Gemeinsame Servicestelle und Produktverantwortlichensystem für die Landesmobilitätsplattform
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 17.07.2026, 12:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 09.06.2026
- CPV-Codes
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- IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung (72000000)
- Softwareprogrammierung und -beratung (72200000)
- Bekanntmachung
- vergabemarktplatz-mv.de
- Bekanntmachungsnummer
- 393382-2026
- Verfahrensnummer
- 519a3f40-1612-429e-ae4c-6f370a24e735
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Kurzbeschreibung
Die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH mit Sitz in Schwerin beschafft eine gemeinsame Servicestelle und ein Produktverantwortlichensystem für die ab 2026 geplante Landesmobilitätsplattform und die App „MV fährt gut“. Damit sollen Fahrplanauskünfte sowie der Erwerb von Tickets verschiedener Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde für Bürger und Gäste ermöglicht werden; das System soll nach dem im Datensatz als VDV-KA bezeichneten Standard umgesetzt werden. Der Auftrag betrifft Mecklenburg-Vorpommern, Angebote sind bis zum 17. Juli 2026, 10:00 Uhr, einzureichen.
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Leistungsbeschreibung
Bereitstellung einer Gemeinsamen Servicestelle und eines Produktverantwortlichensystems nach VDV-KA
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0000 · Bereitstellung einer Gemeinsamen Servicestelle und eines Produktverantwortlichensystems nach VDV-KA
Im Rahmen der Mobilitätsoffensive des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird ab 2026 die Landesmobilitätsplattform mit der zugehörigen App "MV fährt gut" aufgebaut. Ziel ist ein diskriminierungsfreier Zugang zum ÖPNV, bei dem Bürger und Gäste neben der Fahrplanaus-kunft auch Tickets verschiedener Verkehrsunternehmen (VU) und -verbünde (VV) beziehen können. In diesem Kontext übernimmt die VMV die Rolle des Plattformbetreibers, während die angeschlossenen Verkehrsunternehmen als jeweilige Vertragspartner der Endkunden agie-ren. Mit der Einbindung einer Gemeinsamen Servicestelle (GSS) und eines Produktverantwortlichensystems (PVS) wird ein zentraler Backend-Bestandteil der Landesmobilitätsplattform (LMP) etabliert, der die Bereitstellung tariflicher Daten sowie die reibungslose Ausgabe und Kontrolle digitaler Fahrtberechtigungen sicherstellt. Im Kontext der Architektur der VDV-KA sind eine Gemeinsame Servicestelle (GSS) sowie ein Produktverantwortlichensystem (PVS) notwendig. Die GSS organisiert den Austausch der KA-Nachrichten zwischen den beteiligten Systemen. Sie übernimmt die Datenkommunikation mit allen Terminal- und Hintergrundsystemen. Gleichzeitig bildet die GSS das Gateway zu den zentralen Systemen des VDV-eTicket Service (VDV-ETS). Würde man auf die GSS verzichten, müsste jedes einzelne VU in M-V eigene Schnittstellen zum bundesweiten (((eTicket-Netzwerk aufbauen. Für die Verkehrsunternehmen redu-ziert die GSS somit den Aufwand für individuelle Integrationslösungen und erleichtert die Anbindung an die landesweite Systemarchitektur. Das PVS stellt die notwendige Hintergrundkomponente dar, die zugrundeliegende Tarifprodukte (Tarifdaten) der fachlichen Produktverantwortlichen für die Ausgabe und Kontrolle digitaler Tarifprodukte bereitstellt. Ein landesweites PVS ist der notwendige PV "Anker" für alle MV-Tarifprodukte (nicht nur das Deutschlandticket). Das PVS übernimmt dabei die Bereitstellung aller erforderlichen Daten in den Tarifmodulen (Produkt- und Kontrollmodule), welche zum einen die Tarifberechnung sicherstellen und darüber hinaus eine weitgehend automatisierte Kontrolle der Berechtigungen an den Kontrollterminals ermöglichen. Ohne ein PVS ist eine landesweit konsistente Umsetzung digitaler Tarifprodukte nicht möglich.
Frist: 17.07.2026, 04:00 (Europe/Berlin)
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Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 02.09.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 605855-2026
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