Zwei kompatible Blutkulturautomaten für die mikrobiologische Diagnostik

Status
Vergeben
Angebotsfrist
Nicht angegeben
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Verfahren
Nicht angegeben
Auftragsart
Lieferleistung
Veröffentlicht
15.09.2026
CPV-Codes
Diagnostiksysteme (33124110)
Bekanntmachung
ted.europa.eu
Bekanntmachungsnummer
633575-2026
Verfahrensnummer
26ff3eee-5bd3-4b54-90f9-40b21d46a86b

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Kurzbeschreibung

Die Universitätsmedizin Greifswald, vertreten durch das Friedrich-Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie, beschafft zwei weitere Blutkulturautomaten. Sie sollen die bestehende Ausstattung aus drei Geräten des Typs BD BACTEC FX STACK ergänzen und mit deren Hardware, Software sowie den verwendeten Verbrauchsmaterialien kompatibel sein. Die Beschaffung erweitert die Blutkulturdiagnostik im Zusammenhang mit der Fusion mit dem Klinikum Karlsburg und soll insbesondere bei Geräteausfällen eine unterbrechungsfreie Diagnostik in Greifswald ermöglichen.

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Leistungsbeschreibung

Am Friedrich-Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Greifswald soll im Zusammenhang mit der Fusion mit dem Klinikum Karlsburg die Kapazität der Blutkulturdiagnostik erweitert werden. Das Institut verfügt bereits über drei Blutkulturautomaten des Typs BD BACTECTM FX STACK und benötigt zur Erfüllung der erweiterten diagnostischen Aufgaben zwei weitere Blutkulturautomaten.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Blutkultur-System

    Die neu zu beschaffenden Blutkulturautomaten müssen mit den Hardwarekomponenten und der Software der bereits im Institut vorhandenen Blutkulturautomaten der Firma BD kompatibel sein. Im Falle eines akuten Geräteausfalls soll dadurch die unterbrechungsfreie Fortführung der dringlichen mikrobiologischen Diagnostik bis zum Abschluss der erforderlichen Reparaturmaßnahmen gewährleistet werden. Darüber hinaus ist die Kompatibilität der Geräte einschließlich der verwendeten Verbrauchsmaterialien und Reagenzien eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb der Systeme. Bei der Beschaffung eines Geräts eines anderen Herstellers müsste eine zusätzliche Software parallel betrieben werden. Zudem müssten Blutkulturflaschen eines anderen Herstellers verwendet und in den diagnostischen Ablauf integriert werden. Dies würde den Schulungsaufwand sowohl bei den Einsendern auf den Stationen als auch beim Laborpersonal erheblich erhöhen und die etablierten Arbeitsabläufe beeinträchtigen. Die Unterschiede in der Bedienung und insbesondere in der Softwareanwendung zwischen den bereits vorhandenen BD-Blutkulturautomaten und Geräten eines anderen Herstellers würden einen erheblichen zusätzlichen Schulungsbedarf verursachen und könnten zu Verzögerungen bei der Abarbeitung der Untersuchungsaufträge führen. Dies widerspräche den Grundsätzen der Ressourcenschonung und einer effizienten Arbeitsorganisation. Für die mikrobiologische Diagnostik ist zudem die Vergleichbarkeit der erzeugten Daten, insbesondere der Zeit bis zur Positivität der Blutkulturproben, von wesentlicher Bedeutung. Der parallele Betrieb zweier unterschiedlicher Systeme mit voneinander abweichenden Arbeitsabläufen würde darüber hinaus den Aufwand für das Qualitätsmanagement deutlich erhöhen. Dies wäre sowohl zeit- als auch kostenintensiv und würde zu einer spürbaren Beeinträchtigung der diagnostischen Leistungsfähigkeit führen. Zweite Phase: Ersatzbeschaffung Zwei Jahre nach der Kapazitätserweiterung durch die Beschaffung von zwei weiteren BD BACTECTM FX STACK-Blutkulturautomaten ist eine Ersatzbeschaffung vorgesehen. Diese ist zum einen erforderlich, weil die drei derzeit vorhandenen Blutkulturautomaten, die im Jahr 2011 installiert und in Betrieb genommen wurden, bis dahin das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht haben werden. Die dann insgesamt fünf BD BACTECTM FX STACK-Systeme sollen durch zwei BD BACTECTM FXI 960-Systeme ersetzt werden. Die Gesamtkapazität für die Aufnahme von Blutkulturflaschen bleibt dabei im Wesentlichen unverändert. Zum anderen wird die derzeit eingesetzte EpiCenter-Software nach Ankündigung des Herstellers ab dem Jahr 2029 nicht mehr unterstützt und kann anschließend nicht weiterverwendet werden. Sie soll durch die neue Softwaregeneration BD SynapsysTM ersetzt werden. Im Rahmen der für zwei Jahre nach der Kapazitätserweiterung vorgesehenen zweiten Phase soll die BD SynapsysTM-Software gemeinsam mit den beiden neuen BD BACTECTM FXI 960-Systemen bereitgestellt werden.

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LOT-0001 · Blutkultur-System

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