Freianlagenplanung für die Sanierung und Erweiterung eines Kindergartens
- Status
- Vergeben
- Angebotsfrist
- 12.06.2026, 11:00 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Wert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Erfüllungsregion
- Baden-Württemberg, Deutschland
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 20.05.2026
- CPV-Codes
- Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen (71222000)
- Bekanntmachung
- subreport.de
- Bekanntmachungsnummer
- 344414-2026
- Verfahrensnummer
- 36659e1b-d43f-4151-82b1-5120a3e4396b
Fragenkatalog
Deine Fragen an die Ausschreibung, beantwortet aus Bekanntmachung und Unterlagen.
Kurzbeschreibung
Die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Maria Mosbach-Neckarelz beauftragt die Freianlagenplanung für die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens St. Josef in Neudenau-Herbolzheim. Gegenstand sind die Leistungsphasen 1 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), einschließlich der Planung, Ausschreibung und Überwachung der Freianlagen; die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Beauftragung soll unmittelbar nach dem Vergabeverfahren erfolgen, der Leistungsabschluss ist bis etwa September 2029 vorgesehen; die Angebotsfrist endet am 12. Juni 2026.
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Leistungsbeschreibung
Der röm.-kath. Kindergarten St. Josef Herbolzheim ist derzeit eine 3-gruppige Einrichtung, die in einem gemischt genutzten Gebäude untergebracht ist. Das Gebäude wurde in den 1968 als 2-gruppiger Kindergarten mit Versammlungsräumen für Jugend- und Erwachsenengruppen errichtet und 1995 um eine weitere Gruppe (Kinderkrippe) erweitert. Das Gebäude befindet sich in einem insgesamt ertüchtigungswürdigem Zustand. Vor allem Anforderungen des Brandschutzes, sowie der insgesamt abgenutzte Zustand der Gruppenräume und Flurbereiche, Sanitäranlagen und fehlende Sozial- und Besprechungsräume machen eine Sanierung notwendig. In diesem Zuge soll die Einrichtung um eine Gruppe erweitert werden, die als sich selbst versorgender Neubau, jedoch baulich verbunden mit dem Bestandsbau, auf dem Grundstück des Kindergartens, südlich des Bestandsbaus errichtet werden soll. Der Bestandsbau selbst soll bezüglich der Raumzuordnung und -nutzung weitgehend unverändert bleiben. Die Dacheindeckung soll ebenfalls erhalten bleiben, Wärmedämmungsmaßnahmen sollen im unterseitig des Dachs erfolgen. Die Zwischengeschossdecke soll ebenfalls gedämmt werden. Bauträger ist die röm.-kath. Kirchengemeinde St. Maria Mosbach-Neckarelz. Die Stadt Neudenau als Träger der örtlichen Jugendhilfe ist relevanter Kostenträger. In diesem Zusammenhang wurden durch den Hauptkostenträger eine wesentliche Anforderung an den Neubau gestellt: dieser soll in Holzbauweise errichtet werden, sodass staatliche Fördermittel im Rahmen der Maßnahmenfinanzierung durch Bauträger und Kommune beantragt werden können. Weitere bauliche Anforderungen ergeben sich aus der Nutzungsform als Kita (ausreichende sanitäre Einrichtungen für Kinder und Erwachsene, Anforderungen der Barrierefreiheit, Anforderungen des Brandschutzes, geeignete Beschaffenheit von Böden und Wänden usw.). Terminliche Meilensteine: Beauftragung: umgehend nach Verfahrensende Stellung ELR-Antrag: bis spätestens 30.09.2026 (Grundlage abgeschlossene LPH 2) Stellung Antrag Ausgleichsstock: bis spätestens 31.01.2027 (Grundlage abgeschlossene LPH 3) Ausschreibungsbeginn nach Zugang Fömi-Bescheid: vorr. 08/2027 Leistungsende: bis ca. 09/2029
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Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Sanierung und Erweiterung Kindergarten St. Josef in Neudenau-Herbolzheim
Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI, LPH 1 - 9 Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise: - Stufe 1: LPH 1 - 4 - Stufe 2: LPH 5 - 7 - Stufe 3: LPH 8 + 9
Frist: 12.06.2026, 04:00 (Europe/Berlin)
Anforderungen an deinen Betrieb
- Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. - Der Bieter hat per Eigenerklärung anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen. - Eigenerklärung zum Mindestlohn (MiLoG) - Eigenerklärung zur Vermeidung von Interessenskonflikten (§6 VgV) - Eigenerklärung zu Russlandsanktionen; 5. EU-Sanktionspaket (BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022) - Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen (§73 Abs. 3 VgV) - Eigenerklärung über Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV): Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 1.000.000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 1.000.000 EUR Deckungssumme für Sachschäden mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden. - Eigenerklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV): Bestätigung, dass mindestens ein Inhaber oder eine Führungskraft des Unternehmens Mitglied der Architektenkammer ist oder eine entsprechende Qualifikation besitzt. (Mindestbedingung Dipl.-Ing. / Master Fachrichtung Landschaftsarchitektur oder vergleichbares) Die vollständigen Angebotsunterlagen sind als ein Gesamt-pdf-Dokument wie auch als Excel-Datei einzureichen. Die Referenzpräsentationen sind als separate pdf-Datei einzureichen Es wird darauf hingewiesen, dass nur die in den Vorlagen eingetragenen Angaben und die geforderten Anlagen gewertet werden. Zusätzlich gelieferte bzw. nicht geforderte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 56 Abs 3 VgV die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ausgeschlossen ist. Zu diesen Unterlagen gehören auch die Projektdarstellungen der Referenzprojekte!
Wie wird das Angebot bewertet?
Kriterien ohne Loszuordnung
- § 127 GWB i. V. m. § 58 Abs. 2 Nr. 2 - Persönliche Referenzen Projektleiter für Freianlagenplanung: Eigenerklärung zu maximal 2 persönlichen Referenzen des Projektleiters im Hochbau mit vergleichbarer Aufgabenstellung und Planungsanforderung, bei denen dieser die Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI unter Beachtung der deutschen Richtlinien, Regelwerke und Rechtsvorschriften bzw. vergleichbarer ausländischer Regelungen erbracht hat. Bewertungsgrundlage sind die im Weiteren zu machenden Angaben in diesem Tabellenblatt sowie eine zu jedem Referenzprojekt zu erstellende Referenzpräsentation (max. 2 DIN A4-Seiten je Referenzprojekt). Diese Referenzpräsentationen müssen prüfbare Angaben zu allen im Folgenden genannten Mindestbedingungen und Projektmerkmalen sowie zum Ansprechpartner des Auftraggebers inklusive Kontaktdaten enthalten. Mindestbedingungen je Referenzprojekt: - Die Freianlage muss mindestens in die Honorarzone III gemäß Anlage 11.2 HOAI eingeordnet sein. - Mindestens eines der Referenzprojekte war das eines öffentlichen Auftraggebers (öAG gemäß § 99 GWB) bzw. die Realisierung des Projekts erfolgte unter Beachtung des öffentlichen Bau- und Vergaberechts. Bewertungsmatrix für Projektmerkmale je Referenzprojekt: - Objektart: Kindergarten mit Spiel- und Bewegungsangeboten = 100 Punkte / Schul- oder Pausenhöfe mit Spiel- und Bewegungsangeboten = 50 Punkte. - Außenspielfläche >= 600 qm = 100 Punkte. - Jeweils abgeschlossene Leistungsphasen 1 - 8 gemäß § 39 HOAI = 100 Punkte. (Bei reduziertem Leistungsbild werden die maximal erreichbaren Punkte je Anlagengruppe um die Punkte wie folgt reduziert: LPH 1: 3 Punkte, LPH 2: 10 Punkte, LPH 3: 16 Punkte, LPH 4: 4 Punkte, LPH 5: 26 Punkte, LPH 6: 7 Punkte, LPH 7: 3 Punkte, LPH 8: 31 Punkte). - Inbetriebnahme: ab dem 01.01.2020 = 100 Punkte / bis 31.12.2019 oder noch nicht in Betrieb = 50 Punkte.
- 800 %
- Die maximale Punktzahl von 343 Punkten für das Zuschlagskriterium E.2 erhält das Honorarangebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die weiteren Honorarangebote werden zum niedrigsten Honorarangebot ins Verhältnis gesetzt und mit der Maximalpunktzahl multipliziert: Die Punktzahl für das Honorarangebot errechnet sich gemäß folgender Formel: ZHonorar = 343*PBestangebot/PAngebot Der Zuschlag wird auf das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl (auf der zweiten Kommastelle) erteilt. Bei Punktgleichheit wir der Zuschlag auf das Angebot mit dem niedrigsten Honorarangebot erteilt. Sollte auch das Honorar gleich sein, wird gelost.
- 343 %
Vergabeunterlagen
Keine abgerufenen Dateien hinterlegt. Ein abgeschlossener Abruf ist nicht dokumentiert.
Zum UrsprungsportalAnforderungen
- Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. - Der Bieter hat per Eigenerklärung anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123,124 GWB vorliegen. - Eigenerklärung zum Mindestlohn (MiLoG) - Eigenerklärung zur Vermeidung von Interessenskonflikten (§6 VgV) - Eigenerklärung zu Russlandsanktionen; 5. EU-Sanktionspaket (BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022) - Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen (§73 Abs. 3 VgV) - Eigenerklärung über Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV): Gefordert wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit 1.000.000 EUR Deckungssumme für Personenschäden und 1.000.000 EUR Deckungssumme für Sachschäden mit Nachweis der Maximierung der Ersatzleistungen auf mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr. Für den Zeitraum der Bewerbungsphase ist eine Eigenerklärung des Bewerbers ausreichend, welche die geforderte Deckungssumme im Auftragsfall zusichert. Im Auftragsfall muss die entsprechende Haftpflichtpolice vorgelegt werden. - Eigenerklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV): Bestätigung, dass mindestens ein Inhaber oder eine Führungskraft des Unternehmens Mitglied der Architektenkammer ist oder eine entsprechende Qualifikation besitzt. (Mindestbedingung Dipl.-Ing. / Master Fachrichtung Landschaftsarchitektur oder vergleichbares) Die vollständigen Angebotsunterlagen sind als ein Gesamt-pdf-Dokument wie auch als Excel-Datei einzureichen. Die Referenzpräsentationen sind als separate pdf-Datei einzureichen Es wird darauf hingewiesen, dass nur die in den Vorlagen eingetragenen Angaben und die geforderten Anlagen gewertet werden. Zusätzlich gelieferte bzw. nicht geforderte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 56 Abs 3 VgV die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ausgeschlossen ist. Zu diesen Unterlagen gehören auch die Projektdarstellungen der Referenzprojekte!
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 31.08.2026VergabebekanntmachungBekanntmachung 597686-2026
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