Forschungsprojekt zur Reduzierung von Wildtierunfällen im Schienenverkehr

Status
Vergeben
Angebotsfrist
16.12.2025, 12:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Wert
194.168,23 EUR
Lose
1
Erfüllungsregion
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
16.10.2025
CPV-Codes
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  • Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)
  • Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung (73100000)
  • Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung (73300000)
Bekanntmachung
evergabe-online.de
Bekanntmachungsnummer
680198-2025
Verfahrensnummer
4329bbdb-4990-4da7-a821-c13b4ef9c310

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Das Eisenbahn-Bundesamt schreibt ein Forschungsprojekt aus, um Abwehrmaßnahmen gegen Wildtierkollisionen im Schienennetz zu evaluieren und Standards für deren Einsatz zu entwickeln. Ziel ist die Reduzierung von Betriebsstörungen, Reparaturkosten und Unfallfolgen durch fundierte Analysen und Handlungsempfehlungen. Die Laufzeit des Projekts beträgt 540 Tage.

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Leistungsbeschreibung

Grundlegendes Ziel dieses Projektes ist es, dazu beizutragen, die Häufigkeit und Schwere von Unfällen von Schienenfahrzeugen mit Tieren, speziell Wildtieren, zu reduzieren und die damit verbundenen Betriebsstörungen, Reparaturen und Kosten zu verringern. Dies soll über einen optimierten Einsatz geeigneter Abwehrmaßnahmen erreicht werden, wofür belastbare Informationen zur Eignung verschiedener Abwehrmaßnahmen notwendig sind. Diese sollen in diesem Forschungsprojekt erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Standards für geeignete Abwehrmaßnahmen für die im bundesweiten Streckennetz vorkommenden Unfallszenarien erarbeitet werden, um in Zukunft Planungsverfahren zu beschleunigen und geeignete Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen. Es soll eine differenzierte Betrachtung stattfinden, welche Maßnahmen für das Bestandsnetz geeignet sind und welche Maßnahmen im Neubau zum Einsatz kommen. Hierfür sollen in diesem Forschungsprojekt die Wirkungszusammenhänge und Auswirkungen von Wildtierunfällen entlang von Bahnstrecken untersucht werden. Für die auftretenden Unfallarten und Strecken mit einer Häufung von Unfällen soll recherchiert und analysiert werden, welche Maßnahmen zur Vermeidung der Vorfälle genutzt und entwickelt werden können. Dabei sollen auch die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen bewertet sowie mögliche Anpassungen der Schienenfahrzeuge und -infrastruktur identifiziert werden. Unfälle und Kollisionen von Schienenfahrzeugen mit Wildtieren führen immer wieder zu Betriebsstö-rungen und hohen Kosten für Reparaturen an der Schienenverkehrsinfrastruktur und den Schienenfahrzeugen sowie zu Verspätungen und Zugausfällen. Zudem können die Vorfälle Traumatisierung bei Triebfahrzeugführen auslösen. (Inter)national wurden bereits mehrere unterschiedliche Typen von Abwehrmaßnahmen getestet.

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Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Gesamtleistung194.168,23 EUR

    Grundlegendes Ziel dieses Projektes ist es, dazu beizutragen, die Häufigkeit und Schwere von Unfällen von Schienenfahrzeugen mit Tieren, speziell Wildtieren, zu reduzieren und die damit verbundenen Betriebsstörungen, Reparaturen und Kosten zu verringern. Dies soll über einen optimierten Einsatz geeigneter Abwehrmaßnahmen erreicht werden, wofür belastbare Informationen zur Eignung verschiedener Abwehrmaßnahmen notwendig sind. Diese sollen in diesem Forschungsprojekt erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Standards für geeignete Abwehrmaßnahmen für die im bundesweiten Streckennetz vorkommenden Unfallszenarien erarbeitet werden, um in Zukunft Planungsverfahren zu beschleunigen und geeignete Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen. Es soll eine differenzierte Betrachtung stattfinden, welche Maßnahmen für das Bestandsnetz geeignet sind und welche Maßnahmen im Neubau zum Einsatz kommen. Hierfür sollen in diesem Forschungsprojekt die Wirkungszusammenhänge und Auswirkungen von Wildtierunfällen entlang von Bahnstrecken untersucht werden. Für die auftretenden Unfallarten und Strecken mit einer Häufung von Unfällen soll recherchiert und analysiert werden, welche Maßnahmen zur Vermeidung der Vorfälle genutzt und entwickelt werden können. Dabei sollen auch die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen bewertet sowie mögliche Anpassungen der Schienenfahrzeuge und -infrastruktur identifiziert werden. Unfälle und Kollisionen von Schienenfahrzeugen mit Wildtieren führen immer wieder zu Betriebsstörungen und hohen Kosten für Reparaturen an der Schienenverkehrsinfrastruktur und den Schienenfahrzeugen sowie zu Verspätungen und Zugausfällen. Zudem können die Vorfälle Traumatisierung bei Triebfahrzeugführern auslösen. (Inter)national wurden bereits mehrere unterschiedliche Typen von Abwehrmaßnahmen getestet.

    Frist: 16.12.2025, 01:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Sinngemäße Anwendung von § 123 / 124 GWB Die Angebotsunterlagen sind vollständig und fristgerecht einzureichen. Sollten weitere Angaben vom Auftraggeber gewünscht sein, so kann dieser selbige nachfordern bzw. dem Bieter ermöglichen, im Zuge von Angebotsaufklärungen Korrekturen an den abgegebenen Unterlagen vorzunehmen. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des § 56 VgV.

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0000 · Gesamtleistung

Gewichtung der Qualität 70%
70 %
Gewichtung des Preises 30 %
30 %

Vergabeunterlagen

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Sinngemäße Anwendung von § 123 / 124 GWB Die Angebotsunterlagen sind vollständig und fristgerecht einzureichen. Sollten weitere Angaben vom Auftraggeber gewünscht sein, so kann dieser selbige nachfordern bzw. dem Bieter ermöglichen, im Zuge von Angebotsaufklärungen Korrekturen an den abgegebenen Unterlagen vorzunehmen. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des § 56 VgV.

Änderungen und Bieterfragen

1 Eintrag
  1. 12.06.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 403756-2026

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