Fachplanung Technische Ausrüstung für den Ersatzneubau des Heilpädagogischen Zentrums Rottal-Inn

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.

Status
Offen
Angebotsfrist
21.10.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.
Erfüllungsregion
Bayern, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
21.09.2026
Originalbekanntmachung
dtvp.de
Bekanntmachungsnummer
648453-2026
Verfahrensnummer
7e64362a-1e21-4098-8317-5c292a08fbb7
CPV-Codes
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000); Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000); Dienstleistungen im Energiebereich (71314000); Planungsleistungen im Bauwesen (71320000); Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen (71321000); Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen (71330000)Mehr anzeigen

Kurzbeschreibung

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. vergibt Fachplanungsleistungen für die technische Ausrüstung des Ersatzneubaus des Heilpädagogischen Zentrums Rottal-Inn in Eggenfelden. Beauftragt werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1, ohne Leistungsphase 4, bis 9 für Starkstromanlagen, fernmelde- und informationstechnische Anlagen sowie Förderanlagen; das bestehende Gebäude soll abgebrochen und der Baugrund sowie die öffentliche Erschließung für den Neubau vorbereitet werden. Optionale zusätzliche Planungsleistungen für eine mögliche Containerschule können hinzukommen, Teilnahmeanträge sind bis zum 21. Oktober 2026 um 08:00 Uhr einzureichen.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Das 1983 erbaute Gebäude der KJF in Eggenfelden beherbergt das Heilpädagogische Zentrum Rottal-Inn mit den Einrichtungen der St. Ruppert Schule für Schüler mit geistiger Behinderung (Unterricht und Sportnutzung), einer heilpädagogischen Tagesstätte, einer schulvorbereitenden Einrichtung und einem integrativen Kindergarten. Das ursprüngliche Vorhaben, das bestehende Gebäude zu sanieren, wurde aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung fallen gelassen, stattdessen entschloss man sich zu einem kompletten (Ersatz) Neubau. Das bestehende Gebäude muss komplett abgebrochen und anschließend der Baugrund für den Neubau hergerichtet werden. Der Anschluss an die öffentliche Erschließung ist zu erneuern und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Es gibt eine bestehende Infrastruktur, welche für den Ersatzneubau herangezogen werden kann. In Auftrag gegeben werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 (ohne Leistungsphase 4) - 9 der Fachplanungsleistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5 und 6 gemäß §§ 53, 55 Abs. 1 HOAI 2021 i.V.m. Anl. 15. Nur für den Fall, dass im Hinblick auf die Interimslösung einer Containerschule benötigt würde, würde unter Umständen diesbezüglich Fachplanerleistungen benötigt werden. Hierbei geht man jedoch davon aus, dass die übliche Elektrifizierung der Container vorhanden ist. Aus diesem Grund werden nicht alle einzelnen Leistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung der Leistungsphasen 1 - 8 erforderlich werden. Lediglich schulspezifische Nutzungsbelange kommen in Betracht, so z. B. Notbeleuchtung, EDV-Anlagen, Brandmeldeanlage, Telekommunikation etc. Diese gegebenenfalls erforderlichen (Teil-) Leistungen sollen als zusätzliche Leistungen in Form einer Pauschale optional beauftragt werden.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · TNW_ELT_KJF der Diözese Regensburg e.V._Ersatzneubau HPZ Rottal-Inn in Eggenfelden

    Das 1983 erbaute Gebäude der KJF in Eggenfelden beherbergt das Heilpädagogische Zentrum Rottal-Inn mit den Einrichtungen der St. Ruppert Schule für Schüler mit geistiger Behinderung (Unterricht und Sportnutzung), einer heilpädagogischen Tagesstätte, einer schulvorbereitenden Einrichtung und einem integrativen Kindergarten. Das ursprüngliche Vorhaben, das bestehende Gebäude zu sanieren, wurde aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung fallen gelassen, stattdessen entschloss man sich zu einem kompletten (Ersatz) Neubau. Das bestehende Gebäude muss komplett abgebrochen und anschließend der Baugrund für den Neubau hergerichtet werden. Der Anschluss an die öffentliche Erschließung ist zu erneuern und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Es gibt eine bestehende Infrastruktur, welche für den Ersatzneubau herangezogen werden kann. In Absprache mit dem Bauherrn bzw. der Nutzerschaft entschied man sich, die gesamte Schule während der Bauphase auszulagern und das Bauvorhaben in einem Bauabschnitt durchzuführen. Für den Schulbetrieb während der Bauzeit stehen voraussichtlich entsprechende Ersatzräume in Eggenfelden zur Verfügung. Nur für den Fall - von dem nicht ausgegangen wird -, dass entsprechende Räume nicht zur Verfügung gestellt werden können, kann die Errichtung eines Containerprovisoriums auf einem Ausweichgrundstück erforderlich werden. Hierzu werden neben Teilplanungsleistungen aus dem Bereich Objektplanung Gebäude und Innenräume auch Teilplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung (hier: ELT) erforderlich werden, um die zeitlich begrenzte Nutzung insoweit aufzurüsten, dass ein geordneter Schul- bzw. Tagesstättenbetrieb gewährleistet wird. Hierbei wird an die Bereiche Erschließung, EDV, Telefonie, eventuell BMA, SiBe und Internet etc. gedacht. Man geht davon aus, dass die übliche Elektrifizierung in den Containern bereits vorhanden ist. Für den nunmehr anstehenden kompletten Neubau, inklusive Schwimmbad / Schwimmhalle gibt es bereits eine Machbarkeitsstudie und Vorleistungen (Leistungsphasen 1 - 3). Das Brandschutzkonzept auf Basis der Entwurfsplanung liegt ebenfalls vor. Nachdem während dieser Planung zwischenzeitlich die Schülerzahlen so gestiegen sind und damit das Raumprogramm, wie es Gegenstand der Machbarkeitsstudie und des VgV Verfahrens im Jahr 2022 war nicht mehr ausreichend ist, wurde die Planung gestoppt und es wird ein neues VgV Verfahren (Leistungsphasen 1-9) durchgeführt. Die Planung soll dem nunmehr genehmigten Raumprogramm von 2026 voll umfänglich Rechnung tragen. Die Bauphase inklusive Planung und Ausschreibung sollte aufgrund der derzeitigen Kostensteigerungen möglichst kurz gehalten werden. Angedacht ist, ausgehend von der zeitnahen Aufnahme der Planungsleistungen, den Förderantrag noch im 2. Quartal 2027 zu stellen. Baubeginn sollte im Sommer 2028 sein und unter Berücksichtigung einer straffen Bauzeit von geschätzten 32-36 Monaten sollte der Neubau bis Ende 2031 fertiggestellt werden können. In Auftrag gegeben werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 (ohne Leistungsphase 4) - 9 der Fachplanungsleistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5 und 6 gemäß §§ 53, 55 Abs. 1 HOAI 2021 i.V.m. Anl. 15. Nur für den Fall, dass im Hinblick auf die Interimslösung einer Containerschule benötigt würde, würde unter Umständen diesbezüglich Fachplanerleistungen benötigt werden. Hierbei geht man jedoch davon aus, dass die übliche Elektrifizierung der Container vorhanden ist. Aus diesem Grund werden nicht alle einzelnen Leistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung der Leistungsphasen 1 - 8 erforderlich werden. Lediglich schulspezifische Nutzungsbelange kommen in Betracht, so z. B. Notbeleuchtung, EDV-Anlagen, Brandmeldeanlage, Telekommunikation etc. Diese gegebenenfalls erforderlichen (Teil-) Leistungen sollen als zusätzliche Leistungen in Form einer Pauschale optional beauftragt werden.

Anforderungen an deinen Betrieb

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.

Vergabeunterlagen

10 Dateien laut Portal · Stand 21.09.2026
01_Verfahrensleitfaden inkl. Bewerbungsbedingungen_ELT.pdfAnschreiben283 KB
02_Aufgabenbeschreibung ELT.pdfSonstiges98 KB
03a_Teilnahmeantrag_Bewerbungsbogen_ELT.docxAnschreiben121 KB
03b_Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen_ELT.xlsxAnschreiben3 B
04_Vertragsdokumente.zipVertragsbedingungen401 KB
05_Matrix Stufe 1_ELT.pdfSonstiges152 KB
06_Matrix Stufe 2_ELT.pdfSonstiges197 KB
07_NOCH NICHT AUSZUFÜLLEN_Erstangebot_ELT.pdfSonstiges198 KB
08_sonstige Unterlagen.zipSonstiges4,2 MB
09_v-c-2_Informationen_zur_Datenerhebung_0520.pdfSonstiges145 KB

Anforderungen

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.

Änderungen und Bieterfragen

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