Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) für die Aufstockung des Altonaer Kinderkrankenhauses

Was wird ausgeschrieben
Das Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg schreibt die Fassadenarbeiten für die dreigeschossige Aufstockung des Reha-Gebäudes aus. Der Auftrag umfasst die Lieferung und Montage eines Wärmedämmverbundsystems mit Riemchenverkleidung. Die Arbeiten müssen unter laufendem Krankenhausbetrieb innerhalb eines Zeitraums von 92 Tagen ausgeführt werden.
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Das AKK plant auf dem Gelände Bleickenallee 38 in Hamburg Altona Umbaumaßnahmen im Gebäude "Reha Aufstockung" um drei weitere Geschosse. Das Bestandsgebäude ist teilunterkellert, im Untergeschoss befinden sich Technikräume und Umkleiden, das Erdgeschoss wird weiterhin als Rehabilitationseinrichtung genutzt. Das Reha-Gebäude wird gemäß § 2 HBauO in die Gebäudeklasse 5 eingestuft. Im 1. Obergeschoss der Aufstockung wird eine teilstationäre Tagesklinik untergebracht, die als Ersatzfläche für die Baufeldfreimachung des Ersatzneubaus I-Haus dient. Die Station beinhaltet überwiegend Untersuchungsräume für diagnostische Zwecke sowie Liegeräume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Dienende Räume wie Stützpunkt, Arbeits- und Lagerräume, Sanitärräume und Verteilküche ergänzen das Raumangebot. Die dreigeschossige Aufstockung wird in Stahlbetonbauweise errichtet, bestehend aus tragenden Außenwänden sowie tragenden Wänden und Stützen im Gebäudeinnern. Die Decken werden aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise als Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen Verbundträgern geplant. Die Außenwände erhalten ein WDVS-System mit Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhält ein extensiv begrüntes Flachdach mit Photovoltaikmodulen. Die Baumaßnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Lisztstraße; sämtliche Zuwege zu Ein- und Ausgängen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten müssen mit Rücksicht darauf durchgeführt werden.
Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) plant eine dreigeschossige Aufstockung seines Reha-Gebäudes in Hamburg-Altona, um zusätzliche Flächen für eine Tagesklinik zu schaffen. Im Rahmen dieses Bauvorhabens wird nun ein Fachunternehmen für die Fassadendämmung gesucht, konkret für die Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) mit Riemchenverkleidung. Eine besondere Herausforderung ist die Durchführung der Arbeiten bei laufendem Krankenhausbetrieb, wobei Rettungswege und Zugänge jederzeit uneingeschränkt nutzbar bleiben müssen. Die Ausführungsdauer für dieses Gewerk ist auf 92 Tage angesetzt.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Nachweis der steuerlichen Zuverlässigkeit
- Vorlage aktueller Bescheinigungen in Steuersachen
- Bestätigung des Versicherers zur Eignung
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
Die Auftraggeberin behält sich vor, sämtliche Angaben zu überprüfen und ggf. weitere Nachweise in aktueller Fassung einzufordern (z. B. steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen bzw. Bescheinigungen in Steuersachen, Bestätigung des Versicherers usw)
Aufteilung in Lose
1 LotIm 1. OG wird eine teilstationäre Tagesklinik untergebracht, die als Ersatzfläche für die Baufeldfreimachung des I-Hauses dient. Die Station beinhaltet überwiegend Untersuchungsräume für diagnostische Zwecke. Darüber hinaus befinden sich dort Liegeräume, in denen Patienten Infusionen erhalten. Ein großer Aufenthaltsbereich dient dem Warten zwischen den einzelnen Untersuchungen. Dienende Räume, wie Stützpunkt, Arbeits- und Lagerräume, Sanitärräume und Verteilküche ergänzen das Raumangebot. 2. Obergeschoss: Das 2. OG wird ebenso als Ausweichfläche für das neu zu errichtende I-Haus genutzt und dient als Bettenstation. Das Geschoss weist 16 Patientenzimmer mit 20 Betten auf. Hinzu kommen Flächen für den interdisziplinären Stützpunkt und Personalaufenthalt, Untersuchungsräume, Büroräume, die Verteilküche, Lager- und Sanitärräume. Während der Interimsphase werden die vorhandenen Flächen im Übergang Nord und die Flächen im Neubau der Reha-Aufstockung eine funktionale Einheit bilden. 3. Obergeschoss: In das 3. OG zieht die Station für Kinder- und Jugendpsychiatrie ein, die zurzeit im H-Haus untergebracht ist. Es stehen 15 Patientenzimmer mit 18 Betten zur Verfügung sowie Therapie-, Untersuchungs-, Aufenthalts- und Arbeitsräume für das Personal. Wohnungsähnliche Gemeinschaftsflächen berücksichtigen die Tatsache, dass sich die Kinder und Jugendlichen über einen längeren Zeitraum dort aufhalten werden. Die Station wird auch nach Beendigung der Interimsnutzung des darunter liegenden Geschosses an dieser Stelle verbleiben und zusätzliche Büro- und Therapieräume als Nachnutzung im 2. OG erhalten. Gebäudeerschließung: Das Reha-Gebäude grenzt nördlich an einen bestehenden Treppenraum an, der das Gebäude "Übergang Nord" und das Reha-Gebäude miteinander verbindet und erschließt. Der bestehende Treppenraum wird erweitert und erhält einen zusätzlichen Bettenaufzug, um der zukünftig vergrößerten Bettenanzahl Rechnung zu tragen. Der zweite Rettungsweg wird über eine neue Außentreppe im nordöstlichen Bereich der Aufstockung sichergestellt. Konstruktion: Die dreigeschossige Aufstockung wird in der Stahlbetonbauweise errichtet. Diese besteht aus tragenden Außenwänden sowie tragenden Wänden und Stützen im Gebäudeinnern. Aufgrund der zusätzlichen Gebäudelasten und um im Erdgeschoss größere Eingriffe vermeiden zu können, werden die Decken aus Fertigteilelementen in Verbundbauweise geplant (Spannbeton-Hohlplattendecken mit deckengleichen Verbundträgern). In definierten Kernbohrzonen werden vorgespannte Massivplatten zum Einsatz kommen. Die Technikzentrale auf dem Dach des Übergang Nord wird als leichte Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach geplant und mit Sandwichelementen verkleidet. Die Außenwände erhalten ein WDVS-System mit einer Riemchenverkleidung. Die Aufstockung erhält ein Flachdach als extensiv begrüntes Warmdach mit Photovoltaikmodulen. Die Baumaßnahme soll unter Aufrechterhaltung des laufenden Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Lisztstraße; sämtliche Zuwege zu Ein- und Ausgängen sowie Feuerwehr- und Rettungswagenzufahrten sind in jedem Fall freizuhalten. Die Abriss- und Anschlussarbeiten müssen mit Rücksicht darauf durchgeführt werden. Genauere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen (insbesondere dem Leistungsverzeichnis) zu entnehmen.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
100% Preis
Zeitplan
- 1. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 31. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung