Planungsleistungen für die denkmalgerechte Sanierung des Dominnenraums in Stendal

Status
Vergeben
Angebotsfrist
09.07.2024, 12:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
Nicht angegeben
Lose
1
Auftraggeber
Evangelische Stadtgemeinde StendalProfil ansehen
Erfüllungsregion
Sachsen-Anhalt, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung · Rahmenvereinbarung
Veröffentlicht
11.06.2024
Bekanntmachungsnummer
344147-2024
Verfahrensnummer
759aacf0-4a68-4685-ae8b-81b31c542510
CPV-Codes
71000000 · Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

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Kurzbeschreibung

Die Evangelische Stadtgemeinde Stendal sucht Leistungen für die denkmalgerechte Sanierung des Innenraums des Doms St. Nikolaus in Stendal. Vor der Neufassung der Innenraumoberflächen sollen die Ursachen von Feuchteschäden behoben und eine ganzjährige, möglichst autarke und nachhaltige Nutzung als Gottesdienst-, Konzert-, Veranstaltungs- und Tourismusort ermöglicht werden. Die Ausschreibung betrifft die Region Stendal (Sachsen-Anhalt); die Frist endet am 9. Juli 2024 um 10:00 Uhr (UTC).

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Leistungsbeschreibung

Die evangelische Stadtgemeinde Stendal plant die Sanierung des Doms St. Nikolaus zu Stendal. Der Dom geht auf eine romanische Basilika mit Querschiff und Chorapsis des späten 12. Jahrhunderts zurück. Von dieser Stiftskirche ist der Westbau aus dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts erhalten, unterhalb der beiden frühgotischen Westtürme. Das heutige Gebäude wurde in der Zeit von 1423 bis 1473 als dreischiffige, vierjochige Hallenkirche mit Querhaus und dreijochigem Langchor mit polygonalem Abschluss errichtet. Der Backsteinbau mit Granitquadersockel gilt als ein bedeutendes Beispiel norddeutscher Backsteinkunst der Spätgotik.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Dom St. Nikolaus in Stendal (Los 1)

    Der Innenraum des Domes St. Nikolaus zu Stendal soll denkmalgerecht saniert werden. Vor der geplanten Neufassung der Innenraumoberflächen sind die Ursachen der Feuchteschäden zu beheben. Als Hauptkirche der Stadt Stendal und der Altmark soll der Dom auch zukünftig als Gottesdienstraum, Konzert- und Veranstaltungsort sowie als bedeutender touristischer Anziehungspunkt genutzt werden. Ziel ist die ganzjährige Nutzung des Kirchenraumes auf Grundlage eines möglichst autarken und nachhaltigen Energiekonzeptes. Die zukünftige Beleuchtung und Beschallung sollen eine flexible Anpassung an die unterschiedlichen Nutzungen ermöglichen. Die technischen Voraussetzungen für eine zeitgemäße Übertragungstechnik (Internetzugang) sind zu schaffen. Für die Besucher soll eine moderne Eingangs- und Empfangsmöglichkeit entstehen. Die mittelalterlichen Glasmalereifenster sollen in ein modernes Ausstellungskonzept mit museumspädagogischen Möglichkeiten integriert und so in ihrer nationalen Bedeutung aufgewertet und für den Besucher erfahrbar werden. Für die Neugestaltung von Orgel und Orgelprospekt soll in Abstimmung mit dem Domkantor ein Wettbewerb ausgelobt werden. Diese sind in das Gesamtgestaltungskonzept einzubinden. Es werden derzeit die beiden folgenden Lose in zwei separaten Vergabeverfahren ausgeschrieben: Los 1: Objektplanung Gebäude und Innenräume - Grundleistungen LPH 1-9 und diverse Besondere Leistungen (Kürzel: 66/24_1: Dom St. Nikolaus in Stendal (Los 1)) = Bestandteil dieses Verfahrens Los 2: Fachplanung technische Anlagen (Anlagengruppen 4, 5) - Grundleistungen LPH 1-9 und diverse Besondere Leistungen (Kürzel: 66/24_2: Dom St. Nikolaus in Stendal (Los 2)) = Bestandteil eines anderen Verfahrens Es wird der Abschluss einer Ein-Partner-Rahmenvereinbarung mit maximal 7 Einzelabrufen ausgeschrieben. Diese Art der Vergabe beruht einzig auf dem Umstand, dass die Fördermittelbewilligung bauabschnittsweise für jeden der 7 Bauabschnitte erfolgt.

Anforderungen an deinen Betrieb

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen, gem. § 56 Abs. 2 VgV. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen ist ausgeschlossen, gem. § 56 Abs. 3 VgV.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Dom St. Nikolaus in Stendal (Los 1)

Für die Wertung des Honorarangebotes wird die Gesamtsumme des anzugebenden Honorars ermittelt. Es gilt der Wertungspreis, der durch die Eintragungen des Bieters im Preisblatt ermittelt wird. Der niedrigste Wertungspreis (Minimalpreis) wird mit 30 Prozentpunkten bewertet. Wertungspreise, die dem 1,5-fachen des Minimalpreises oder mehr entsprechen, werden mit 0 Prozentpunkten bewertet. Die Punktermittlung für Angebote mit dazwischen liegenden Wertungspreisen erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma mittels folgender Formel: P = 90 - (60 x [X/N]) P = zu ermittelnde Punktzahl N = niedrigster Wertungspreis aller eingegangenen Angebote X = zu bewertender Wertungspreis Negative Ergebnisse gehen mit 0 Punkten in die Wertung ein.
30 %
Mitarbeiter-Referenzprojekte: Die Erfahrungen des Personals des Projektteams sollen vor allem anhand von Mitarbeiter-Referenzprojekten in einem Konzept illustriert werden. Die Rollen der jeweils für die Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter in den Mitarbeiter-Referenzprojekten sollen im Einzelnen erläutert werden. Insbesondere soll dargelegt werden, welcher Art die Tätigkeit war, welchen Umfang sie hatte, welche besonderen Schwierigkeiten zu bewältigen waren, und wie das Mitarbeiter-Referenzprojekt insgesamt verlaufen ist. Die Vergleichbarkeit der Mitarbeiter-Referenzprojekte mit den hiesigen Vorgaben wird im Wege einer Gesamtschau ermittelt. Dabei werden Aufgabenstellung, Nutzungsart, Schwierigkeitsgrad, Größenordnung und erbrachte Leistungen insgesamt einbezogen. Das Konzept soll nicht länger als 10 DIN A4-Seiten sein. Projektleitungs-Referenzprojekte: Die Erfahrungen des Projektleiters und Stellvertretenden Projektleiters sollen vor allem anhand von Projektleitungs-Referenzprojekten in einem Konzept illustriert werden. Die Rollen der jeweils für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleiter und Stellvertretenden Projektleiters in den Projektleitungs-Referenzprojekten sollen im Einzelnen erläutert werden. Insbesondere soll dargelegt werden, welcher Art die Tätigkeit war, welchen Umfang sie hatte, welche besonderen Schwierigkeiten zu bewältigen waren, und wie das Projektleitungs-Referenzprojekt insgesamt verlaufen ist. Die Vergleichbarkeit der Projektleitungs-Referenzprojekte mit den hiesigen Vorgaben wird im Wege einer Gesamtschau ermittelt. Dabei werden Aufgabenstellung, Nutzungsart, Schwierigkeitsgrad, Größenordnung und erbrachte Leistungen insgesamt einbezogen. Das Konzept soll nicht länger als 10 DIN A4-Seiten sein. Personaleinsatzplanung: Der Bieter soll darlegen, wie er sicherstellt, dass die im Vergabeverfahren benannten Mitarbeiter (Projektleitung und Projektteam) den Auftrag auch tatsächlich ausführen werden. Er soll in einem Konzept sowohl darlegen, wie er auf außerhalb seiner Macht stehende Umstände reagieren wird (z. B. Kündigung, Schwangerschaft, Krankheit), die Personalverfügbarkeit beeinträchtigen, als auch seine Personaleinsatzplanung plausibilisieren. Der Auftraggeber geht von einer Jahresarbeitszeit von allenfalls 1.800 Stunden pro Vollzeitäquivalent aus, sodass der Bieter im Einzelnen darlegen soll, mit welcher Auslastung er bei den für den Auftrag vorgesehenen Mitarbeitern auch unter Berücksichtigung anderer Aufträge sowie typischer Urlaubs- und Krankheitszeiten rechnet und wie er eine Überlastung und zugleich anforderungsgerechte Erledigung sicherstellt. Das Konzept sollte nicht länger als 10 DIN A4-Seiten für alle vorgesehenen Mitarbeiter sein.
40 %
Es ist in einem Konzept zu erläutern, wie der Bieter an die Bewältigung des Vorhabens herangehen wird. Das Konzept sollte nicht länger als 10 DIN A4-Seiten sein. Nachhaltigkeit: klar formulierte Aussagen des Bieters zu: - Nachhaltigkeitsaspekten des Vorhabens - Nutzung erneuerbarer Energien - Realisierbarkeit unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten - Risiken und Folgekostenreduzierung Kostenmanagement: Der Bieter legt dar, wie er Kosten schätzt und ermittelt, wie er Kosten verfolgt und wie er die Einhaltung der Kosten sicherstellt. Terminmanagement: Der Bieter legt dar, wie er welche Zeitpläne erstellt und wie er deren Beachtung sicherstellt. Koordination der Planer und Bauüberwachung vor Ort: Der Bieter legt dar, in welchem Umfang und wie er die Präsenz vor Ort in der Ausführungsphase sicherstellt.
30 %

Vergabeunterlagen

Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.

Anforderungen

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen, gem. § 56 Abs. 2 VgV. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen ist ausgeschlossen, gem. § 56 Abs. 3 VgV.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 08.11.2024VergabebekanntmachungBekanntmachung 682616-2024
Vergleichbare Verfahren252vergeben oder Frist abgelaufen
Mit erfasstem Zuschlag114 verschiedene Auftragnehmer
ZuschlagssummeMedian
Zuschlag zu SchätzwertMedian, 9 Vergaben

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BIbmb Ingenieurgesellschaft Scheel mbHBerlin2019.01.2026208 Tsd. €steigend
EGEIT GbRStendal1118.10.2024 - fallend
LDLithium Designers GmbHFrankfurt am Main1008.09.2026189 Tsd. €steigend
F&Förster & Förster Architekten GmbHBad Kreuznach1007.09.2026 - steigend
D|Dietrich | Untertrifaller ArchitektenMünchen1001.09.2026463 Tsd. €steigend
BAB19 Architekten BDABarchfeld-Immelborn1001.09.2026338 Tsd. €steigend
PFPlanungsbüro für Gebäudetechnik Osswald GmbHNeuwied1028.08.202637 Tsd. €steigend

Wer schreibt solche Vergaben aus?

Regionen: Sachsen-Anhalt (33) · Bayern (29) · Nordrhein-Westfalen (26) · Sachsen (24) · Baden-Württemberg (23) · Thüringen (19)

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Sachsen-Anhalt
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Evangelische Stadtgemeinde Stendal

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Verfahren je Woche · 2 seit 2024Spitze KW 24 · 2024 · 2

Leistungsbereiche

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Erfüllungsorte

nach Verfahren

Bisherige Auftragnehmer

Zuschläge dieses Auftraggebers, alle Leistungsbereiche
EGEIT GbR118.10.2024 -
A.Architekturbüro .PARTNER.118.10.2024 -

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