Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke der Abwasserentsorgung in Ammerthal und Illschwang

Was wird ausgeschrieben
Der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Ammerthal-Illschwang schreibt Planungsleistungen für die hydraulische und strukturelle Anpassung der Abwasserinfrastruktur aus. Das Projekt umfasst die Sanierung von Regenüberlaufbecken sowie die Erweiterung von Hauptsammlern zur Verbesserung der Entwässerungssicherheit. Die Vergabe erfolgt stufenweise für die Leistungsphasen 4 bis 9 gemäß HOAI.
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Gegenstand des Vorhabens ist die hydraulische und strukturelle Anpassung der Abwasserentsorgung in den Gemeinden Ammerthal und Illschwang. Geplant ist der teilweise Umschluss bestehender Einzugsgebiete sowie die Anpassung der vorhandenen Entwässerungsinfrastruktur. Hierzu zählt insbesondere die Vergrößerung des bestehenden Hauptsammlers zwischen den Regenüberlaufbecken (RÜB I und RÜB II) zur Sicherstellung einer leistungsfähigen Ableitung der künftig anfallenden Abwassermengen. Weiterhin umfasst die Maßnahme die Sanierung und technische Ertüchtigung bestehender Regenüberlaufbecken einschließlich zugehöriger Bauwerke und Anlagentechnik. Ziel ist die Verbesserung der Entwässerungssicherheit, die Reduzierung von Mischwasserentlastungen sowie die Anpassung der Anlagen an aktuelle wasserwirtschaftliche Anforderungen.
Der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Ammerthal-Illschwang sucht ein Ingenieurbüro für die Planung der Sanierung und Erweiterung seiner Abwasserinfrastruktur. Ziel ist es, die Entwässerung in den Gemeinden Ammerthal und Illschwang durch den Ausbau von Hauptsammlern und die technische Ertüchtigung von Regenüberlaufbecken zukunftssicher zu machen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise für die Leistungsphasen 4 bis 9 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), was bedeutet, dass die einzelnen Planungsschritte nacheinander abgerufen werden. Dies dient der Flexibilität bei der Umsetzung der wasserwirtschaftlichen Anforderungen.
Aufteilung in Lose
1 LotStufenweise Ausschreibung für die Planung eines Ingenieurbauwerks nach § 43 HOAI für die LPH 4 bis 9. Die einzelnen Stufen ergeben sich aus dem beigelegten Vertragsentwurf. Die Ausschreibung erfolgt aus fördermittelrechtlichen Gründen stufenweise und nicht als Vollauftrag. Durch den zwischenzeitlichen Erwerb eines angrenzenden Grundstückes beim RÜB I, ist vorab, mittels einer Vergleichsrechnung festzustellen, ob die bisher angedachte Vergrößerung des bestehenden Hauptsammlers zwischen dem RÜB I und RÜB II immer noch die kostengünstigste Lösung ist, oder ob eine Vergrößerung des RÜB I wasserrechtlich möglich und ggf. kostengünstiger umzusetzen ist.
Zeitplan
- 6. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 13. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung