kurzbeschreibung

Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen in Bergisch Gladbach beauftragt ein Forschungsprojekt zur wissenschaftlichen Bewertung und Optimierung des Schüttel-Abriebverfahrens zur Bestimmung der Wasserempfindlichkeit feiner Gesteinskörnungen in Asphalt. Der Auftrag umfasst unter anderem eine Literaturstudie, Expertenbefragungen, die Optimierung und Evaluierung des Prüfverfahrens, Stichprobenuntersuchungen sowie die Erstellung eines Bewertungshintergrundes und von Empfehlungen. Der geschätzte Auftragswert beträgt rund 252.101 Euro; der Leistungsort liegt in der Region Bergisch Gladbach, und Angebote können bis zum 20. Juli 2026 eingereicht werden.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Die Wasserempfindlichkeit von Fremdfüller sowie des Eigenfüllers der feinen Gesteinskörnung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Mörteleigenschaften von Asphalt, welche wiederum in direktem Zusammenhang mit dem Gebrauchsverhalten des Baustoffs stehen. In der aktuellen Norm DIN EN 13043 „Gesteinskörnungen für Asphalt und Oberflächenbehandlungen für Straßen, Flugplätze und andere Verkehrsflächen" ist die Wasserempfindlichkeit von Fremdfüller und Eigenfüller bereits als wesentliches Merkmal verankert. Forschungsarbeiten haben die Eignung und die Vorzüge des Schüttel-Abriebverfahrens zur Bestimmung dieser Wasserempfindlichkeit bei feinen Gesteinskörnungen nachgewiesen. Aufgrund dieser Erkenntnisse haben die D-A-CH-Länder beschlossen, die Wasserempfindlichkeit, geprüft mittels des Schüttelabrieb-Verfahrens, als wesentliches Merkmal für die feine Gesteinskörnung in den laufenden CPR-Acquis-Prozess einzubringen. Ein zentrales Problem bei der Ableitung eines Bewertungshintergrundes direkt aus Versuchstrecken ist jedoch die dafür erforderliche lange Liegedauer, was den Prozess erschwert. Es besteht weiterhin Bedarf an einer fundierten wissenschaftlichen Untermauerung und Optimierung des Verfahrens. Das übergeordnete Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Schaffung eines performancebasierten Bewertungshintergrundes für das Schüttel-Abriebverfahren nach TP Gestein-StB, Teil 6.6.3. Der spezifische Nutzen des FE-Vorhabens liegt darin, dass die Forschungsergebnisse unmittelbar in das Technische Regelwerk (TP Gestein-StB, TL Gestein-StB) einfließen sollen. Durch eine konkretisierte Prüfvorschrift für das Schüttel-Abriebverfahren entsteht die Möglichkeit, gezielt qualitativ hochwertige feine Gesteinskörnungen herzustellen, was langfristig zu einer deutlichen Erhöhung der Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit von Asphaltbauweisen führt. Für die Konzeption der Bearbeitung können insbesondere folgende Vorüberlegungen berücksichtigt werden: AP 1 - Literaturstudie AP 2 - Expertenbefragung AP 3 - Optimierung des Prüfverfahrens AP 4 - Evaluierung der Optimierung AP 5 - Stichprobencharakterisierung AP 6 - Erstellung eines Bewertungshintergrundes AP 7 – Auswertung und Empfehlungen

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · FE 06.0127/2026/BGB - Schaffung eines performancebasierten Bewertungshintergrundes für das Schüttel-Abriebverfahren nach TP Gestein-StB, Teil 6.6.3252.100,84 EUR

    Die Wasserempfindlichkeit von Fremdfüller sowie des Eigenfüllers der feinen Gesteinskörnung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Mörteleigenschaften von Asphalt, welche wiederum in direktem Zusammenhang mit dem Gebrauchsverhalten des Baustoffs stehen. In der aktuellen Norm DIN EN 13043 „Gesteinskörnungen für Asphalt und Oberflächenbehandlungen für Straßen, Flugplätze und andere Verkehrsflächen" ist die Wasserempfindlichkeit von Fremdfüller und Eigenfüller bereits als wesentliches Merkmal verankert. Forschungsarbeiten haben die Eignung und die Vorzüge des Schüttel-Abriebverfahrens zur Bestimmung dieser Wasserempfindlichkeit bei feinen Gesteinskörnungen nachgewiesen. Aufgrund dieser Erkenntnisse haben die D-A-CH-Länder beschlossen, die Wasserempfindlichkeit, geprüft mittels des Schüttelabrieb-Verfahrens, als wesentliches Merkmal für die feine Gesteinskörnung in den laufenden CPR-Acquis-Prozess einzubringen. Ein zentrales Problem bei der Ableitung eines Bewertungshintergrundes direkt aus Versuchstrecken ist jedoch die dafür erforderliche lange Liegedauer, was den Prozess erschwert. Es besteht weiterhin Bedarf an einer fundierten wissenschaftlichen Untermauerung und Optimierung des Verfahrens. Das übergeordnete Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Schaffung eines performancebasierten Bewertungshintergrundes für das Schüttel-Abriebverfahren nach TP Gestein-StB, Teil 6.6.3. Der spezifische Nutzen des FE-Vorhabens liegt darin, dass die Forschungsergebnisse unmittelbar in das Technische Regelwerk (TP Gestein-StB, TL Gestein-StB) einfließen sollen. Durch eine konkretisierte Prüfvorschrift für das Schüttel-Abriebverfahren entsteht die Möglichkeit, gezielt qualitativ hochwertige feine Gesteinskörnungen herzustellen, was langfristig zu einer deutlichen Erhöhung der Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit von Asphaltbauweisen führt. Für die Konzeption der Bearbeitung können insbesondere folgende Vorüberlegungen berücksichtigt werden: AP 1 - Literaturstudie AP 2 - Expertenbefragung AP 3 - Optimierung des Prüfverfahrens AP 4 - Evaluierung der Optimierung AP 5 - Stichprobencharakterisierung AP 6 - Erstellung eines Bewertungshintergrundes AP 7 – Auswertung und Empfehlungen

    Frist: 20.07.2026, 02:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4). siehe § 56 VgV

Wie wird das Angebot bewertet?

Kriterien ohne Loszuordnung

Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
50 %
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Vergabeunterlagen

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Anforderungen

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Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 01.09.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 601464-2026
Vergleichbare Verfahren97vergeben oder Frist abgelaufen
Mit erfasstem Zuschlag58 verschiedene Auftragnehmer
ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu SchätzwertMedian, 15 Vergaben

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SISteinbacher-Consult Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KGNeusäß1125.08.2026 - steigend

Wer schreibt solche Vergaben aus?

Regionen: Nordrhein-Westfalen (49) · Berlin (13) · Niedersachsen (6) · Bayern (5) · Sachsen-Anhalt (4) · Hessen (3)
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DDDEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbHBerlin921.07.2026
DADie Autobahn GmbH des Bundes - NL RheinlandKrefeld827.07.2026
DADie Autobahn GmbH des Bundes - NL NordwestHannover428.07.2026
EIEisenbahn-BundesamtBonn421.07.2026
BFBundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen51427 Bergisch Gladbach (Rheinisch-Bergischer Kreis)412.06.2026
LSLandesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung NiederrheinMönchengladbach303.09.2026
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Laufende Rahmenverträge

Nordrhein-Westfalen
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    13.01.2025noch 28 Monate13.01.2029
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Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen

Aktiv seit 2025 · 37 Verfahren
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Verfahren pro Jahr37Ø seit 2025
Ø Auftragswertgeschätzt, laut Bekanntmachung
VergebenVerfahren mit Zuschlag
RahmenverträgeAnteil an Verfahren
Verfahren je Woche · 37 seit 2025Spitze KW 24 · 2026 · 7

Leistungsbereiche

Top 5 nach Verfahren

Erfüllungsorte

nach Verfahren

Bisherige Auftragnehmer

Zuschläge dieses Auftraggebers, alle Leistungsbereiche

Laufende Rahmenverträge

nach voraussichtlichem Vertragsende

Keine laufenden Rahmenverträge dieses Auftraggebers bekannt.

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