Zentrale Lüftungsanlage für Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude
Was wird ausgeschrieben
Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau vergibt die Lieferung und Installation einer zentralen Lüftungsanlage für ein Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude. Die Anlage umfasst eine zentrale Außenaufstellung mit Heiz- und Kühlregister, Befeuchter sowie ein Lüftungsnetz mit Zulufttemperierung auf 22°C. Zusätzlich sind dezentrale Abluftanlagen für Batterieräume und die Integration in die Gebäudeautomation vorgesehen. Die Ausführung umfasst Dämmung mit Mineralwolle und Brandschutzmaßnahmen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die zentrale Lüftungsanlage ist im Außenbereich aufgestellt und verfügt über ein Heiz- und Kühlregister, welches durch das Gewerk Heizung/Kälte an ein Glykolnetz angeschlossen wird, und eine Befeuchter, der mit VE Wasser vom Gewerk Sanitär versorgt wird. Die Außenluftansaugung und Fortluftführung erfolgen ebenso im Außenbereich. Das Lüftungsnetz tritt jeweils im EG in den Mitteltrakt und den Neubau ein. Von dort verteilt sich das Netz im Erdgeschoss sowie in den die Leitstellenräume im 1. und 2. OG. Die Zuluft wird ganzjährig auf 22 °C temperiert. Die Luftverteilung in den Räumen erfolgt über Tellerventile oder Drallauslässe. In den Einsatzleiträumen kommen zusätzlich Bodenquellluftauslässe zum Einsatz, welche eine besonders niedrige Lufttemperatur beim Einströmen gewährleisten. Die Lüftungskanäle sind aus verzinktem Stahlblech auszuführen. Die Dämmung und der Brandschutz der Anlagenkomponenten gehören ebenfalls zum Leistungsumfang der Vergabeeinheit. Die Dämmung der Zuluftkanäle erfolgt mit Mineralwolle, die Abluft bleibt ungedämmt. Alle Durchdringungen von Brandschutzwänden sind mit geprüften Brandschutzklappen auszuführen und fachgerecht zu verpressen. In den Einsatzleiträumen mit Geschosshöhen über bis ca. 5,5 m ist die Installation an der Decke vorgesehen. Neben der zentralen Lüftungsanlage sind weitere dezentrale Anlagen vorgesehen: Die Abluft von zwei Batterieräumen wird seitlich aus dem Gebäude geführt. Die Regelung der raumlufttechnischen Anlage sowie die Raumregelung erfolgt über die Gebäudeautomation.
Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau (ZRF Passau) lässt eine zentrale Lüftungsanlage für sein Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude installieren. Die Anlage wird im Außenbereich aufgestellt und über ein Glykolnetz mit Heiz- und Kühlleistung versorgt, während ein Befeuchter über das Sanitärgewerk mit VE-Wasser versorgt wird. Die Zuluft wird ganzjährig auf 22°C temperiert und über Tellerventile, Drallauslässe sowie Bodenquellluftauslässe in den Einsatzleitstellen verteilt. Zum Leistungsumfang gehören außerdem die Dämmung der Zuluftkanäle mit Mineralwolle, Brandschutzklappen in Wanddurchdringungen und die Integration in die Gebäudeautomation. Die geschätzte Auftragssumme liegt im mittleren einstelligen Millionenbereich.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis über vergleichbare Lüftungsanlagen-Installationen im öffentlichen Bereich
- Fachunternehmerqualifikation für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik
- Eignung gemäß VOB/A für Bauleistungen
- Erfahrung mit Brandschutzkonzepten und -komponenten
- Kenntnisse in der Integration von RLT-Anlagen in Gebäudeautomationssysteme
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
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Aufteilung in Lose
1 LotDie zentrale Lüftungsanlage ist im Außenbereich aufgestellt und verfügt über ein Heiz- und Kühlregister, welches durch das Gewerk Heizung/Kälte an ein Glykolnetz angeschlossen wird, und eine Befeuchter, der mit VE Wasser vom Gewerk Sanitär versorgt wird. Die Außenluftansaugung und Fortluftführung erfolgen ebenso im Außenbereich. Das Lüftungsnetz tritt jeweils im EG in den Mitteltrakt und den Neubau ein. Von dort verteilt sich das Netz im Erdgeschoss sowie in den die Leitstellenräume im 1. und 2. OG. Die Zuluft wird ganzjährig auf 22 °C temperiert. Die Luftverteilung in den Räumen erfolgt über Tellerventile oder Drallauslässe. In den Einsatzleiträumen kommen zusätzlich Bodenquellluftauslässe zum Einsatz, welche eine besonders niedrige Lufttemperatur beim Einströmen gewährleisten. Die Lüftungskanäle sind aus verzinktem Stahlblech auszuführen. Die Dämmung und der Brandschutz der Anlagenkomponenten gehören ebenfalls zum Leistungsumfang der Vergabeeinheit. Die Dämmung der Zuluftkanäle erfolgt mit Mineralwolle, die Abluft bleibt ungedämmt. Alle Durchdringungen von Brandschutzwänden sind mit geprüften Brandschutzklappen auszuführen und fachgerecht zu verpressen. In den Einsatzleiträumen mit Geschosshöhen über bis ca. 5,5 m ist die Installation an der Decke vorgesehen. Neben der zentralen Lüftungsanlage sind weitere dezentrale Anlagen vorgesehen: Die Abluft von zwei Batterieräumen wird seitlich aus dem Gebäude geführt. Die Regelung der raumlufttechnischen Anlage sowie die Raumregelung erfolgt über die Gebäudeautomation.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price
s. Formblatt 211EU
Zeitplan
- 23. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 26. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung