Tragwerksplanung für den Neubau eines viergeschossigen Laborgebäudes

Status
Vergeben
Angebotsfrist
16.06.2026, 11:00 (Europe/Berlin)
Geschätzter Auftragswert
667.305,19 EUR
Lose
1
Auftraggeber
Staatliches Bauamt München 2Profil ansehen
Erfüllungsregion
Bayern, Deutschland
Verfahren
Offenes Verfahren
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
22.05.2026
Bekanntmachungsnummer
408682-2026
Verfahrensnummer
0ca9aadb-cd3f-454e-8a1b-8a63d381075b
CPV-Codes
71327000 · Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

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Kurzbeschreibung

Das Staatliche Bauamt München 2 beschafft die Fachplanung der Tragwerksplanung für den Neubau des Centrums für Inflammation und Metabolismus auf einem internen Klinikgelände in München. Der Leistungsumfang umfasst die Grundleistungen und besonderen Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 für ein viergeschossiges Laborgebäude mit Untergeschoss, rund 2.974 m² Nutzfläche und einer Technikzentrale im Dachgeschoss; der geschätzte Auftragswert beträgt etwa 667.305 Euro. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, die Angebotsfrist endet am 16. Juni 2026, und das Gebäude soll bis Ende 2030 betriebsbereit übergeben werden.

KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.

Leistungsbeschreibung

Maßnahmennummer: B14H E 152290001 (HaSta) Bezeichnung d. Maßnahme: Centrum für Inflammation und Metabolismus (CIM), Neubau Laborgebäude Vergabenummer: 26-039778 Geplant ist ein viergeschossiges Laborgebäude mit einem UG und einer Technikzentrale im Dachgeschoss. Der Bauplatz befindet sich im internen Klinikgelände und umfasst ca. 1.000 m². An der Stelle steht ein eingeschossiges Gebäude, das im Zuge der Baumaßnahme abgebrochen wird. Die Problematik des Bauplatzes im internen Klinikgelände: Notfallvorfahrten zur Kinderklinik müssen während der Bauzeit zu jeder Zeit sichergestellt sein. Die Feuerwehrzufahrten müssen zu jeder Zeit sichergestellt sein. Die Logistik Anlieferung, für die im internen Klinikgelände liegenden Kliniken und Forschungseinrichtungen muss, aufrechterhalten werden. Es handelt sich um eine Fördermaßnahme des Bundes nach § 91b GG. Das Gebäude ist innerhalb des Förderzeitraumes bis Ende 2030 an den Nutzer betriebsbereit zu übergeben, ansonsten verfällt die Förderung des Bundes. Flächen-Kenndaten, nach DIN 277: Nutzfläche NUF 1-6, ca. 2559 m²; Nutzfläche NUF 1-7, ca. 2974 m²; Verkehrsfläche (VF), ca. 1515 m²; Technikfläche (TF), ca. 854 m²; Bebaute Fläche (BF), ca. 1250 m². Das CIM bietet Platz für 19 Forschungsgruppen mit ca.180 Mitarbeitern, Labore als Biochemische Standardlabore S2, sowie Histologie-Labore. Daneben beinhaltet das Raumprogramm Besprechungsräume, Büroräume, Seminarräume und Core Facility Großgeräteräume im UG in S1. Im CIM ist keine Tierhaltung vorgesehen. Die Auswertebereiche sind den Laboren vorgelagert, wobei, wie vom Nutzer gewünscht, nur die mittleren Auswertebereiche vom Labor zugänglich sind. Die an den Treppenhäusern anliegenden Arbeitsplätze sind unabhängig vom Labor nutzbar und sind nicht Teil des S2 Bereiches. Die Verbindungstüren zwischen diesen Auswertezonen sind nur im Fluchtfall zu benutzen – Steuerung mittels Fluchttürterminals. Der Seminarraum im EG ist teilbar, sowie auch zum Foyer öffenbar. Vom Nutzer ist hier ein multifunktional bespielbarer Raum gewünscht, der die Chance des Austausches von internen und externen Forschungsgruppen eröffnet und die Möglichkeit bietet, das eigene Institut zu repräsentieren. Das Brandschutzkonzept basiert im Wesentlichen auf notwendigen Fluren in Kombination mit Teilnutzungseinheiten. Die Teilnutzungseinheiten Großraumlabore betragen ca. 325 m² und überschreiten damit die nach BayBO vorgegebenen 200 m². Kompensiert wird diese Überschreitung durch eine Brandmeldeanlage mit automatischer Alarmierung und Aufschaltung auf die Feuerwehr, sowie einer Doppelung von Fluchtwegen aus der Nutzungseinheit (vier Fluchtwege in zwei Treppenhäuser aus jeder Nutzungseinheit). Das Brandschutzkonzept wurde vom StBaM2 erstellt und mit der Branddirektion München abgestimmt. Dieses ist im weiteren Entwurfsprozess anzupassen, fortzuschreiben und zu konkretisieren. Die Ver- und Entsorgung wird über den Lastenaufzug im Norden auf Ebene EG abgewickelt. Tragwerksplanung, Hochbau Die Planung wird unter Anwendung der BIM-Methode durchgeführt. Es wird eine BNB-Zertifizierung in Silber angestrebt. Es ist beabsichtigt, einen externen BNB-Koordinator zu beauftragen Die tragenden Teile des Gebäudes wurden statisch gerechnet und vorbemessen. (Siehe Anlagen) Die Genehmigungsfähigkeit wurde mit der LBK München und der Regierung von Oberbayern dem Grunde nach abgeklärt und richtet sich nach § 34 BauGB. Die Projektplanung erfolgt in zwei Teilen, einer PP –1. TBM und der PP- 2. TBM. Die PP-1. TBM beinhaltet die Planung Abbruch Bestandgebäude und Baugrube mit Verbau und ist nicht Teil dieser Vergabe (außer Planung der Baustellenlogistik als besondere Leistung Architekt, die auch für die Teilbaumaßnahme 1 zu erbringen ist (Abbruch, Baugrube, Spartenverlegung). Die PP-2.TBM ist Gegenstand dieser Vergabe, sie beinhaltet die Planung des Neubaus CIM. Das Umverlegen der Sparten im Baufeld findet bereits im Vorfeld statt. Die Genehmigungs-planung dazu wird bereits erstellt. Siehe hierzu alle Informationen in der beiliegenden A_26-039778_Aufgabenbeschreibung. Es werden Leistungen - Grundleistungen und Besondere Leistungen - des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung für Gebäude für Leistungsphasen 1-6 und Besondere Leistungen in Honorarzone III (Basishonorarsatz) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Siehe hierzu alle Informationen in 26-039778_VII-12-H_Vertrag im Ordner Vertrag und Anlagen zum Vertrag.

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0000 · Fachplanung Tragwerksplanung Gebaeude667.305,19 EUR

    Maßnahmennummer: B14H E 152290001 (HaSta) Bezeichnung d. Maßnahme: Centrum für Inflammation und Metabolismus (CIM), Neubau Laborgebäude Vergabenummer: 26-039778 Geplant ist ein viergeschossiges Laborgebäude mit einem UG und einer Technikzentrale im Dachgeschoss. Der Bauplatz befindet sich im internen Klinikgelände und umfasst ca. 1.000 m². An der Stelle steht ein eingeschossiges Gebäude, das im Zuge der Baumaßnahme abgebrochen wird. Die Problematik des Bauplatzes im internen Klinikgelände: Notfallvorfahrten zur Kinderklinik müssen während der Bauzeit zu jeder Zeit sichergestellt sein. Die Feuerwehrzufahrten müssen zu jeder Zeit sichergestellt sein. Die Logistik Anlieferung, für die im internen Klinikgelände liegenden Kliniken und Forschungseinrichtungen muss, aufrechterhalten werden. Es handelt sich um eine Fördermaßnahme des Bundes nach § 91b GG. Das Gebäude ist innerhalb des Förderzeitraumes bis Ende 2030 an den Nutzer betriebsbereit zu übergeben, ansonsten verfällt die Förderung des Bundes. Flächen-Kenndaten, nach DIN 277: Nutzfläche NUF 1-6, ca. 2559 m²; Nutzfläche NUF 1-7, ca. 2974 m²; Verkehrsfläche (VF), ca. 1515 m²; Technikfläche (TF), ca. 854 m²; Bebaute Fläche (BF), ca. 1250 m². Das CIM bietet Platz für 19 Forschungsgruppen mit ca.180 Mitarbeitern, Labore als Biochemische Standardlabore S2, sowie Histologie-Labore. Daneben beinhaltet das Raumprogramm Besprechungsräume, Büroräume, Seminarräume und Core Facility Großgeräteräume im UG in S1. Im CIM ist keine Tierhaltung vorgesehen. Die Auswertebereiche sind den Laboren vorgelagert, wobei, wie vom Nutzer gewünscht, nur die mittleren Auswertebereiche vom Labor zugänglich sind. Die an den Treppenhäusern anliegenden Arbeitsplätze sind unabhängig vom Labor nutzbar und sind nicht Teil des S2 Bereiches. Die Verbindungstüren zwischen diesen Auswertezonen sind nur im Fluchtfall zu benutzen – Steuerung mittels Fluchttürterminals. Der Seminarraum im EG ist teilbar, sowie auch zum Foyer öffenbar. Vom Nutzer ist hier ein multifunktional bespielbarer Raum gewünscht, der die Chance des Austausches von internen und externen Forschungsgruppen eröffnet und die Möglichkeit bietet, das eigene Institut zu repräsentieren. Das Brandschutzkonzept basiert im Wesentlichen auf notwendigen Fluren in Kombination mit Teilnutzungseinheiten. Die Teilnutzungseinheiten Großraumlabore betragen ca. 325 m² und überschreiten damit die nach BayBO vorgegebenen 200 m². Kompensiert wird diese Überschreitung durch eine Brandmeldeanlage mit automatischer Alarmierung und Aufschaltung auf die Feuerwehr, sowie einer Doppelung von Fluchtwegen aus der Nutzungseinheit (vier Fluchtwege in zwei Treppenhäuser aus jeder Nutzungseinheit). Das Brandschutzkonzept wurde vom StBaM2 erstellt und mit der Branddirektion München abgestimmt. Dieses ist im weiteren Entwurfsprozess anzupassen, fortzuschreiben und zu konkretisieren. Die Ver- und Entsorgung wird über den Lastenaufzug im Norden auf Ebene EG abgewickelt. Tragwerksplanung, Hochbau Die Planung wird unter Anwendung der BIM-Methode durchgeführt. Es wird eine BNB-Zertifizierung in Silber angestrebt. Es ist beabsichtigt, einen externen BNB-Koordinator zu beauftragen Die tragenden Teile des Gebäudes wurden statisch gerechnet und vorbemessen. (Siehe Anlagen) Die Genehmigungsfähigkeit wurde mit der LBK München und der Regierung von Oberbayern dem Grunde nach abgeklärt und richtet sich nach § 34 BauGB. Die Projektplanung erfolgt in zwei Teilen, einer PP –1. TBM und der PP- 2. TBM. Die PP-1. TBM beinhaltet die Planung Abbruch Bestandgebäude und Baugrube mit Verbau und ist nicht Teil dieser Vergabe (außer Planung der Baustellenlogistik als besondere Leistung Architekt, die auch für die Teilbaumaßnahme 1 zu erbringen ist (Abbruch, Baugrube, Spartenverlegung). Die PP-2.TBM ist Gegenstand dieser Vergabe, sie beinhaltet die Planung des Neubaus CIM. Das Umverlegen der Sparten im Baufeld findet bereits im Vorfeld statt. Die Genehmigungs-planung dazu wird bereits erstellt. Siehe hierzu alle Informationen in der beiliegenden A_26-039778_Aufgabenbeschreibung. Es werden Leistungen - Grundleistungen und Besondere Leistungen - des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung für Gebäude für Leistungsphasen 1-6 und Besondere Leistungen in Honorarzone III (Basishonorarsatz) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Siehe hierzu alle Informationen in 26-039778_VII-12-H_Vertrag im Ordner Vertrag und Anlagen zum Vertrag.

    Frist: 16.06.2026, 02:00 (Europe/Berlin)

Anforderungen an deinen Betrieb

Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert

Wie wird das Angebot bewertet?

Kriterien ohne Loszuordnung

Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1)
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1)

Vergabeunterlagen

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Anforderungen

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Änderungen und Bieterfragen

2 Einträge
  1. 21.07.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 502380-2026
  2. 15.06.2026Berichtigung 1Änderung in den Eignungskriterien, Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" Geänderter Abschnitt 1: Die folgenden Kriterien müssen in allen zwei Referenzen erfüllt sein, damit die Eignung insgesamt nachgewiesen wird: - Kosten der KG 300 + 400 nach DIN 276 ≥ 19 Mio. € brutto - NF 1 - 7 nach DIN 277: ≥ 1.500 m² - Leistungsbild abgedeckt (LPH 1- 6 und Ingenieurtechnische Kontrolle – Besondere Leistung der LPH 8) - Honorarzone ≥ III Geänderter Abschnitt 2: Die folgenden Kriterien müssen in mind. 1 Referenz (jedoch nicht zwingend in derselben) erfüllt sein, damit die Eignung insgesamt nachgewiesen wird: - Projekte mit sensibler, straffer Zeittaktung (z.B. Terminmatrix, Verkehrslenkung, Sperrzeiten) - Erfahrung mit besonderen Anforderungen aus dem Bereich des Nachhaltigen Bauens bzw. BNB-Zertifizierung, wie z.B. Ökobilanzierung, Lebenszyklusorientierte Tragwerksplanung, Rückbau, Trennung und Verwertung - Planen mit der BIM Methode - Projekt mit „weißer Wanne“ aus WU-Beton
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