Objektplanung für die Instandsetzung denkmalgeschützter Fenster und Fassaden an zwei Schulen
- Status
- Offen
- Angebotsfrist
- 29.10.2026, 11:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Landeshauptstadt München, Baureferat
- Erfüllungsregion
- Bayern, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 28.09.2026
- CPV-Codes
- Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)
- Bekanntmachung
- meinauftrag.rib.de
- Bekanntmachungsnummer
- 664768-2026
- Verfahrensnummer
- 87bcba4d-ce07-4805-a93d-9dbd29219eac
Fragenkatalog
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Kurzbeschreibung
Die Landeshauptstadt München, Baureferat, beauftragt Objektplanungsleistungen für die Instandsetzung denkmalgeschützter Fenster und Fassaden an der Grundschule Flurstraße und der Adalbert-Stifter-Realschule in München-Haidhausen. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 1 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure; die Sanierung findet während des laufenden Schulbetriebs statt und erfordert eine Koordination der Bauabläufe sowie die Abstimmung mit der unteren Denkmalschutzbehörde. Eine Projektlaufzeit ist in den Angaben nicht genannt.
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Leistungsbeschreibung
Objektplanungsleistung gem. § 34 HOAI, LPH 1 - 9, Instandsetzung der denkmalgeschützten Fenster und der Fassade in der Grundschule Flurstraße und der Adalbert-Stifter-Realschule in der Flurstraße 4, 81675 München, Stadtbezirk 5 Haidhausen. Die Sanierung erfolgt im laufenden Schulbetrieb. Die Bauabläufe sind zu koordinieren. Abstimmung des Instandsetzungskonzepts und der Planung mit der unteren Denkmalschutzbehörde.
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Objektplanung
Bestandssituation Das 1905 erbaute viergeschossige Schulgebäude befindet sich mitten im Wohngebiet des Stadtbezirks Haidhausen-Au. Es ist als Gruppenbau in historisierendem Jugendstil errichtet worden und steht unter Denkmalschutz. Neben der Grundschulschule ist hier auch eine Realschule untergebracht. Auf dem Schulgelände befinden sich moderne Sportanlagen mit Schwimmhalle, Mehrzwecksporthalle, Sportplatz und einem parkähnlichen Freigelände. In den Jahren 1969 bis 1972 wurde das Schulgebäude renoviert, die dekorativen Elemente des Jugendstils blieben erhalten. Ferner wurde im Zeitraum von 1996 bis 2007 bei den wesentlichen Kastenfenstern durch Isolierverglasung der inneren Ebene die Wärmedämmung verbessert. Bauaufgabe Die Fenster des Schulgebäudes sollen nun unter Beachtung des Denkmalschutzes instandgesetzt werden. Der Zustand der Fenster ist dem beiliegenden Bericht zu entnehmen. Im Rahmen dieser Maßnahme sollen auch alle Fassaden des Schulgebäudes einen neuen Anstrich erhalten. Schadhafte Stellen in der Fassade werden ebenfalls behoben. Die vorgesehene Fensterinstandsetzung und die Fassadenarbeiten sollen ab Mai 2027 ausgeführt werden. Die Maßnahme ist nicht nur in den Schulferien, sondern auch während des laufenden Betriebs durchzuführen. Der Bauablauf ist Teil der Bauaufgabe und Planungsleistung des Architekten (LPH 1-9, gem. § 34 der HOAI). Durchführung der Maßnahme Die Maßnahme ist mit dem Auftraggeber und der Schulleitung terminlich genau abzustimmen und in entsprechende Abschnitte einzuteilen. Hier ist es beispielsweise möglich, jeweils die Fenster von ca. 2 Räumen gleichzeitig instand zu setzen und die Räume entsprechend wählen. Denkbar ist auf Grund der zahlreichen unterschiedlich großen Fenstertypen auch die Durchführung der Instandsetzung nach Fenstertyp.
Frist: 29.10.2026, 01:00 (Europe/Berlin)
Anforderungen an deinen Betrieb
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter (1) in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. -- Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. -- Der Bieter hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. -- Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Siehe § 56 VgV
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0000 · Objektplanung
- Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
- 60 %
- Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.
- 40 %
Vergabeunterlagen
32 Dateien laut Portal · Stand 28.09.2026| Sonstiges | - | |
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| Vertragsbedingungen | - | |
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Anforderungen
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter (1) in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. -- Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. -- Der Bieter hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten. -- Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein. Siehe § 56 VgV
Änderungen und Bieterfragen
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