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Beratungsleistungen zur Vorbereitung einer Innovationspartnerschaft für autonome ÖPNV-Fahrzeuge

Status
Offen
Angebotsfrist
16.11.2026, 11:30 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
4
Erfüllungsregion
Baden-Württemberg, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
Veröffentlicht
14.10.2026
CPV-Codes
Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit (79000000)
Bekanntmachung
subreport.de
Bekanntmachungsnummer
708925-2026
Verfahrensnummer
504456ed-89a3-446d-b352-e231a48991c6

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Kurzbeschreibung

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg schreibt Rahmenverträge für Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur Vorbereitung einer Innovationspartnerschaft für autonome Fahrzeugsysteme im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus. Die vier Lose umfassen Projekt- und Prozessmanagement, Kommunikation und Markenstrategie, rechtliche Beratung sowie technische Beratung; Güterverkehr und Robotaxis werden nachrangig berücksichtigt. Die Leistungen sollen landesweite Standards und Strukturen für den straßengebundenen Verkehr in Baden-Württemberg vorbereiten; eine Vertragslaufzeit oder feste Abnahmemenge ist nicht angegeben.

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Leistungsbeschreibung

Das Land Baden-Württemberg hat sich im aktuellen Koalitionsvertrag (2026 - 2031) das strategische Ziel gesetzt, seine Position als führende Innovations- und Mobilitätsregion weiter auszubauen und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie andere Verkehrsträger wie den Güterverkehr und die Taxibranche zukunftsfähig, digital und barrierefrei zu gestalten. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die Überführung des autonomen Fahrens aus der reinen Erprobungsphase in den flächendeckenden, verlässlichen Regelbetrieb, unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen aller Verkehrsträger. Die folgende Leistungsbeschreibung bezieht sich ausschließlich auf straßengebundenen Verkehr. Der Mobilitätssektor steht vor massiven strukturellen Herausforderungen, insbesondere dem zunehmenden Fach- und Fahrermangel sowie der Notwendigkeit, eine verlässliche Mobilitätsgarantie – gerade auch im ländlichen Raum – effizient zu gewährleisten. Die Implementierung und Skalierung von autonomen Fahrzeugsystemen bietet hierfür einen Schlüsselansatz: Sie ermöglicht eine Flexibilisierung des Angebots, verdichtet ÖPNV- Taktungen und sichert die flächendeckende Anbindung nachhaltig ab. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die umfassende konzeptionelle, organisatorische, rechtliche und technische Vorbereitung dieser Innovationspartnerschaft oder ggfs. einer anderen innovativen Beschaffungsform sowie der Aufbau und die Identifizierung der dafür notwendigen Strukturen. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber dabei, die strategischen Leitlinien des Landes verkehrsträgerübergreifend in ein rechtssicheres, skalierbares und technologisches Zielbild zu übersetzen. Der Fokus der Leistungsbeschreibung liegt auf dem ÖV, die anderen Bereiche wie Güterverkehr und Robotaxis sollen ebenfalls nachrangig abgedeckt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es landesweit einheitlicher technologischer, rechtlicher und organisatorischer Standards. Bisherige Pilotprojekte haben wertvolle Erkenntnisse geliefert, waren jedoch oft isoliert und technologisch proprietär. Ein Baustein davon ist die geplante Beschaffung und der anschließende mögliche Aufbau einer Innovationspartnerschaft dienen dazu, verkehrsträgerübergreifende Standards (u. a. für die technische Aufsicht, digitale Zwillinge und Leitstandanbindungen) zu definieren, die Beschaffung zu bündeln und autonome Fahrgastschnittstellen systemisch in das bestehende Mobilitätssystem zu integrieren. Von übergeordneter verkehrspolitischer Bedeutung ist die Vermeidung kontrainnovativer Rebound-Effekte. Sollte der autonome Straßengüterverkehr durch den Wegfall von Fahrerkosten drastische Kostenvorteile realisieren, bestünde das erhebliche Risiko einer Rückverlagerung von Transportvolumina von der umweltfreundlichen Schiene und der Wasserstraße zurück auf die Straße. Durch einen vermehrten Robotaxibetrieb könnte es zu einer ungesteuerten Konkurrenz mit dem ÖPNV und dem klassischen Taxi- und Mietwagenverkehr kommen. Es drohen beispielsweise auch unkoordinierte Leerfahrten, die als erhöhtes Verkehrsaufkommen die verkehrspolitischen Ziele der Verkehrsvermeidung konterkarieren. Jedoch bieten Robotaxen eine weitere Möglichkeit ländliche Räume mit einem Mobilitätsangebot zu versorgen. Die Innovationspartnerschaft hingegen konzentriert sich darauf, die Ziele und Anforderungen für die Einführung und Skalierung von autonomen Fahrzeugen zu definieren. Der Fokus liegt darauf, die wesentlichen Anforderungen und Funktionalitäten zu beschreiben und die spezifischen Umsetzungsdetails oder technischen Lösungen, die für eine erfolgreiche Integration von autonomen Fahrzeugsystemen erforderlich sind zu beurteilen. So soll eine zukunftsfähige und effiziente Mobilitätslösung ermöglicht werden. Durch diese Zielsetzung soll die Innovationspartnerschaft oder ein anderes geeignetes Verfahren einen Rahmen für die Entwicklung und den Einsatz von autonomen Fahrzeugen schaffen, der die Bedürfnisse der Nutzer, der Betreiber und der Gesellschaft als Ganzes berücksichtigt.

Ganze Leistungsbeschreibung anzeigen

Leistungen nach Losen (4)

  • LOT-0001 · Los 1: Projekt- und Prozessmanagement + Schnittstellenkoordination, Implementierung und Know-how-Aufbau

    • Kontinuierliches Projektmanagement: Der AG übernimmt die operative Steuerung, Fortschrittskontrolle und das Risikomanagement für das Gesamthandeln über die gesamte Vertragslaufzeit. Die Auftragnehmer der einzelnen Lose vereinbaren untereinander einen PM-Lead. Die Koordination und Vernetzung von Projektpartnern aus verschiedenen Verkehrsträgern sollte sicherstellen, dass die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt werden, um eine umfassende und verkehrsträgerübergreifende Lösung zu ermöglichen. • Unterlagenaufbereitung: Strukturierte Vor- und Nachbereitung aller relevanten Projektunterlagen, Präsentationen und Entscheidungsvorlagen für die politische und administrative Ebene des AG. • Schnittstellenkoordination & Vernetzung: Aktive Moderation und Zusammenführung der Projektpartner (u. a. Ministerium, kommunale Akteure, Verkehrsunternehmen). • Prozess- und Terminplanung: Erstellung eines integrierten Vorgehens-, Projekt- und Meilensteinplans für das gesamte Verfahren der Innovationspartnerschaft und strategisches Gesamtbild. • Regelmäßige Berichterstattung: o Durchführung eines wöchentlichen Abstimmungsgesprächs (Jour Fixe) mit dem zuständigen Fachreferat. o Erstellung eines monatlichen Status-Updates (Management Summary) für die Abteilungsleitung des AG. • Kick-off-Veranstaltung: Organisation und Durchführung eines halbtägigen Auftaktgesprächs in Präsenz am Standort Stuttgart. • Ressourcenplanung & Rechtsformvergleich: Erstellung einer strategischen Personal- und Finanzplanung. Durchführung eines wirtschaftlich-organisatorischen Vergleichs geeigneter Rechtsformen (z. B. GmbH, Anstalt des öffentlichen Rechts, Zweckverband). • Organisationsdesign: Erarbeitung eines detaillierten Zielbilds für die Aufbau- und Ablauforganisation (Organisationsstruktur, Gremienstruktur, Verantwortlichkeiten). • Schulungskonzeption: Entwicklung eines Curriculums und Ausbildungskonzepts für das Personal der Technischen Aufsicht und des operativen Betriebs. • Echtbetriebs-Monitoring: Aufbau eines datenbasierten Monitoring-Systems inklusive Definition von Key Performance Indicators (KPIs) zur Erfolgsmessung im späteren Betrieb.

    Frist: 16.11.2026, 01:00 (Europe/Berlin)

  • LOT-0002 · Kommunikations- und Markenstrategie

    Kommunikationsstrategie: Entwicklung eines umfassenden Kommunikationskonzepts zur transparenten Einbindung der Öffentlichkeit sowie zur zielgerichteten Ansprache der ÖPNV-Branche. Die Vorgaben des CD des Landesdesigns sind zu beachten. Veranstaltungsmanagement: Konzeption, Organisation und Durchführung von Fachveranstaltungen, Workshops und Dialogformaten zum Thema „Autonomes Fahren im ÖPNV“ nach Bedarf und Abstimmung mit dem AG. Corporate Identity & Branding: Entwicklung einer eigenständigen Markenstrategie im CD des Landesdesigns für das Vorhaben, einschließlich einer fundierten und markenrechtlich unbedenklichen Namensfindung. Medien- und Pressearbeit: Ausarbeitung einer strategischen Medienleitung (Medienstrategie) sowie Zulieferung von Pressemitteilungen und Sprachregelungen in direkter Abstimmung über die Pressestelle des AG. Wissenstransfer & Kommunalberatung: Aufbereitung der Projektergebnisse für Kommunen und Verkehrsunternehmen zur Replikation des Systems. Gleichzeitig soll durch die daraus konzipierte enge Einbindung der Akteure vor Ort ein praxistauglicher Ansatz entwickelt und eine Stärkung der Verkehrsunternehmen und Kommunen erreicht werden. Best-Practice-Netzwerk (optional): Etablierung eines Fachnetzwerks in der zum kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Akteuren. Das Netzwerk würde auf den gewonnen Erfahrungen aus dem Wissenstransfer und der Kommunalberatung aufbauen.

    Frist: 16.11.2026, 01:00 (Europe/Berlin)

  • LOT-0003 · Rechtliche Beratung

    Planung, Vorbereitung und Aufbau der Organisationsstruktur inkl. rechtlicher Würdigung; Vorbereitungsunterlagen Innovationspartnerschaft sowie Gründung der Beschaffungsgesellschaft: 1. Strategische Ausrichtung Analyse und gemeinsame Festlegung der strategischen Kernziele und Aufgaben der zu gründenden Organisationseinheit. 2. Ressourcenplanung & Rechtsformvergleich: Erstellung einer strategischen Personal- und Finanzplanung. Durchführung eines rechtswissenschaftlichen Vergleichs geeigneter Rechtsformen (z. B. GmbH, Anstalt des öffentlichen Rechts, Zweckverband). 3. Gründungsunterstützung: Begleitung des formalen Gründungsprozesses durch Erstellung aller erforderlichen rechtlichen Grundlagendokumente (z. B. Gesellschaftsverträge, Satzungen, Gesellschaftervereinbarungen) sowie der notwendigen Vorbereitungsunterlagen für politische Beschlüsse. 4. Wahlposition: Erstellung einer Förderrichtlinie Da der Auftraggeber nicht einschätzen kann, ob die Gründung einer Innovationspartnerschaft die effizienteste Methode für die Beschaffung von autonomen Fahrzeugen ist, hat der Auftragnehmer zusätzlich eine Förderrichtlinie zu erstellen, mit welcher autonome Fahrzeugsysteme beschafft sowie in ein Ökosystem integriert werden können. Die Entscheidung für die Erstellung einer Förderrichtlinie wird während der Vertragsdurchführung getroffen. 5. Vergabestrategie und -unterlagen: Erarbeitung einer vergaberechtlich zulässigen Strategie für das Verfahren der Innovationspartnerschaft (§ 19 VgV / § 11b UVgO) sowie die Konzeptionierung und Formulierung der vollständigen Vergabeunterlagen (inkl. Leistungsbeschreibung, Eignungs- und Zuschlagskriterien). 6. Verfahrensbegleitung: Rechtliche und organisatorische Unterstützung bei der Vorbereitung des Vergabeverfahrens, der Bieterkommunikation sowie der finalen Vertragsgestaltung. Beratung insbesondere bzgl. vergaberechtlicher Fragestellungen sowie aller sonstiger im Zusammenhang mit dieser Ausschreibung auftretenden Rechtsfragen.

    Frist: 16.11.2026, 01:00 (Europe/Berlin)

  • LOT-0004 · Technische Beratung

    1. Streckenanalyse & Digitale Zwillinge: Durchführung einer HD-Kartierung der initialen ÖPNV-Betriebsstrecken. Definition der Mindestanforderungen an die physische Infrastruktur (IS-Infrastruktur) und die digitale Infrastruktur (V2X-Kommunikationssysteme, smarte Sensorik an Knotenpunkten). 2. Schnittstellen & Leitstandanbindung: Technische Definition und Standardisierung der Schnittstellen zur systemischen Integration der autonomen Shuttles in die Technische Aufsicht gemäß AFGBV (Remote-Leitstand) sowie in bestehende kommunale Intermodal-Plattformen. 3. Risiko- und Sicherheitsanalysen: Erstellung von Gefährdungsanalysen und Sicherheitskonzepten als notwendige Voraussetzung für die spätere Betriebserlaubnis der autonomen Systeme. 4. Bedarfs- und Anforderungsermittlung: Strukturierte Ermittlung der technischen und betrieblichen Anforderungen für die gemeinsame Ausschreibung. Fundierte Abgrenzung des Beschaffungsgegenstandes (Dienstleistungskonstrukte vs. reine Fahrzeugbeschaffung). Eine enge Zusammenarbeit mit Los 1 und Los 3 sind zwingend.

    Frist: 16.11.2026, 01:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Der Auftraggeber behält sich vor, die bei Abgabe des Angebots nicht vorliegenden bzw. nicht den Anforderungen entsprechenden in der Anlage 03 genannten Unterlagen unter Fristsetzung von den Bietern nachzufordern. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht fristgerecht nachkommen, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Los 1: Projekt- und Prozessmanagement + Schnittstellenkoordination, Implementierung und Know-how-Aufbau

Die Preisbewertung erfolgt aufgrund einer linearen Interpolation (Nullpunkt-Faktor 200 %). Der Angebotspreis errechnet sich auf Grundlage eines fiktiven Einzelabrufes. Die Preispunkte berechnen sich wie folgt: Preispunkte = max. Preispunkte × (Nullpunktpreis − Angebotspreis) ÷ (Nullpunktpreis − niedrigster Preis), mindestens 0. Nullpunktpreis = niedrigster gewerteter Angebotspreis × Nullpunkt-Faktor. Beispiel bei 200 %: niedrigster Preis 100.000 € = 30 Punkte, 150.000 € = 15 Punkte, ab 200.000 € = 0 Punkte.
30 %
Das Konzept muss insbesondere folgende Punkte umfassen: Kontinuierliches Projektmanagement, Unterlagenaufbereitung, Schnittstellenkoordination und Vernetzung, Prozess- und Terminplanung, wöchentliches Abstimmungsgespräch (Jour fixe), monatliches Status-Update (Management Summary), Kick-off Veranstaltung, Ressourcenplanung und Rechtsformvergleich, Organisationsdesign, Schulungskonzeption und Echtbetriebs-Monitoring. Für weitere Informationen wird auf Anlage 04 verwiesen.
40 %
Die Referenzen werden als Ganzes bewertet. Maßgeblich sind die inhaltliche und umfangsmäßige Vergleichbarkeit der Referenzprojekte mit dem Los 1, Anzahl und Rolle der angebotenen Projektmitarbeiter, die in den Referenzprojekten tätig waren (je mehr, desto besser) und die Vollständigkeit. Gefordert sind zwei verwertbare Referenzen; eine fehlende oder nicht verwertbare Referenz mindert die Bewertung.
30 %

LOT-0002 · Kommunikations- und Markenstrategie

Die Preisbewertung erfolgt aufgrund einer linearen Interpolation (Nullpunkt-Faktor 200 %). Der Angebotspreis errechnet sich auf Grundlage eines fiktiven Einzelabrufes. Die Preispunkte berechnen sich wie folgt:  Preispunkte = max. Preispunkte × (Nullpunktpreis − Angebotspreis) ÷ (Nullpunktpreis − niedrigster Preis), mindestens 0. Nullpunktpreis = niedrigster gewerteter Angebotspreis × Nullpunkt-Faktor (Ziff. 2). Beispiel bei 200 %: niedrigster Preis 100.000 € = 30 Punkte, 150.000 € = 15 Punkte, ab 200.000 € = 0 Punkte.
30 %
Das Konzept muss insbesondere folgende Punkte umfassen: Kommunikationsstrategie, Veranstaltungsmanagement, Corporate Identity und Branding, Medien- und Pressearbeit, Wissenstransfer und Kommunalberatung und Best-Practice - Netzwerk. Für weitere Informationen wird auf Anlage 04 verwiesen.
70 %

LOT-0003 · Rechtliche Beratung

Die Preisbewertung erfolgt aufgrund einer linearen Interpolation (Nullpunkt-Faktor 200 %). Der Angebotspreis errechnet sich auf Grundlage eines fiktiven Einzelabrufes. Die Preispunkte berechnen sich wie folgt:  Preispunkte = max. Preispunkte × (Nullpunktpreis − Angebotspreis) ÷ (Nullpunktpreis − niedrigster Preis), mindestens 0. Nullpunktpreis = niedrigster gewerteter Angebotspreis × Nullpunkt-Faktor (Ziff. 2). Beispiel bei 200 %: niedrigster Preis 100.000 € = 30 Punkte, 150.000 € = 15 Punkte, ab 200.000 € = 0 Punkte.
30 %
Das Konzept muss insbesondere folgende Punkte umfassen: Strategische Ausrichtung, Ressourcenplanung und rechtswissenschaftlicher Rechtsformvergleich, Gründungsunterstützung, Förderrichtlinie und Integration in ein Ökosystem, Vergabestrategie und Vergabeunterlagen und Verfahrensbegleitung. Für weitere Informationen wird auf Anlage 04 verwiesen.
40 %
Die Referenzen werden als Ganzes bewertet. Maßgeblich sind die inhaltliche und umfangsmäßige Vergleichbarkeit des Referenzprojekts mit dem Los 3, Anzahl und Rolle der angebotenen Projektmitarbeiter, die in den Referenzprojekten tätig waren (je mehr, desto besser) und die Vollständigkeit. Gefordert werden zwei verwertbare Referenz; eine fehlende oder nicht verwertbare Referenz mindert die Bewertung.
30 %

LOT-0004 · Technische Beratung

Die Preisbewertung erfolgt aufgrund einer linearen Interpolation (Nullpunkt-Faktor 200 %). Der Angebotspreis errechnet sich auf Grundlage eines fiktiven Einzelabrufes. Die Preispunkte berechnen sich wie folgt:  Preispunkte = max. Preispunkte × (Nullpunktpreis − Angebotspreis) ÷ (Nullpunktpreis − niedrigster Preis), mindestens 0. Nullpunktpreis = niedrigster gewerteter Angebotspreis × Nullpunkt-Faktor (Ziff. 2). Beispiel bei 200 %: niedrigster Preis 100.000 € = 30 Punkte, 150.000 € = 15 Punkte, ab 200.000 € = 0 Punkte.
30 %
Das Konzept muss insbesondere folgende Punkte umfassen: Streckenanalyse und digitale Zwillinge, Schnittstellen und Leitstandanbindung, Risiko- und Sicherheitsanalysen sowie Bedarfs- und Anforderungsermittlung Für weitere Informationen wird auf Anlage 04 verwiesen.
40 %
Die Referenzen werden als Ganzes bewertet. Maßgeblich sind die inhaltliche und umfangsmäßige Vergleichbarkeit der Referenzprojekte mit dem Los 4, Anzahl und Rolle der angebotenen Projektmitarbeiter, die in den Referenzprojekten tätig waren (je mehr, desto besser) und die Vollständigkeit. Gefordert werden zwei verwertbare Referenzen; eine fehlende oder nicht verwertbare Referenz mindert die Bewertung.
30 %

Vergabeunterlagen

11 Dateien laut Portal · Stand 14.10.2026
Anlage_01-Auftragsbeschreibung.pdfSonstiges -
Anlage_02-Vordruck_Kommunikation_mit_der_Vergabestelle.docxFormular30 KB
Anlage_02-Vordruck_Kommunikation_mit_der_Vergabestelle.pdfFormular109 KB
Anlage_03_Anhang 01_Angebotsschreiben.pdfAnschreiben89 KB
Anlage_03_Anhang_02_Preisblatt.xlsxSonstiges47 KB
Anlage_03_Anhang_03_Eigenerklärungen.pdfFormular212 KB
Anlage_03_Anhang_04_Erklaerung_Bietergemeinschaft_Subunternehmereinsatz.pdfFormular109 KB
Anlage_03_Notwendiger_Inhalt_des_letztverbindlichen_Angebots_und_vorzulegende_Nachweise.pdfSonstiges207 KB
Anlage_04_Bewertungsmatrix Autonomes Fahren.xlsxSonstiges101 KB
Anlage_05.1_Rahmenvertrag_Projekt- und Prozessmanagement.pdfVertragsbedingungen157 KB
Vorlage_Angebots-_und_Bewerbungsbedingungen.pdfAnschreiben189 KB

Anforderungen

Der Auftraggeber behält sich vor, die bei Abgabe des Angebots nicht vorliegenden bzw. nicht den Anforderungen entsprechenden in der Anlage 03 genannten Unterlagen unter Fristsetzung von den Bietern nachzufordern. Sollte ein Bieter der Nachforderung nicht fristgerecht nachkommen, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Änderungen und Bieterfragen

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