Planungsleistungen für den Ersatzneubau des Heilpädagogischen Zentrums Rottal-Inn
Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 23.10.2026, 10:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Auftragswert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Bayern, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 22.09.2026
- Originalbekanntmachung
- dtvp.de ↗
- Bekanntmachungsnummer
- 650814-2026
- Verfahrensnummer
- 456cde62-61de-4c1c-a7c2-0483e4428037
- CPV-Codes
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen (71000000); Dienstleistungen von Architekturbüros (71200000); Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen (71222000); Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)Mehr anzeigenWeniger anzeigen
Kurzbeschreibung
Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. sucht Planungsleistungen für den vollständigen Ersatzneubau des Heilpädagogischen Zentrums Rottal-Inn in Eggenfelden. Beauftragt werden die Objektplanung für Freianlagen in den Leistungsphasen 1 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), einschließlich erforderlicher Verkehrswegebauarbeiten und der Überwachung der Mängelbeseitigung während der Gewährleistungsfrist. Optional können Planungsleistungen für ein vorübergehendes Containerprovisorium mit barrierefreien Zugängen, Parkplätzen, Spielplatz und Einfriedung hinzukommen; Teilnahmeanträge sind bis zum 23. Oktober 2026 einzureichen.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Leistungsbeschreibung
Das 1983 erbaute Gebäude der KJF in Eggenfelden beherbergt das Heilpädagogische Zentrum Rottal-Inn mit den Einrichtungen der St. Ruppert Schule für Schüler mit geistiger Behinderung (Unterricht und Sportnutzung), einer heilpädagogischen Tagesstätte, einer schulvorbereitenden Einrichtung und einem integrativen Kindergarten. Das ursprüngliche Vorhaben, das bestehende Gebäude zu sanieren, wurde aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung fallen gelassen. Man entschloss sich zu einem kompletten (Ersatz) Neubau. Das bestehende Gebäude muss komplett abgebrochen und anschließend der Baugrund für den Neubau hergerichtet werden. Der Anschluss an die öffentliche Erschließung wird erneuert und den neuen Gegebenheiten angepasst. Es gibt eine bestehende Infrastruktur, welche für den Ersatzneubau herangezogen werden kann. In Auftrag gegeben werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 - 9 des Leistungsbildes Objektplanung, Freianlagen gem. § 39 Abs. 3 i.V.m. Anl. 11 HOAI 2021 inklusive der erforderlichen Verkehrswegebauarbeiten sowie die Besondere Leistung der Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Gewährleistungsfrist. Für den Schulbetrieb während der Bauzeit werden voraussichtlich nach entsprechende Räume durch die Stadt Eggenfelden zur Verfügung gestellt werden. Nur für den hypothetischen Fall, dass dies nicht gelingen würde, ist die Errichtung eines Containerprovisoriums auf einem Ausgleich Grundstück angedacht. Hierzu wurden Teilplanungsleistungen auch im Bereich der Außenanlagen unter Umständen erforderlich werden. So dürften z.B. barrierefrei Zugänge, Parkplätze, Spielplatz und gegebenenfalls eine Einfriedung ein Thema sein. Letztendlich ist das zeitlich begrenzte Provisorium soweit aufzurüsten, dass ein geordneter Schul bzw. Tagesstätten betrieb gewährleistet ist. Die deshalb in diesem Zusammenhang erforderlichen "Teil" Planungsleistungen würden optional beauftragt (als Pauschale).
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · TNW_FA_KJF der Diözese Regensburg e.V._Ersatzneubau HPZ Rottal-Inn in Eggenfelden
Das 1983 erbaute Gebäude der KJF in Eggenfelden beherbergt das Heilpädagogische Zentrum Rottal-Inn mit den Einrichtungen der St. Ruppert Schule für Schüler mit geistiger Behinderung (Unterricht und Sportnutzung), einer heilpädagogischen Tagesstätte, einer schulvorbereitenden Einrichtung und einem integrativen Kindergarten. Das ursprüngliche Vorhaben, das bestehende Gebäude zu sanieren, wurde aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung fallen gelassen. Man entschloss sich zu einem kompletten (Ersatz) Neubau. Das bestehende Gebäude muss komplett abgebrochen und anschließend der Baugrund für den Neubau hergerichtet werden. Der Anschluss an die öffentliche Erschließung wird erneuert und den neuen Gegebenheiten angepasst. Es gibt eine bestehende Infrastruktur, welche für den Ersatzneubau herangezogen werden kann Das Grundstück ist von Nordwesten über die Theaterstraße erschlossen. Aufgrund des wegen Hochwasserschutz erhöhten Gebäudeniveaus fällt das Gelände nach Norden, Westen und vor allem Süden ab. Im Südwesten des Gebäudes soll durch großen Abstand zur Grundstücksgrenze ein großzügiger Garten entstehen. Der gesamte Garten- und Grünbereich soll mit entsprechenden Spielgeräten ausgestattet werden. Durch die Kammstruktur des Baukörpers ergeben sich großzügige Innenhöfe, die als Pausenhöfe genutzt werden sollen. Die gesamte Anlage inklusive der Freisportanlagen soll aus Gründen der Sicherheit eingezäunt und mit entsprechenden Toren versehen werden. Die bestehende Eingrünung soll soweit möglich erhalten und sinnvoll mit Neupflanzungen ergänzt werden (Näheres vgl. Erläuterungsbericht). Hierfür liegen bereits die Ergebnisse der Leistungsphasen 1 - 3 vor. Aufgrund der zwischenzeitlich stark gestiegenen Schülerzahlen ist das Raumprogramm, wie es Gegenstand der Machbarkeitsstudie und des VgV Verfahrens im Jahr 2022 war jedoch nicht mehr ausreichend. Auch das Raumprogramm für die Freisportflächen hat sich dementsprechend, jedoch nur leicht, geändert. Vorgesehen ist: Rasenspielfeld 40 × 60 m - Allwetterplatzes 20 × 28 m mit angrenzender Weitsprunganlage - Laufbahn 4/ 1,22 x 65 m - Außengeräteraum - Platzpflegeraum - Platzwart Die bisherige Planung wurde gestoppt und die nunmehr zu erbringenden Leistungen - Objektplanung Freianlagen sollen in einem VgV Verfahren neu vergeben werden. Die Neuplanung soll dem genehmigten Raumprogramm voll umfänglich Rechnung tragen. Die Bauphase inklusive Planung und Ausschreibung sollte aufgrund der derzeitigen Kostensteigerungen möglichst kurzgehalten werden. Ausgehend von der zeitnahen Aufnahme der Planungsleistungen (Förderantrag 2. Quartal 2027, einem Baubeginn im Jahr 2028, Sommer, und einer straffen Bauzeit von geschätzt 32-36 Monaten, sollte das Projekt bis Ende 2031 fertiggestellt sein. In Auftrag gegeben werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 - 9 des Leistungsbildes Objektplanung, Freianlagen gem. § 39 Abs. 3 i.V.m. Anl. 11 HOAI 2021 inklusive der erforderlichen Verkehrswegebauarbeiten sowie die Besondere Leistung der Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Gewährleistungsfrist. Für den Schulbetrieb während der Bauzeit werden voraussichtlich nach entsprechende Räume durch die Stadt Eggenfelden zur Verfügung gestellt werden. Nur für den hypothetischen Fall, dass dies nicht gelingen würde, ist die Errichtung eines Containerprovisoriums auf einem Ausgleich Grundstück angedacht. Hierzu wurden Teilplanungsleistungen auch im Bereich der Außenanlagen unter Umständen erforderlich werden. So dürften z.B. barrierefrei Zugänge, Parkplätze, Spielplatz und gegebenenfalls eine Einfriedung ein Thema sein. Letztendlich ist das zeitlich begrenzte Provisorium soweit aufzurüsten, dass ein geordneter Schul bzw. Tagesstätten betrieb gewährleistet ist. Die deshalb in diesem Zusammenhang erforderlichen "Teil" Planungsleistungen würden optional beauftragt (als Pauschale).
Anforderungen an deinen Betrieb
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.
Vergabeunterlagen
Die Seite mit den Unterlagen ist beim Ursprungsportal nicht mehr erreichbar.
Zum UrsprungsportalAnforderungen
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren -gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder -gem. § 98c Aufenthaltsgesetz oder -gem. § 19 Mindestlohngesetz oder -gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bewerber hat anzugeben, inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklaerung-Russland" auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der öffentliche Auftraggeber kann gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Eine Nachforderung der Excel-Tabelle zu den Referenzangaben ("Anlage 3 Bewerbungsbogen_Projektdaten Referenzen") ist ausgeschlossen.
Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
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