Erweiterung des fahrerlosen Transportsystems zur Anbindung des Herzzentrums
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 21.10.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.
- Erfüllungsregion
- Sachsen-Anhalt
- Verfahren
- Verfahrensart unbekannt
- Auftragsart
- Bauleistung
- Veröffentlicht
- 05.10.2026
- CPV-Codes
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- Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen (43000000)
- Baukonstruktionen und Baustoffe; Bauhilfsprodukte (elektrische Apparate ausgenommen) (44000000)
- Bauarbeiten (45000000)
- Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000)
- Bekanntmachung
- evergabe-online.de
- Bekanntmachungsnummer
- 269d7da8-2b47-4114-83bc-3c5a158f186f
- Verfahrensnummer
- 88def669-8620-46b7-854b-c76f1342a21e
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Das Universitätsklinikum Magdeburg, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, beschafft die technische Anbindung des neuen Herzzentrums (Haus 61) an das bestehende System für automatischen Warentransport (AWT) über einen Tunnel. Dazu gehören die Nutzung vorhandener fahrerloser Transportsysteme (FTS), eine möglichst zweispurige Streckenführung sowie Schnittstellen und Vorrangsteuerungen für Aufzüge, Türen und Notfalltransporte; die Anlage soll außerdem für spätere frei navigierende Fahrzeuge geeignet sein. Die Arbeiten betreffen den Klinikstandort in Magdeburg; als Angebotsfrist ist der 21. Oktober 2026 angegeben.
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Leistungsbeschreibung
Das auf dem Areal des UMMD neu zu errichtende Herzzentrum (Haus 61) soll für den AWT-Betrieb ertüchtigt werden. Vom Bestandshaus H60a über einen noch zu errichtenden Tunnel das Herzzentrum (Haus 61) anzubinden. Der Tunnel ist sowohl für den Bettentransport als auch für das AWT-System vorgesehen. Innerhalb des Verbindungstunnels ist eine Brandschutztür mit der Zulassung für Bahngebundene-Fördertechnik zu implementieren. Der AWT-Transport soll soweit als möglich zweispurig ausgestattet werden. Im ersten Abschnitt sollen die Bestandsfahrzeuge des AWT-Systems aus Haus 60 über den Tunnel das Haus 61 anbinden. Alle Güter die z.Z. im Haus 60 mit dem AWT-System transportiert werden, sollen auch Haus 60 erreichen. Diese Transporte sind bidirektional. Da der Tunnel auch für Notfall-Patienten genutzt werden soll, sind „Vorrangschaltungen“ für die Aufzüge vorzusehen. Sobald es eine Anmeldung für einen Notfall-Transport gibt, muss das AWT-System entweder Wartepositionen anfahren bzw. die begonnene Aufzugsfahrt beenden und den Aufzug dann freigeben. Das entsprechende Signal kommt aus der Aufzugssteuerung und wird über die Aufzugsschnittstelle mit dem FTS verbunden. Außerhalb der Brandschutztür durchfahren das AWT-System auch elektrisch angetriebene Drehflügeltüren. Die Drehflügeltüren müssen über eine Schnittstelle verfügen um mit dem FTS Daten auszutauschen. Auch in diesem Bereich haben die Notfall-Transporte Vorrang und das AWT-System muss auf beiden Seiten der Türen Warteplätze einnehmen / anfahren. Aus technischen Gründen kann ein begonnener AWT-Transport mit einem Aufzug nicht abgebrochen werden und muss beendet werden. Eine Schnittstelle zur Anmeldung von Notfall-Transporten ist durch den AWT-Lieferanten einzurichten/vorzuhalten. Das Brandschutztor ist als „ständig“ offen einprogrammiert und schließt nur bei Auslösung eines Brandmeldesignals bzw. einer Rauch-Detektierung. Im Bereich der Aufzüge in Richtung Haus 60 wird es bauseits einen Hohlboden geben mit einer Lastannahme von bis zu 10 kN. An dieser Stelle wird es auch eine bauseitige Dehnfuge geben, die den Bestand und die Tunnelverbindung verbindet. Geplant wird die Tunnelanbindung zwischen den Häusern 10 und Herzzentrum Haus 61. Wesentliche Aufgabe des FTS ist die Ver- und Entsorgung des Hauses 61 gleichermaßen, wie im Bestand Haus 60. Da der Bieter für die Tunnelanbindung (Fa. MLR) bereits festgelegt ist, hat sich der Bieter intensiv mit der Tunnelverbindung zwischen Haus 10 und Haus 61 zu beschäftigen und diese Funktionen in seinem Konzept zu übernehmen. Das geplante FTS als solches hat die Aufgaben: · den Transport aller entsprechenden AGV/FTS Rollcontainer zwischen den H10 & H61 mit der Erweiterungsoption von H60 zu realisieren · Gleich dem Bestand werden Unterfahr-Fahrzeuge eingesetzt · Der AN muss gewährleisten, dass die Tunnelverbindung sowohl mit Bestands-Fahrzeugen als auch mit neuen Fahrzeugen zu befahren ist. Da die Bestandsfahrzeuge eine Vorzugsfahrtrichtung haben, ist dieses bei den Hüllkurven zu berücksichtigen. Die Bestandsfahrzeuge orientieren sich an Magnetpunkten im Boden. Die neuen Fahrzeuge fahren frei Navigierend und benötigen keine zusätzliche Installation jeglicher Art, können aber auch mit den Magnetpunkten navigieren. · In dieser ersten Ausbaustufe werden keine neuen Fahrzeuge den Tunnel befahren. Bedeutet, der Tunnel wird NUR mit den Bestands-Fahrzeugen befahren. · Unabhängig davon ist der Tunnel für die spätere Nutzung mit frei navigierenden Fahrzeugen auszustatten
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Tunnelanbindung Herzzentrum; Haus 60a - Anbindung Fahrerloses Transportsystem (AWT-Anlage)
Das auf dem Areal des UMMD neu zu errichtende Herzzentrum (Haus 61) soll für den AWT-Betrieb ertüchtigt werden. Vom Bestandshaus H60a über einen noch zu errichtenden Tunnel das Herzzentrum (Haus 61) anzubinden. Der Tunnel ist sowohl für den Bettentransport als auch für das AWT-System vorgesehen. Innerhalb des Verbindungstunnels ist eine Brandschutztür mit der Zulassung für Bahngebundene-Fördertechnik zu implementieren. Der AWT-Transport soll soweit als möglich zweispurig ausgestattet werden. Im ersten Abschnitt sollen die Bestandsfahrzeuge des AWT-Systems aus Haus 60 über den Tunnel das Haus 61 anbinden. Alle Güter die z.Z. im Haus 60 mit dem AWT-System transportiert werden, sollen auch Haus 60 erreichen. Diese Transporte sind bidirektional. Da der Tunnel auch für Notfall-Patienten genutzt werden soll, sind „Vorrangschaltungen“ für die Aufzüge vorzusehen. Sobald es eine Anmeldung für einen Notfall-Transport gibt, muss das AWT-System entweder Wartepositionen anfahren bzw. die begonnene Aufzugsfahrt beenden und den Aufzug dann freigeben. Das entsprechende Signal kommt aus der Aufzugssteuerung und wird über die Aufzugsschnittstelle mit dem FTS verbunden. Außerhalb der Brandschutztür durchfahren das AWT-System auch elektrisch angetriebene Drehflügeltüren. Die Drehflügeltüren müssen über eine Schnittstelle verfügen um mit dem FTS Daten auszutauschen. Auch in diesem Bereich haben die Notfall-Transporte Vorrang und das AWT-System muss auf beiden Seiten der Türen Warteplätze einnehmen / anfahren. Aus technischen Gründen kann ein begonnener AWT-Transport mit einem Aufzug nicht abgebrochen werden und muss beendet werden. Eine Schnittstelle zur Anmeldung von Notfall-Transporten ist durch den AWT-Lieferanten einzurichten/vorzuhalten. Das Brandschutztor ist als „ständig“ offen einprogrammiert und schließt nur bei Auslösung eines Brandmeldesignals bzw. einer Rauch-Detektierung. Im Bereich der Aufzüge in Richtung Haus 60 wird es bauseits einen Hohlboden geben mit einer Lastannahme von bis zu 10 kN. An dieser Stelle wird es auch eine bauseitige Dehnfuge geben, die den Bestand und die Tunnelverbindung verbindet. Geplant wird die Tunnelanbindung zwischen den Häusern 10 und Herzzentrum Haus 61. Wesentliche Aufgabe des FTS ist die Ver- und Entsorgung des Hauses 61 gleichermaßen, wie im Bestand Haus 60. Da der Bieter für die Tunnelanbindung (Fa. MLR) bereits festgelegt ist, hat sich der Bieter intensiv mit der Tunnelverbindung zwischen Haus 10 und Haus 61 zu beschäftigen und diese Funktionen in seinem Konzept zu übernehmen. Das geplante FTS als solches hat die Aufgaben: · den Transport aller entsprechenden AGV/FTS Rollcontainer zwischen den H10 & H61 mit der Erweiterungsoption von H60 zu realisieren · Gleich dem Bestand werden Unterfahr-Fahrzeuge eingesetzt · Der AN muss gewährleisten, dass die Tunnelverbindung sowohl mit Bestands-Fahrzeugen als auch mit neuen Fahrzeugen zu befahren ist. Da die Bestandsfahrzeuge eine Vorzugsfahrtrichtung haben, ist dieses bei den Hüllkurven zu berücksichtigen. Die Bestandsfahrzeuge orientieren sich an Magnetpunkten im Boden. Die neuen Fahrzeuge fahren frei Navigierend und benötigen keine zusätzliche Installation jeglicher Art, können aber auch mit den Magnetpunkten navigieren. · In dieser ersten Ausbaustufe werden keine neuen Fahrzeuge den Tunnel befahren. Bedeutet, der Tunnel wird NUR mit den Bestands-Fahrzeugen befahren. · Unabhängig davon ist der Tunnel für die spätere Nutzung mit frei navigierenden Fahrzeugen auszustatten
Frist: 21.10.2026, 02:00 (Europe/Berlin)
Vergabeunterlagen
24 Dateien · geladen 07.10.2026| Sonstiges | 1 KB | ||
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| Formular | 56 KB | Klicken zum Anzeigen | |
| Anschreiben | 438 KB | Klicken zum Anzeigen | |
| Vertragsbedingungen | 342 KB | Klicken zum Anzeigen | |
| Sonstiges | 65 KB | Klicken zum Anzeigen | |
| Sonstiges | 29 KB | Klicken zum Anzeigen | |
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Änderungen und Bieterfragen
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