Tragwerksplanung für den Neubau des Operativen Zentrums am Universitätsklinikum Münster

Status
Vergeben
Angebotsfrist
Nicht angegeben
Geschätzter Wert
Nicht angegeben
Lose
1
Erfüllungsregion
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Aufruf
Auftragsart
Dienstleistung
Veröffentlicht
20.08.2026
CPV-Codes
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung (71327000)
Bekanntmachung
ted.europa.eu
Bekanntmachungsnummer
576266-2026
Verfahrensnummer
09e4eac7-5fdb-4720-bcf2-da6b7d5d0103

Fragenkatalog

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Kurzbeschreibung

Die UKM Infrastruktur Management GmbH beauftragt die Fachplanung für das Tragwerk des Neubaus des Operativen Zentrums am Universitätsklinikum Münster. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI, also Grundlagenermittlung und Vorentwurfsplanung. Die Vergabe erfolgt in einem Los und die Angebotsfrist ist nicht angegeben. Der Auftrag umfasst die Planung von Gebäudeteilen und zugehörigen Freiflächen.

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Leistungsbeschreibung

Tragwerksplanung für den Neubau des Operativen Zentrums am Standort des Universitätsklinikums Münster

Leistungen nach Losen (1)

  • LOT-0001 · Universitätsklinikum Münster - 3800 Zentralklinikum - 647 OPZ Teilprojekt 7 - P54 Tragwerksplanung 01

    Auftragsgegenstand sind Fachplanungsleistungen zum Tragwerk (im Folgenden "Tragwerksplanung"), für den Neubau des Operativen Zentrums - nebst zugehöriger Frei-/Verkehrsflächen - am Standort des Universitätsklinikums Münster. Die Beauftragung erfolgt stufenweise/optional. Mit der ersten Beauftragungsstufe wird zunächst die zugehörige Tragwerksplanung der Leistungsphasen 1 und 2 im Sinne der HOAI beauftragt. Derzeit ist beabsichtigt, dass mit Vorlage der sog. vorgezogenen Kostenberechnung zur LPH 2 ("qualifizierte Vorpla-nung") und wenn die in den Verdingungsunterlagen benannten Projektziele erreicht sind, durch die Auftraggeberin über die Beauftragung der Leistungsphasen 3 und 4 als zweite Beauftragungsstufe an den bis dahin beauftragten Auftragnehmer entschieden wird. Auch die weiteren Leistungsphasen - LPH 5 und folgende - werden erst zu einem späteren Zeitpunkt ggf. durch die Auftraggeberin abgerufen. Es wird also insgesamt eine Beauftragungsoption ab der HOAI-Leistungsphase 3 vorgesehen. Es ist das vorrangige Ziel der Universitätsklinikum Münster (UKM), das bestehende Klinikgelände langfristig und zukunftsfähig auszubauen. Zu diesem Zweck sollen thematisch verwandte Einrichtungen in übergeordneten Funktionsbereichen gebündelt werden, um künftig eine effizientere und wirtschaftlichere Patientenversorgung anbieten und gewährleisten zu können. Vor diesem Hintergrund hat das UKM in den vergangenen Jahren die umfangreiche und mehrstufige Masterplanung "Zukunftsmedizin Münster 2020 - das neue UKM" entwerfen lassen. Wesentlicher Bestandteil der weiterentwickelten Masterplanung sind die Planungen rund um den Neubau des sog. Operativen Zentrums (auch "OPZ"). Das OPZ soll dem Zentralklinikum in Gestalt eines Erweiterungsbaus unmittelbar vorgelagert werden und parallel zur Albert-Schweitzer-Straße ausgerichtet sein. In dem Erweiterungsbau sollen die klinischen Bereiche Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Viszeralmedizin sowie Orthopädie in einem Operativen Zentrum mit 32 OP-Sälen und den zugehörigen Diagnostik-/Therapie- sowie Allgemein- und Intensiv-Pflegeeinheiten sinnvoll zusammengeführt werden. Ferner ist die Schaffung weitreichender Pkw- und Fahrradstellplätze geplant: dies anteilig als Tiefgarage unterhalb des OPZ-Neubaus und/oder unterhalb des Klinikvorplatzes und - außerhalb der vorliegenden Planungsaufgaben/Leistungsabfrage - anteilig als autarkes Parkhaus. Die Realisierung des OPZ mit schätzungsweise 80.000 m2 BGF ist im Zuge eines einheitlichen Bauabschnitts in voller Länge des Erweiterungsbaus, inklusive eines an der Notfallzufahrt gelegenen Hubschrauberlandeplatzes, geplant. Das Bauvorhaben für das Operative Zentrum umfasst den Neubau - mit 354 Betten und 10 Überwachungsplätzen, - mit einer Gesamtnutzfläche von 35.778 m2NUF (rd. 80.000 m2BGF) für die Funktionsbereiche 1.00 bis 7.00, - mit den Funktionsbereichen: 1.00 Diagnostik und Therapie, 2.00 Pflege, 3.00 Allgemeine Dienste, 4.00 Krankenhausmanagement, 5.00 Ver- und Entsorgung, 6.00 Forschung und Lehre, 7.00 Rettungsdienst, " hierbei insb. der Funktionsstelle 1.09 Operation mit 32 OP-Sälen " und der Funktionsstelle 2.03 Intensivpflege mit 164 Betten, - mit einem dachgebundenen Heli-Landeplatz, - mit den zugehörigen Frei- und Verkehrsanlagen, - mit mindestens 100 und wünschenswerten 300 PKW-Stellplätzen sowie 1000 Fahrradstellplätzen, - mit einer Kostenobergrenze von 485 Mio.EUR brutto (KG 300/400, ohne Ersteinrichtung und Tiefgarage) - inkl. rd. 11%iger Risikovorsorge, - mit einer geplanten Vorlage der HU-Bau bis Ende Dezember 2026 - und einer anvisierten Inbetriebnahme bis Ende 2031

Wie wird das Angebot bewertet?

LOT-0001 · Universitätsklinikum Münster - 3800 Zentralklinikum - 647 OPZ Teilprojekt 7 - P54 Tragwerksplanung 01

Mit diesem Kriterium wird die Leistungsqualität des Angebotes hinsichtlich der anstehenden Planungsaufgabe bezogen auf die Qualifikation des eingesetzten Personals bewertet. Berücksichtigt wird die persönliche Projekterfahrung der für die Projektleitung vorgesehenen Personen aus vergleichbaren oder komplexeren Planungsaufgaben- gegliedert in: " Unterkriterium 1.1 [90 Punkte]: persönliche Referenzen der für die Projektleitung zur Tragwerksplanung vorgesehenen Person bezogen auf Referenzprojekte zur Tragwerksplanung vergleichbarer Projekte (Planungsart: TW-Planung, Nutzungsart: Klinikneubau (32 OP-Säle, 354 Betten), Kostenvolumen: rund 350 Mio.EUR brutto für KG300+400, Leistungsanteile/-zeiten: bearbeitete LP 2-6 in den letzten 10 Jahren). - Unterkriterium 1.2 [90 Punkte]: persönliche Referenzen der für die stellvertretende Projektleitung zur Tragwerksplanung vorgesehenen Person bezogen auf Referenzprojekte zur Tragwerksplanung vergleichbarer Projekte (Planungsart: TW-Planung, Nutzungsart: Klinikneubau (32 OP-Säle, 354 Betten), Kostenvolumen: rund 350 Mio.EUR brutto für KG300+400, Leistungsanteile/-zeiten: bearbeitete LP 2-6 in den letzten 10 Jahren). - Unterkriterium 1.3 [120 Punkte]: persönliche Projekterfahrung der für die Projektleitung zur Tragwerksplanung vorgesehenen Personen bei der Bearbeitung von Projekten für öffentliche Auftraggebe
300 %
Mit diesem Kriterium wird die Leistungsqualität des Angebotes hinsichtlich der anstehenden Planungsaufgabe und daraus abgeleitet die Vorgehensweise zur Projektabwicklung durch das Planerteam bewertet - gegliedert in: - Unterkriterium 2.1 [60 Punkte]: Darstellung der Zusammensetzung/Funktionen/Qualifikationen des gesamten Projektteams inkl. Zuordnung der Leistungsanteile auf ggf. vorgesehene NU-Leistungen - hier als Ausführung der bürointernen Teamstruktur erwartet. - Unterkriterium 2.2 [120 Punkte]: Beschreibung sowie Darstellung zur Herangehensweise des Planungsbüros in Bezug auf die Projektorganisation im gesamten Projektverlauf - hier wird ein Konzept zur Projektablaufplanung (Planung der Planung, Plausibilisierung des Rahmenterminplans), eine plausible Darstellung zur konkreten Aufgabenwahrnehmung bürointern und ein Konzept über die Einbindung/Beteiligung der weiteren Projekt-verantwortlichen/-beteiligten (Schnittstellen zwischen den Planungsbeteiligten innerhalb des büroeigenen Projektteams zu anderen beteiligten Planungsbüros sowie zu AG-seitigen Projektverantwortlichen/-beteiligten, Sicherstellung des bürointernen sowie büroübergreifenden Daten-/Informationsaustausches und der periodischen Berichterstattung ggü. der Auftraggeberin und deren zugeordneten Gremien) erwartet. Die Darstellung der Kommunikationsstrukturen, der Prozessabläufe bzw. des Plan-laufs sollte anhand von Mustervorlagen oder von Referenzprojekten erfolgen (inkl. Berichtswesen, Vergabeempfehlungen etc.). Ferner werden Aussagen zu Intervall und Teilnehmerkreis für die regelmäßigen Planungs-/Bauherrenmeetings und Bausitzungen sowie zu Reaktionszeiten/-prozedere bei besonderen Vorkommnissen erwartet. - Unterkriterium 2.3 [120 Punkte]: Darstellung und Beschreibung der Arbeitsweise des Planungsbüros zur Sicherstellung von Termin-, Kosten- und Qualitätszielen der Auftraggeberin - hier werden Angaben zur Methodik des Kosten-, Qualitäts-, Termin- und Nachtragsmanagements (inkl. der Darstellung von Systematik/Form/Inhalt des zugehörigen Berichts-wesens an die Auftraggeberin) sowie zu Methoden der Planungs-/Kostenoptimierung erwartet.
300 %
Mit den Unterkriterien 3.1 und 3.2 zum Hauptkriterium 3 Honorarangebot/-parameter werden die bieterseitigen Angaben - zur Vergütung der Planungsleistung - im zur Verfügung gestellten Honorarblatt bewertet. Für die Grundleistungen sind die Netto-Honorare bezogen auf die prognostizierten anrechenbaren Kosten durch die Bieter einzutragen. Ferner sind für die besonderen/optionalen Leistungen im Honorarblatt die Netto-Honorare auf Grundlage der beschriebenen Projektparameter als Festpreis anzugeben. Sollte sich im Rahmen der Erstangebote oder der Vergabeverhandlungen der Bedarf von weiteren besonderen Leistungen ergeben, dann werden diese Honorare zum Endangebot anzugeben sein. Aus der Summe der Netto-Honorare wird sodann, unter Berücksichtigung von bieterseitig einzutragendem Umbauzuschlag, Nebenkostenpauschale und Mehrwertsteuer, das Brutto-Honorar über alle angebotenen Planungsleistungen ermittelt und bewertet. Bei der Bewertung der eingereichten Honorarangebote wird die vollständige Berücksichtigung der Beauftragungsstufen - und ggf. ausgewiesener optionaler Leistungen als Honorarvergleichswert angesetzt. - Unterkriterium 3.1 [360 Punkte]: Honorare der Planungsleistungen Die weiteren honorarrelevanten Angaben im Honorarblatt sind als Stundensätze in Euro pro Stunde - netto, inkl. Nebenkostenanteil - anzugeben und werden über den jeweiligen Wert wie folgt bewertet: - Unterkriterium 3.2 [40 Punkte]: Netto-Stundensätze inkl. Nebenkosten der Projektbeteiligten - als gewichteter Durchschnittswert aus den Stundensätzen der Geschäftsführung (GF), der Projektleitung (PL), der Projektmitarbeiter (PM), der Bauzeichner (BZ) und der besonderen Leistungen (BL).
400 %

Vergabeunterlagen

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