Neubau von zwei Wohnbauten und Ausbau eines Bestandsrohbaus in Berlin
Was wird ausgeschrieben
Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH schreibt den Neubau von zwei Wohngebäuden sowie den Ausbau eines bestehenden Rohbaus am Maybachufer in Berlin aus. Es handelt sich um ein Bauprojekt, das als Generalunternehmerleistung vergeben wird. Die Frist für die Einreichung der Angebote endet am 4. Mai 2026.
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Neubau von zwei Wohnbauten und Ausbau eines mehrgeschossigen Bestandsrohbaus Maybachufer 48-52 in 12045 Berlin
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND plant in Berlin-Neukölln am Maybachufer ein größeres Wohnungsbauprojekt. Dabei werden zwei neue Gebäude errichtet und ein bereits vorhandener Rohbau fertiggestellt. Der Auftrag wird als Generalunternehmerleistung vergeben, was bedeutet, dass ein Unternehmen die gesamte Verantwortung für die Bauausführung übernimmt. Die Vergabe erfolgt primär über den Preis, wobei auch die Schnelligkeit der Fertigstellung und die Qualität eine Rolle spielen. Interessierte Unternehmen müssen die üblichen gesetzlichen Ausschlusskriterien für öffentliche Aufträge erfüllen.
Zentrale Anforderungen
3 Punkte- Ausschluss von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU Abs. 1 VOB/A
- Einhaltung der gesetzlichen Ausschlussgründe nach § 123 GWB
- Einhaltung der gesetzlichen Ausschlussgründe nach § 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Es gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe, insbesondere die gesetzlichen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 1 VOB/A, § 123 oder § 124 GWB vorliegen. Nachforderungen erfolgen entsprechend § 16a EU VOB/A
Aufteilung in Lose
1 LotNeubau von zwei Wohnbauten und Ausbau eines mehrgeschossigen Bestandsrohbaus Maybachufer 48-52 in 12045 Berlin
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- cost
Bewertet werden die Gesamtkosten gemäß Angebotsblatt. Der Bieter mit dem niedrigsten Preis erhält 100% der maximal erreichbaren Punktzahl (75 Punkte). Die Punktzahl der anderen Bieter ermittelt sich durch folgende Formel: 𝑛𝑖𝑒𝑑𝑟𝑖𝑔𝑠𝑡𝑒𝑟 𝑎𝑛𝑔𝑒𝑏𝑜𝑡𝑒𝑛𝑒𝑟 𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑝𝑟𝑒𝑖𝑠/ 𝐴𝑛𝑔𝑒𝑏𝑜𝑡𝑠𝑝𝑟𝑒𝑖𝑠 𝑑𝑒𝑠 𝐵𝑖𝑒𝑡𝑒𝑟𝑠 × 75
- quality
Der Auftraggeber bemisst den Projekterfolg an einer schnellen Bezugsfertigkeit des Objektes in Verbindung mit niedrigen Kosten in der Errichtungs- und Nutzungsphase unter Beibehaltung der Qualitätsstandards. Aus diesem Grund sollen die Bieter in etwa 60 Minuten in einer Präsentation einen Eindruck des Projekterfolges in der Zusammenarbeit ermöglichen. Dabei ist insbesondere auf die Bauzeit sowie die Umsetzung der anspruchsvollen baulogistischen Herausforderungen aufgrund der Grundstückssituation einzugehen. Der Auftraggeber geht von einer Planungs- und Bauzeit von 38 Monaten aus. Die Planungs- und Bauzeit muss, gemessen ab Zuschlagserteilung bis zur schlüsselfertigen Übergabe, in Monaten benannt werden. Meilensteine und die Maßnahmen zur Sicherstellung der Einhaltung des Zeitplans sollen glaubhaft dargestellt werden. Die Planungs- und Bauzeit wird bei Zuschlagserteilung vertraglich vereinbart. In der Präsentation wird die Darstellung eines detaillierten Bauablaufplans unter Berücksichtigung der logistischen Herausforderungen, der Belange der Anwohner und der Baustellenorganisation erwartet. Darüber hinaus soll der Bieter Optimierungspotenziale benennen, mit deren Umsetzung die Qualität (z.B. die generierte Wohn- und Gewerbefläche im Rahmen des Bauantrags, Grundrisse, Materialität, Langlebigkeit etc.) gesteigert und/oder die Kosten in der Errichtungs und/ oder Nutzungsphase gesenkt werden können. Bewertet wird: Objektive Planungs- und Bauzeit Der Bieter hat eine realistische und nachvollziehbare Planungs- und Bauzeitplanung vorzulegen. Erwartet wird eine schlüssige Darstellung der zeitlichen Abfolge der Gewerke, der vorgesehenen Pufferzeiten sowie der zugrunde liegenden Ressourcenplanung und Risikobewertung. Schnittstellen Alt- und Neubau Der Bieter hat die technischen und organisatorischen Schnittstellen zwischen dem Bestandsgebäude und dem Neubau darzustellen. Insbesondere sind die geplanten Maßnahmen zur statischen Anbindung, zur Sicherung des Bestands sowie zur Koordination der bauzeitlichen Abläufe zu erläutern. Baulogistik / Umsetzungskonzept Der Bieter hat ein Baulogistikkonzept zu präsentieren, das die spezifischen Rahmenbedingungen des Baugrundstücks berücksichtigt. Erwartet wird eine nachvollziehbare Darstellung der geplanten Materialflüsse, Zufahrten, Lager- und Kranstandorte sowie der Maßnahmen zur Gewährleistung eines sicheren und geordneten Bauablaufs. Anlieferungssituation Der Bieter hat die Anlieferungsbedingungen am Standort darzustellen. Dabei sind insbesondere die verkehrlichen und räumlichen Gegebenheiten, mögliche Einschränkungen sowie geplante Steuerungs- und Sicherheitsmaßnahmen zu erläutern. Gründungsthematik Trogbauweise Der Bieter hat aufbauend auf die bestehende Planung ein technisch schlüssiges Konzept zur Gründung vorzulegen. Dies beinhaltet insbesondere den Umgang u.a. mit Haufwerken und deren Beprobung sowie der Entwässerung der Baugrube, Verbaumaßnahmen und sollte sich in einen Ablaufplan, sowie Zeitplan darstellen. Es sind die zugrunde gelegten Boden- und Grundwasserverhältnisse zu berücksichtigen sowie die vorgesehenen Maßnahmen zur sicheren und risikominimierenden Umsetzung der Gründung zu erläutern. Erkannte Optimierungsmaßnahmen Der Bieter hat zur Reduzierung der Planung- und Bauzeit sowie der Baukosten mit dem Ziel der kostenneutralen Verbesserung der Qualität Optimierungsmaßnahmen aufzuzeigen. Die Präsentationen werden in ihrer Gesamtheit – unter Anwendung der relativen Bewertungsmethode - bewertet. Zwischenpunkte sind möglich. Dabei wird der Auftraggeber die vermittelte Erfolgsaussicht, Glaubhaftigkeit, Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit der Lösungen bewerten, in dem er sich an folgenden Punktzahlen orientiert: Max. 25 Punkte: Sehr gute Darstellung: Die Präsentation überzeugt den Auftraggeber davon, dass der Bieter das Gebäude in der kürzesten Planungs- und Bauzeit auf der Basis einer wirtschaftlichen und plausiblen Bauablaufplanung errichten wird und die vielversprechendsten Ansätze hinsichtlich der Qualitätssteigerung präsentiert. Die Darstellungen versprechen, die Anforderungen und Erwartungen des Auftraggebers in besonderem Maße zu erfüllen. Ca. 20 Punkte: Gute Darstellung: Die Präsentation überzeugt den Auftraggeber davon, dass der Bieter das Gebäude in überdurchschnittlich kurzer Planung- und Bauzeit auf der Basis einer wirtschaftlichen und plausiblen Bauablaufplanung errichten wird und gute Ansätze hinsichtlich der Qualitätssteigerung präsentiert. Die Darstellungen versprechen, die Anforderungen und Erwartungen des Auftraggebers gut zu erfüllen. Ca. 15 Punkte: Befriedigende Darstellung: Die Präsentation überzeugt den Auftraggeber davon, dass der Bieter das Gebäude in durchschnittlicher Planung- und Bauzeit auf der Basis einer insgesamt noch schlüssigen Bauablaufplanung errichten wird und befriedigende Ansätze hinsichtlich der Qualitätssteigerung präsentiert. Die Darstellungen versprechen, die Anforderungen und Erwartungen des Auftraggebers zu erfüllen. Ca.10 Punkte: Ausreichende Darstellung: Die Präsentation erweckt den Eindruck, dass das Bauvorhaben in vergleichsweiser längerer Planung- und Bauzeit auf der Basis einer aus- reichenden Bauablaufplanung errichtet wird und Ansätze hinsichtlich der Qualitätssteigerung präsentiert. Die Darstellungen versprechen, Anforderungen und Erwartungen des Auftraggebers nach geringfügigen Anpassungen zu erfüllen. Ca. 5 Punkte: Mangelhafte Darstellung: Die Präsentation erweckt den Eindruck, dass das Bauvorhaben in vergleichsweiser längerer Planung- und Bauzeit auf Basis eines mangelhaften Bauablaufplanes errichtet wird. Die Darstellungen lassen erwarten, Anforderungen und Erwartungen des Auftraggebers erst nach Anpassungen zu erfüllen. 0 Punkte: ungenügende Darstellung: Die Präsentation erweckt den Eindruck, Anforderungen und Erwartungen des Auftraggebers keinesfalls erfüllen zu können.
Zeitplan
- 9. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 4. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung