Gebäudeplanung für die Sanierung und Erweiterung eines Kindergartens
Röm.-kath. Kirchengemeinde St. Maria Mosbach-Neckarelz KdöR · Obrigheim, Deutschland · TED
- 31. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtQuelle: TED
- 24. Aug. 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Becker Bartenbach Part GmbB · €196k
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Zusammenfassung
Die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Maria Mosbach-Neckarelz beauftragt Gebäudeplanungsleistungen nach § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) für die Sanierung und Erweiterung des dreigruppigen Kindergartens St. Josef in Neudenau-Herbolzheim. Vorgesehen sind die Leistungsphasen 3 bis 9, zunächst die Phasen 3 bis 7 und anschließend optional die Phasen 8 und 9, einschließlich eines baulich verbundenen, selbstversorgenden Neubaus in Holzbauweise sowie der Sanierung des Bestandsgebäudes. Der Förderantrag soll bis September 2026 vorbereitet werden, der Baubeginn ist voraussichtlich für August 2027 vorgesehen und die Leistungen sollen bis etwa September 2029 abgeschlossen sein.
Vergabeunterlagen
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Leistungsverzeichnis.pdf
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Eigenerklärung.docx
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Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Becker Bartenbach Part GmbB
Auftragswert
€196k
Zuschlag am
24. Aug. 2026
Beschreibung
Der röm.-kath. Kindergarten St. Josef Herbolzheim ist derzeit eine 3-gruppige Einrichtung, die in einem gemischt genutzten Gebäude untergebracht ist. Das Gebäude wurde in den 1968 als 2-gruppiger Kindergarten mit Versammlungsräumen für Jugend- und Erwachsenengruppen errichtet und 1995 um eine weitere Gruppe (Kinderkrippe) erweitert. Das Gebäude befindet sich in einem insgesamt ertüchtigungswürdigem Zustand. Vor allem Anforderungen des Brandschutzes, sowie der insgesamt abgenutzte Zustand der Gruppenräume und Flurbereiche, Sanitäranlagen und fehlende Sozial- und Besprechungsräume machen eine Sanierung notwendig. In diesem Zuge soll die Einrichtung um eine Gruppe erweitert werden, die als sich selbst versorgender Neubau, jedoch baulich verbunden mit dem Bestandsbau, auf dem Grundstück des Kindergartens, südlich des Bestandsbaus errichtet werden soll. Der Bestandsbau selbst soll bezüglich der Raumzuordnung und -nutzung weitgehend unverändert bleiben. Die Dacheindeckung soll ebenfalls erhalten bleiben, Wärmedämmungsmaßnahmen sollen im unterseitig des Dachs erfolgen. Die Zwischengeschossdecke soll ebenfalls gedämmt werden. Bauträger ist die röm.-kath. Kirchengemeinde St. Maria Mosbach-Neckarelz. Die Stadt Neudenau als Träger der örtlichen Jugendhilfe ist relevanter Kostenträger. In diesem Zusammenhang wurden durch den Hauptkostenträger eine wesentliche Anforderung an den Neubau gestellt: dieser soll in Holzbauweise errichtet werden, sodass staatliche Fördermittel im Rahmen der Maßnahmenfinanzierung durch Bauträger und Kommune beantragt werden können. Weitere bauliche Anforderungen ergeben sich aus der Nutzungsform als Kita (ausreichende sanitäre Einrichtungen für Kinder und Erwachsene, Anforderungen der Barrierefreiheit, Anforderungen des Brandschutzes, geeignete Beschaffenheit von Böden und Wänden usw.). Terminliche Meilensteine: Beauftragung: umgehend nach Verfahrensende Stellung ELR-Antrag: bis spätestens 30.09.2026 (Grundlage abgeschlossene LPH 2) Stellung Antrag Ausgleichsstock: bis spätestens 31.01.2027 (Grundlage abgeschlossene LPH 3) Ausschreibungsbeginn nach Zugang Fömi-Bescheid: vorr. 08/2027 Leistungsende: bis ca. 09/2029
Lose
1 LosGebäudeplanung gemäß § 34 HOAI 2021, LPH 3 - 9 Die Beauftragung der Leistungsphasen erfolgt stufenweise: - Stufe 1: LPH 3 - 7 - Stufe 2: LPH 8 + 9 Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Zuschlagskriterien
4 Kriterien- quality20%
Das vorgesehene Projektteam und die Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams sind darzustellen (Organigramm) wie auch die interne Organisationsstruktur. Erläuterung der Sicherstellung der Kontinuität und Effizienz der Leistungserbringung durch das Projektteam in allen Leistungsphasen (z. B. Vertretungsregelungen, langfristige Verfügbarkeiten, interner Wissenstransfer, technische Mittel, digitale und örtliche Präsenz, bisherige Zusammenarbeit des Projektteams).
- quality25%
Die Erfahrung und Qualifikation des vorgesehenen Projektteams sind vorzustellen. Für die vorgesehenen Projektleitenden sind anhand vergleichbarer Referenzprojekte (Objekttyp bzw. Bauaufgaben mit mindestens durchschnittlicher Komplexität / Leistungsphasen / Besondere Leistungen) die für das anstehende Projekt notwendige Qualifikation und Erfahrung darzustellen.
- quality25%
Es werden konkret projektspezifische Erläuterungen der Herangehensweise erwartet. Der Bieter soll sich insbesondere mit der Terminplanung und -einhaltung sowie Kostenplanung und -einhaltung auseinandersetzen.
- price30%
Die volle Punktzahl erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die weiteren Angebote werden zum niedrigsten Angebot ins Verhältnis gesetzt und mit der Maximalpunktzahl multipliziert: Der Zuschlagswert Honorar errechnet sich gemäß folgender Formel: Z.Honorar = 5*P.Bestangebot/P.Angebot