TED·369576-2026·Schließt in 14 Tagen

Wissenschaftliche Studie zur Analyse und Entwicklungsplanung des Gewalthilfesystems in Niedersachsen

Auftragswert
€405k
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
12. Juni 2026
14 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung schreibt eine wissenschaftliche Studie zur Analyse und Entwicklungsplanung des Gewalthilfesystems aus. Ziel ist die Erstellung einer Ausgangsanalyse des Ist-Zustands sowie eine darauf aufbauende Bedarfs- und Entwicklungsplanung gemäß den gesetzlichen Anforderungen des Gewalthilfegesetzes. Der Auftrag hat einen geschätzten Wert von 405.000 EUR.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Ab dem 1. Januar 2027 sind die Länder verpflichtet, ein Netz an ausreichenden, niedrigschwelligen, fachlichen sowie bedarfsgerechten Schutz- und Beratungsangeboten in angemessener geographischer Verteilung sicherzustellen (§ 5 GewHG). Ab dem 1. Januar 2032 haben gewaltbetroffene Frauen einen Anspruch auf kostenfreien Schutz und fachliche Beratung (§ 3 GewHG). Die Länder sind zudem verpflichtet, Ausgangsanalysen und eine Entwicklungsplanung durchzuführen (§ 8 GewHG). Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung beabsichtigt in diesem Zusammenhang die Vergabe einer wissenschaftlichen Studie. Diese besteht aus einer Ausgangsanalyse (aktueller Ist-Stand der Beratungs- und Schutzangebote im Gewalthilfebereich) und Bedarfsplanung sowie darauf aufbauend einer Entwicklungsplanung. Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang des Auftrags sind der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) zu entnehmen.

VergabeHero-Einschätzung

Das Niedersächsische Sozialministerium beauftragt eine wissenschaftliche Studie, um das bestehende System der Hilfe für gewaltbetroffene Menschen zu untersuchen und weiterzuentwickeln. Hintergrund ist das neue Gewalthilfegesetz, das die Länder verpflichtet, bis 2027 ein flächendeckendes Beratungs- und Schutzangebot sicherzustellen. Der Auftragnehmer soll den aktuellen Stand der Angebote analysieren, den künftigen Bedarf ermitteln und einen konkreten Entwicklungsplan erarbeiten. Dies ist eine wichtige Grundlage, um den gesetzlichen Anspruch auf kostenfreien Schutz und Beratung ab 2032 in Niedersachsen zu gewährleisten.

BeratungsdienstleistungenForschung und EntwicklungÖffentliche VerwaltungGesundheitswesenWissenschaftliche StudieSozialwesenOeffentliche VerwaltungBeratungsdienstleistungNiedersachsen
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Analyse und Entwicklungsplanung des Gewalthilfesystems in Niedersachsen

Ab dem 1. Januar 2027 sind die Länder verpflichtet, ein Netz an ausreichenden, niedrigschwelligen, fachlichen sowie bedarfsgerechten Schutz- und Beratungsangeboten in angemessener geographischer Verteilung sicherzustellen (§ 5 GewHG). Ab dem 1. Januar 2032 haben gewaltbetroffene Frauen einen Anspruch auf kostenfreien Schutz und fachliche Beratung (§ 3 GewHG). Die Länder sind zudem verpflichtet, Ausgangsanalysen und eine Entwicklungsplanung durchzuführen (§ 8 GewHG). Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung beabsichtigt in diesem Zusammenhang die Vergabe einer wissenschaftlichen Studie. Diese besteht aus einer Ausgangsanalyse (aktueller Ist-Stand der Beratungs- und Schutzangebote im Gewalthilfebereich) und Bedarfsplanung sowie darauf aufbauend einer Entwicklungsplanung. Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang des Auftrags sind der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) zu entnehmen.

CPV 85000000, 98000000Frist 12. Juni 2026
Bewertung

Zuschlagskriterien

4 Kriterien
  • quality

    Detaillierte Angaben zu den einzelnen Zuschlagskriterien sind der beigefügten "Bewertungsmatrix" zu entnehmen

    15%
  • quality

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    30%
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    25%
  • price

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    30%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 29. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 12. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link