Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH
Auftragswert
€32M
Zuschlag am
9. Juni 2026
Entsorgung von Klärschlamm durch Monoverbrennung, Phosphorrecycling und Verwertung

Was wird ausgeschrieben
Der Eigenbetrieb Freiberger Abwasserbeseitigung schreibt die Entsorgung von Klärschlamm für fünf verschiedene Aufgabenträger im Raum Freiberg und Meißen aus. Die Gesamtmenge beläuft sich auf ca. 15.000 Tonnen Originalsubstanz pro Jahr. Der Auftrag umfasst die Gestellung von Transportsystemen, den Transport sowie die thermische oder bodenbezogene Verwertung.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Zeitvertrag über die Entsorgung von Klärschlamm von fünf Aufgabenträgern im Raum Freiberg und Meißen mittels Monoverbrennung und Phosphorrecycling, Mitverbrennung sowie bodenbezogener Verwertung
Fünf Abwasserverbände in der Region Freiberg und Meißen suchen einen Dienstleister für die Entsorgung ihres Klärschlamms. Dabei geht es um insgesamt etwa 15.000 Tonnen Schlamm jährlich, die entweder thermisch verwertet (Monoverbrennung oder Mitverbrennung), stofflich genutzt (Phosphorrecycling) oder bodenbezogen verwertet werden sollen. Der Auftraggeber stellt dabei hohe Anforderungen an die Logistik, da der Transport und die Verwertung die CO2-Bilanz beeinflussen. Der Vertrag ist in fünf Lose unterteilt, die den verschiedenen Kläranlagenstandorten entsprechen.
Aufteilung in Lose
5 LoteIn der Zentralkläranlage (ZKA) Freiberg werden kommunale und industrielle Abwässer behandelt. Der Klärschlamm fällt kontinuierlich an, die Menge variiert jahreszeitbedingt. Es wird von einem Jahresanfall von 5.400 ± 500 t Originalsubstanz (OS) ausgegangen. Der Jahresanfall der Klärschlämme kann jedoch je nach Auslastung der Kläranlage schwanken. Die oben genannte Menge ist als Richtwert zu betrachten. Die Gesamtleistung beinhaltet die Gestellung von Transportsystemen sowie Übernahme, Transport und Verwertung von entwässertem Klärschlamm, AVV 190805, incl. der Nachweisführung über die erfolgte Entsorgung entsprechend den einschlägigen Vorschriften. Zur Gewährleistung einer umfassenden Betriebs- und Entsorgungssicherheit für sind durch den AN die Leistungen kontinuierlich zu erbringen. Folgender Entsorgungsweg ist vorgegeben: Klärschlammmonoverbrennung und Phosphorrecycling. Die zusätzlich zu den Anforderungen der Klärschlammverordnung erforderlichen Untersuchungen sowie die Einholung von behördlichen Genehmigungen sind Bestandteil der Gesamtleistung und somit in den Entsorgungspreis einzukalkulieren. Die Leistungsvergabe erfolgt für zehn Jahre fest.
In der Kläranlage Hohentanne des AZV Muldental werden überwiegend kommunale Abwässer behandelt. Der Klärschlamm fällt kontinuierlich an, die Menge variiert jahreszeitbedingt. Es wird von einem Jahresanfall von 1.800 t Originalsubstanz plus/minus 300 t Originalsubstanz (t OS/a) ausgegangen. Der Jahresanfall der Klärschlämme kann jedoch je nach Auslastung der Kläranlage schwanken. Die Gesamtleistung beinhaltet die Gestellung von Transportsystemen sowie Übernahme, Transport und Verwertung von entwässertem Klärschlamm, AVV 190805, incl. der Nachweisführung über die erfolgte Entsorgung entsprechend den einschlägigen Vorschriften. Zur Gewährleistung einer umfassenden Betriebs- und Entsorgungssicherheit für sind durch den AN die Leistungen kontinuierlich zu erbringen. Folgender Entsorgungsweg ist vorgegeben: Klärschlammmonoverbrennung und Phosphorrecycling. Die zusätzlich zu den Anforderungen der Klärschlammverordnung erforderlichen Untersuchungen sowie die Einholung von behördlichen Genehmigungen sind Bestandteil der Gesamtleistung und somit in den Entsorgungspreis einzukalkulieren. Die Leistungsvergabe erfolgt für zehn Jahre fest.
Die Abwasserbeseitigung „Oberes Striegistal", Eigenbetrieb der Großen Kreisstadt Brand-Erbisdorf, ist für die Abwasserbehandlung der Großen Kreisstadt Brand-Erbisdorf einschließlich ihrer Stadtteile zuständig. Jährlich fallen ca. 650 ± 70 t OS Klärschlamm in der KA St. Michaelis an. Der Anfall ist nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt. Die Gesamtleistung beinhaltet die Gestellung von Transportsystemen sowie Übernahme, Transport und Verwertung von entwässertem Klärschlamm, AVV 190805, incl. der Nachweisführung über die erfolgte Entsorgung entsprechend den einschlägigen Vorschriften. Zur Gewährleistung einer umfassenden Betriebs- und Entsorgungssicherheit für sind durch den AN die Leistungen kontinuierlich zu erbringen. Folgender Entsorgungsweg ist vorgegeben: Klärschlammmonoverbrennung und Phosphorrecycling. Die zusätzlich zu den Anforderungen der Klärschlammverordnung erforderlichen Untersuchungen sowie die Einholung von behördlichen Genehmigungen sind Bestandteil der Gesamtleistung und somit in den Entsorgungspreis einzukalkulieren. Die Leistungsvergabe erfolgt für zehn Jahre fest.
In der Gemeinschaftskläranlage (GKA) Meißen werden überwiegend kommunale Abwässer behandelt. Es wird von einem Jahresanfall von 5.400 ± 500 t Originalsubstanz (OS) ausgegangen. Der Jahresanfall der Klärschlämme kann jedoch je nach Auslastung der Kläranlage schwanken. Die oben genannte Menge ist als Richtwert zu betrachten. Die Gesamtleistung beinhaltet die Gestellung von Transportsystemen sowie Übernahme, Transport und Verwertung von entwässertem Klärschlamm, AVV 190805, incl. der Nachweisführung über die erfolgte Entsorgung entsprechend den einschlägigen Vorschriften. Zur Gewährleistung einer umfassenden Betriebs- und Entsorgungssicherheit für sind durch den AN die Leistungen kontinuierlich zu erbringen. Folgender Entsorgungsweg ist vorgegeben: in den ersten drei Vertragsjahren 50% der Klärschlammmenge bodenbezogene Verwertung, 50% Klärschlammmonoverbrennung und Phosphorrecycling; anschließend 100% Klärschlammmonoverbrennung und Phosphorrecycling. Die zusätzlich zu den Anforderungen der Klärschlammverordnung erforderlichen Untersuchungen sowie die Einholung von behördlichen Genehmigungen sind Bestandteil der Gesamtleistung und somit in den Entsorgungspreis einzukalkulieren. Die Leistungsvergabe erfolgt für zehn Jahre fest.
Der Wasserzweckverband Freiberg (WZF) betreibt zwei Kläranlagen. Kläranlage Lichtenberg: In der Kläranlage Lichtenberg werden überwiegend kommunale Abwässer behandelt. Kläranlage Hartmannsdorf: In der Kläranlage Hartmannsdorf werden überwiegend kommunale Abwässer behandelt. In der Regel wird zur Verwertung aerob stabilisierter Klärschlamm übergeben. Der Klärschlamm fällt kontinuierlich an, die Menge variiert jahreszeitbedingt. Es wird von einem Jahresanfall KA Lichtenberg: Ca. 1.600 t Originalsubstanz (OS) KA Hartmannsdorf: Ca. 400 t Originalsubstanz (OS) ausgegangen. Die Gesamtleistung beinhaltet die Gestellung von Transportsystemen sowie Übernahme, Transport und Verwertung von entwässertem Klärschlamm, AVV 190805, incl. der Nachweisführung über die erfolgte Entsorgung entsprechend den einschlägigen Vorschriften. Zur Gewährleistung einer umfassenden Betriebs- und Entsorgungssicherheit für sind durch den AN die Leistungen kontinuierlich zu erbringen. Folgender Entsorgungsweg ist vorgegeben: Klärschlammmitverbrennung Die zusätzlich zu den Anforderungen der Klärschlammverordnung erforderlichen Untersuchungen sowie die Einholung von behördlichen Genehmigungen sind Bestandteil der Gesamtleistung und somit in den Entsorgungspreis einzukalkulieren. Die Leistungsvergabe erfolgt für zehn Jahre fest.
Zuschlagskriterien
21 Kriterien- quality2%
Kurze Transportwege zur CO2- Vermeidung bei thermischer Vorbehandlung
- quality5%
Entsorgungskonzept Monoverbrennung
- quality2%
Phosphorrecycling
- price91%
Preis
- quality2%
Kurze Transportwege zur CO2- Vermeidung bei thermischer Vorbehandlung
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Entsorgungskonzept Monoverbrennung
- quality2%
Phosphorrecycling
- price91%
Preis
- quality2%
Kurze Transportwege zur CO2- Vermeidung bei thermischer Vorbehandlung
- quality5%
Entsorgungskonzept Monoverbrennung
- quality2%
Phosphorrecycling
- price91%
Preis
- quality1%
Kurze Transportwege zur CO2- Vermeidung bei thermischer Vorbehandlung
- quality1%
Kurze Transportwege zur CO2- Vermeidung bei bodenbezogener Verwertung
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Entsorgungskonzept Monoverbrennung
- quality2%
Phosphorrecycling
- quality1%
Entsorgungskonzept bodenbezogene Verwertung
- price91%
Preis
- quality5%
Kurze Transportwege zur CO2- Vermeidung bei thermischer Verwertung
- quality4%
Entsorgungskonzept Mitverbrennung
- price91%
Preis
Zeitplan
- 29. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Juni 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Veolia Klärschlammverwertung Deutschland GmbH · €32M