Forschungsvorhaben zur Struktur der Investitionstätigkeit in Wohnungs- und Nichtwohnungsbeständen 2026

Was wird ausgeschrieben
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung schreibt eine empirische Studie zur Analyse von Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand aus. Ziel ist die Erhebung belastbarer Daten zu Sanierungstätigkeiten im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau als Fortführung einer bestehenden Zeitreihe. Der Auftrag hat einen geschätzten Wert von rund 294.000 EUR.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind die beherrschende Komponente bei den Bauinvestitionen. Mehr als 2/3 aller Wohnungsbauinvestitionen betreffen den Gebäudebestand. Auch im Nichtwohnungsbau (gewerblicher und öffentlicher Hochbau) übersteigen die Baumaßnahmen im Bestand mittlerweile das Neubauvolumen. Daten zum Umfang und zur Struktur der Maßnahmen im Gebäudebestand sind in der amtlichen Statistik allerdings nur unzureichend verfügbar. Daher wurde die überschlägige Differenzrechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) bereits sechsmal durch eine empirische Erhebung ergänzt. Diese vertiefte Befragung soll nunmehr ein siebtes Mal wiederholt werden, um die Berechnung konsistenter und belastbarer Zeitreihen zu gewährleisten. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erlangung aktueller, belastbarer Daten zu den Bestandsmaßnahmen im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau. Mittels Primärerhebungen sollen die Maßnahmen im Wohnungs- und Nichtwohnungsbestand nach Voll- und Teilsanierungen, energetische Maßnahmen sowie in regionaler Hinsicht differenziert untersucht werden. Das Vorhaben soll sich methodisch und inhaltlich weitgehend an den Vorgängerstudien (Bestandsinvestitionen der Jahre 2010, 2014, 2018, 2020, 2022 und 2024) orientieren.
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sucht einen Auftragnehmer für eine wissenschaftliche Studie, die untersucht, wie viel Geld in die Sanierung und Modernisierung von Gebäuden fließt. Da offizielle Statistiken hierzu oft ungenau sind, soll eine empirische Befragung durchgeführt werden, die bereits zum siebten Mal stattfindet, um vergleichbare Daten über die Jahre hinweg zu erhalten. Die Studie soll den Wohnungsbau sowie gewerbliche und öffentliche Gebäude abdecken und dabei Aspekte wie energetische Sanierungen und regionale Unterschiede berücksichtigen. Interessierte Bieter sollten Erfahrung in der Durchführung solcher Primärerhebungen und der statistischen Auswertung mitbringen.
Zentrale Anforderungen
2 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB
- Erklärung zu den Russlandsanktionen
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB (vgl. Eigenerklärung im Angebotsformular), Bezug des Bieters zu Russland (vgl. beiliegende Erklärung zu den Russlandsanktionen), Eignungskriterien gemäß der Vergabeunterlagen Unterlagen, welche den Nachweis der Eignung betreffen, können von der Auftraggeberin nachgefordert werden. Ausgeschlossen ist die Nachforderung von Unterlagen, welche sich auf die Zuschlagskriterien beziehen.
Aufteilung in Lose
1 LotInstandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind die beherrschende Komponente bei den Bauinvestitionen. Mehr als 2/3 aller Wohnungsbauinvestitionen betreffen den Gebäudebestand. Auch im Nichtwohnungsbau (gewerblicher und öffentlicher Hochbau) übersteigen die Baumaßnahmen im Bestand mittlerweile das Neubauvolumen. Daten zum Umfang und zur Struktur der Maßnahmen im Gebäudebestand sind in der amtlichen Statistik allerdings nur unzureichend verfügbar. Daher wurde die überschlägige Differenzrechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) bereits sechsmal durch eine empirische Erhebung ergänzt. Diese vertiefte Befragung soll nunmehr ein siebtes Mal wiederholt werden, um die Berechnung konsistenter und belastbarer Zeitreihen zu gewährleisten. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erlangung aktueller, belastbarer Daten zu den Bestandsmaßnahmen im Wohnungs- und Nichtwohnungsbau. Mittels Primärerhebungen sollen die Maßnahmen im Wohnungs- und Nichtwohnungsbestand nach Voll- und Teilsanierungen, energetische Maßnahmen sowie in regionaler Hinsicht differenziert untersucht werden. Das Vorhaben soll sich methodisch und inhaltlich weitgehend an den Vorgängerstudien (Bestandsinvestitionen der Jahre 2010, 2014, 2018, 2020, 2022 und 2024) orientieren.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality80%
Qualitätskriterien siehe Dokument "Zuschlagskriterien" in den Vergabeunterlagen
- price20%
Preis siehe Dokument "Zuschlagskriterien" in den Vergabeunterlagen
Zeitplan
- 8. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 12. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung