Ersatzneubau Filterhalle Wasserwerk Wildpark Potsdam

Was wird ausgeschrieben
Die Energie und Wasser Potsdam GmbH schreibt den Ersatzneubau einer Filterhalle im Wasserwerk Wildpark aus. Das Projekt umfasst den Rückbau der bestehenden offenen Filteranlage sowie die Errichtung einer neuen zweistufigen Druckfilteranlage in zwei Losen (Ingenieurbau und Verfahrenstechnik). Die Arbeiten müssen bei laufendem Betrieb der angrenzenden Anlagen innerhalb von 730 Tagen realisiert werden.
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Das Wasserwerk Wildpark Potsdam (Betreiber: Energie und Wasser Potsdam GmbH) dient der Trinkwasseraufbereitung und -versorgung im Raum Potsdam. Im Zuge der Modernisierung der Aufbereitungsanlage soll die bestehende offene Filterhalle durch eine neue zweistufige geschlossene Filterhalle (Druckfilteranlage) ersetzt werden. Der mittlere Gebäudeteil (offene Filterhalle, Baujahr 1930er Jahre) wird abgebrochen. Der Ersatzneubau entsteht zwischen den verbleibenden Bestandsgebäuden der geschlossenen Filterhalle und dem Maschinenhaus, die während der gesamten Baumaßnahme im laufenden Betrieb bleiben müssen. Die Gesamtmaßnahme besteht aus mehreren Vergaben. Es wurden vorbereitende Maßnahmen und eine temporäre Aufbereitungsanlage bereits veröffentlicht/vergeben. Die Hauptmaßnahme besteht aus der vorliegenden Vergabe (Los 1 Ingenieurbau und Los 2 Anlagentechnik) sowie einer weiterer Vergabe für die EMSR Technik, die zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden soll. Aufgabe ist die Ablösung der offenen Filteranlage durch eine zweistufige, geschlossene Filteranlage bei gleichzeitiger Erhöhung der Aufbereitungskapazität. Die neue Aufbereitungsanlage - der neue Teilstrom bzw. die neue Aufbereitungsstraße - ist für die folgenden Durchflussmengen ausgelegt: Qh,max = 280 m³/h Qh,mittel = 250 m³/h (5.500 m³/d über 22 h/d) Dabei ist zu beachten, dass der perspektivische Bedarf dieser Straße von bis zu 5.500 m³/d nur für wenige Wochen im Jahr anfällt. In der Regel wird die Anlage mit einer Grundlast von ca. 200 m³/h betrieben. Das Vorhaben ist während des laufenden Betriebs zu realisieren. Die Baumaßnahmen sind daher so zu planen und durchzuführen, dass die benachbarte, bestehende geschlossene Filteranlage weiterhin in Betrieb bleiben kann. Die geplanten Maßnahmen sind in drei Baulose unterteilt und umfassen im Wesentlichen folgende Leistungen: Los 1 - Ingenieurbau: Rückbau des gesamten mittleren Gebäudeteils des Wasserwerks mit den offenen Filterbecken und der Reinwasserkammer und statische Sicherung angrenzender Bestandsbauten. Errichtung des Ersatzneubaus an gleicher Stelle. Los 2 - Wassertechnische Ausrüstung: Druckfilteranlage zur Wasseraufbereitung (Enteisenung und Entmanganung) einschließlich Oxidation mit Luftsauerstoff sowie zugehöriger Rohr- und Spültechnik Los 3 - EMSR-Technik: in dieser Ausschreibung nicht relevant
Die Energie und Wasser Potsdam GmbH modernisiert ihr Wasserwerk Wildpark, um die Trinkwasseraufbereitung effizienter zu gestalten. Dabei wird eine alte, offene Filterhalle aus den 1930er Jahren abgerissen und durch eine moderne, geschlossene Druckfilteranlage ersetzt. Die Ausschreibung ist in zwei Lose unterteilt: Los 1 umfasst den Ingenieurbau inklusive Rückbau und statischer Sicherung, während Los 2 die wassertechnische Ausrüstung für die Enteisenung und Entmanganung beinhaltet. Eine besondere Herausforderung ist die Durchführung der Bauarbeiten bei laufendem Betrieb der benachbarten Anlagen. Die Umsetzung ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren ausgelegt.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis der Eignung gemäß FB 211 EU
- Nachweis der Eignung gemäß FB 216
- Qualifikation des Inbetriebnahmeingenieurs (für Los 2)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
gemäß FB 211 EU sowie FB 216
Aufteilung in Lose
2 LoteAufgabe ist die Ablösung der offenen Filteranlage durch eine zweistufige, geschlossene Filteranlage bei gleichzeitiger Erhöhung der Aufbereitungskapazität. Die neue Aufbereitungsanlage - der neue Teilstrom bzw. die neue Aufbereitungsstraße - ist für die folgenden Durchflussmengen ausgelegt: Qh,max = 280 m³/h Qh,mittel = 250 m³/h (5.500 m³/d über 22 h/d) Dabei ist zu beachten, dass der perspektivische Bedarf dieser Straße von bis zu 5.500 m³/d nur für wenige Wochen im Jahr anfällt. In der Regel wird die Anlage mit einer Grundlast von ca. 4.800 m³/d betrieben. Das Vorhaben ist während des laufenden Betriebs zu realisieren. Die Baumaßnahmen sind daher so zu planen und durchzuführen, dass die benachbarte, bestehende geschlossene Filteranlage weiterhin in Betrieb bleiben kann. Die geplanten Maßnahmen sind in drei Baulose unterteilt und umfassen im Wesentlichen folgende Leistungen: Los 1 - Ingenieurbau: Rückbau des gesamten mittleren Gebäudeteils des Wasserwerks mit den offenen Filterbecken und der Reinwasserkammer und statische Sicherung angrenzender Bestandsbauten. Errichtung des Ersatzneubaus an gleicher Stelle. Los 2 - Wassertechnische Ausrüstung: Druckfilteranlage zur Wasseraufbereitung (Enteisenung und Entmanganung) einschließlich Oxidation mit Luftsauerstoff sowie zugehöriger Rohr- und Spültechnik Los 3 - EMSR-Technik: in dieser Ausschreibung nicht relevant
Aufgabe ist die Ablösung der offenen Filteranlage durch eine zweistufige, geschlossene Filteranlage bei gleichzeitiger Erhöhung der Aufbereitungskapazität. Die neue Aufbereitungsanlage - der neue Teilstrom bzw. die neue Aufbereitungsstraße - ist für die folgenden Durchflussmengen ausgelegt: Qh,max = 280 m³/h Qh,mittel = 250 m³/h (5.500 m³/d über 22 h/d) Dabei ist zu beachten, dass der perspektivische Bedarf dieser Straße von bis zu 5.500 m³/d nur für wenige Wochen im Jahr anfällt. In der Regel wird die Anlage mit einer Grundlast von ca. 4.800 m³/d betrieben. Das Vorhaben ist während des laufenden Betriebs zu realisieren. Die Baumaßnahmen sind daher so zu planen und durchzuführen, dass die benachbarte, bestehende geschlossene Filteranlage weiterhin in Betrieb bleiben kann. Die geplanten Maßnahmen sind in drei Baulose unterteilt und umfassen im Wesentlichen folgende Leistungen: Los 1 - Ingenieurbau: Rückbau des gesamten mittleren Gebäudeteils des Wasserwerks mit den offenen Filterbecken und der Reinwasserkammer und statische Sicherung angrenzender Bestandsbauten. Errichtung des Ersatzneubaus an gleicher Stelle. Los 2 - Wassertechnische Ausrüstung: Druckfilteranlage zur Wasseraufbereitung (Enteisenung und Entmanganung) einschließlich Oxidation mit Luftsauerstoff sowie zugehöriger Rohr- und Spültechnik Los 3 - EMSR-Technik: in dieser Ausschreibung nicht relevant
Zuschlagskriterien
3 Kriterien- price1%
Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält den Zuschlag.
- price80%
Preis (Wertungssumme einschl. evtl. Wartungskosten) entsprechend "227 Anlage_LOS2" Grundlage der Punktebewertung für das Zuschlagskriterium Preis: Für die Angebotswertung wird eine Punkteskala von 0 bis 10 Punkte festgelegt. 10 Punkte erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme. 0 Punkte erhält ein Angebot mit dem zweifachen der niedrigsten Wertungssumme. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls 0 Punkte. Die Punktebewertung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit drei Stellen nach dem Komma. Das Zuschlagskriterium Preis wird mit 80% gewichtet. Ermittlung der Gesamtpunktezahl für jedes Angebot: Für jedes in der Angebotsanforderung benannte Kriterium wird eine Punktezahl durch Multiplikation des v.H. Satzes des Zuschlagskriteriums mit den im Rahmen der Angebotswertung für das jeweilige Angebot festgelegten Punkten ermittelt (z.B.: Der Mindestbieter erhält 10 Punkte, das Zuschlagskriterium Preis wird mit 80% gewichtet. Die Punktezahl des Mindestbieters beträgt somit 800). Die Gesamtpunktzahl aller Kriterien eines Angebotes entscheidet über die Rangfolge.
- quality20%
Berufserfahrung und Referenzen entsprechend "227 Anlage_LOS2" Grundlage der Punktebewertung für das Zuschlagskriterium Qualifikation Inbetriebnahmeingenieur (Pos. 1.2.50): Die Qualifikation des Inbetriebnahmeingenieurs wird anhand der Berufsjahre und der Projektreferenzen bewertet. Als Nachweis sind Referenzblätter mit Projektbezeichnung, Auftraggeber, PLZ-Ort und Beschreibung der ausgeführten Leistungen vorzulegen. Die Punkte für die Berufsjahre werden wie folgt vergeben: Punktzahl Bieter X= (Anzahl Berufsjahre X / Höchste Anzahl Berufsjahre) × 10 Die Punkte für die Referenzen werden wie folgt vergeben: 10 Punkte: > 3 Referenzen > 150 m³/h inkl. Inbetriebnahme, Betreiber benannt und prüfbar 8 Punkte: > 3 Referenzen > 100 m³/h inkl. Inbetriebnahme, Betreiber benannt und prüfbar 6 Punkte: 3 Referenzen > 100 m³/h inkl. Inbetriebnahme, Angaben unvollständig (nicht prüfbar) 3 Punkte: 2 Referenzen > 100 m³/h inkl. Inbetriebnahme, Betreiber benannt und prüfbar 0 Punkte: < 2 Referenzen > 100 m³/h inkl. Inbetriebnahme, Betreiber benannt und prüfbar oder Referenzen < 100 m³/h Das Zuschlagskriterium Qualifikation Inbetriebnahmeingenieur wird mit 20% gewichtet. Ermittlung der Gesamtpunktezahl für jedes Angebot: Für jedes in der Angebotsanforderung benannte Kriterium wird eine Punktezahl durch Multiplikation des v.H. Satzes des Zuschlagskriteriums mit den im Rahmen der Angebotswertung für das jeweilige Angebot festgelegten Punkten ermittelt (z.B.: Der Mindestbieter erhält 10 Punkte, das Zuschlagskriterium Preis wird mit 80% gewichtet. Die Punktezahl des Mindestbieters beträgt somit 800). Die Gesamtpunktzahl aller Kriterien eines Angebotes entscheidet über die Rangfolge.
Zeitplan
- 6. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 9. Sept. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung