Fassadenbauarbeiten für den Neubau der Heinz-Neukäter-Förderschule
Was wird ausgeschrieben
Der Landkreis Friesland schreibt die Errichtung einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade für den Neubau der Heinz-Neukäter-Förderschule in Varel aus. Der Leistungsumfang umfasst ca. 1.950 qm Ziegelfassaden und ca. 922 qm Faserzementfassaden inklusive Unterkonstruktion aus Holz. Das Projekt ist Teil eines nachhaltigen Schulneubaus mit Sporthalle, der nach BNB- und QNG-Standards zertifiziert werden soll.
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Der Landkreis Friesland beabsichtigt auf dem ca. 39.979 qm großen Grundstück Rodenkirchener Straße 2a" in 26316 Varel einen 2-geschossigen Neubau für die Heinz-Neukäter-Förderschule zu errichten. Das Gebäude soll eine Bundesförderung für effiziente Gebäude erhalten. Es wird der GEG-Standard 40 angestrebt (Effizienzhaus benötigt nur 40 % Primärenergie, verglichen mit einem Referenzgebäude) Weiterhin soll der Verwaltungsneubau als nachhaltiges Gebäude zertifiziert und gefördert werden. Es sollen folgende Qualitätssiegel für das Bauprojekt erreicht werden: 1. Bewertungssystem für Nachhaltiges Bauen - BNB, Bronze 2. QNG - Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude, PLUS Mit dieser Ausschreibung soll die vorgehängte Ziegelfassade ausgeschrieben werden. Folgender Leistungsumfang ist vorgesehen: für ein 2-geschossiges Schulgebäude mit Sporthalle als Hybridkonstruktion mit Zertifizierungsprozess, ca. 1.950 qm hinterlüftete VHFFassade mit eingehängten Ziegelplatten mit Holz-UK und ca. 922 qm hinterlüftete VHF-Fassade mit Faserzementplatten u. Holz-UK, Abschlussprofile aus gekanteten Aluminiumblech
Der Landkreis Friesland plant den Neubau der Heinz-Neukäter-Förderschule in Varel und sucht für dieses Projekt einen Fachbetrieb für Fassadenbau. Der Auftrag umfasst die Montage von insgesamt knapp 3.000 Quadratmetern hinterlüfteter Fassaden, unterteilt in Ziegel- und Faserzementplatten auf einer Holzunterkonstruktion. Da das Gebäude als nachhaltiges Effizienzhaus zertifiziert werden soll, sind hohe Anforderungen an die Ausführung und Materialqualität zu erwarten. Das Projekt ist als öffentlicher Auftrag ausgeschrieben, wobei Bieter ihre Eignung durch entsprechende Nachweise, etwa zur Tariftreue und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, belegen müssen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gem. VOB/A-EU und GWB
- Nachweis der ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen
- Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
- Eigenerklärung zur Nichtzugehörigkeit zu sanktionierten russischen Unternehmen
- Erklärung zur Tariftreue gem. Niedersächsischem Tariftreue- und Vergabegesetz
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Verstoß gegen Verpflichtungen, die auf rein nationalen Ausschlussgründen beruhen: Ausschlussgründe nach § 6e VOB/A-EU, § 123, 124 GWB, § 42 Abs. 1 VgV, und §§ 19, 21 MiLoG sowie § 57 VgV und § 16 VOB/A-EU Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Angaben mit dem Angebot vorzulegen: ---- #1) Eigenerklärung des Bieters, dass in seiner Person oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die ihm zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. --- #2) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist. --- #3) Eigenerklärung des Bieters zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. --- #4) Eigenerklärung des Bewerbers/Bieters gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. --- Für die vorgenannten Auskünfte (Eigenerklärungen) sind entsprechende Formblätter den Vergabeunterlagen beigefügt (Formblatt 124, Formblatt EE_Russland-Sanktionen). Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen als Nachweise vorzulegen: #a) Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes über die vollständige Entrichtung von Steuern, die nicht älter als 12 Monate sein darf #b) Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG #c) Gültige qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen #d) Gültige Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse(n) und tariflichen Sozialkassen über die ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen, die nicht älter als 12 Monate sein darf. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Es wird im Bieterinteresse empfohlen, die entsprechenden Unterlagen frühzeitig in aktueller Form vorzuhalten. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben. Die Vergabestelle ist nach § 19 Abs. 4 MiLoG, § 21 Abs. 4 AentG und § 21 Abs. 1 SchwarzArbG verpflichtet, bei Aufträgen ab einer Höhe von 30.000 € ohne Umsatzsteuer für das Unternehmen, welches den Zuschlag erhalten soll, vor der Zuschlags-/Auftragserteilung eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 Abs. 1 WRegG abzurufen. #1) Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt gemäß § 56 VgV und § 16a VOB/A-EU. Das Nachforderungs-/Aufklärungsverfahren vor Auftragserteilung erfolgt ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal; es gelten die diesbezüglich im Bieterportal eingestellten Nachrichten. #2) Am 1. Januar 2014 ist das Niedersächsische Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz – NTVergG) in Kraft getreten. Die anzuwendenden Vorschriften dieses Gesetzes in der jeweils aktuellsten Fassung werden Vertragsbestandteil. Zur Bestätigung hat der Auftragnehmer die Erklärung nach § 4 Abs. 1 NTVergG (siehe beigefügtes Formblatt) mit dem Angebot einzureichen. Das Formblatt ist ebenso bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft von sämtlichen Mitgliedern der Bietergemeinschaft einzureichen. Sollte der Bieter Unterauftragnehmer einsetzen, ist von diesen das Formblatt ebenfalls vor Auftragserteilung mit einzureichen.
Aufteilung in Lose
1 LotMit dieser Ausschreibung soll die vorgehängte Ziegelfassade ausgeschrieben werden. Folgender Leistungsumfang ist vorgesehen: für ein 2-geschossiges Schulgebäude mit Sporthalle als Hybridkonstruktion mit Zertifizierungsprozess, ca. 1.950 qm hinterlüftete VHFFassade mit eingehängten Ziegelplatten mit Holz-UK und ca. 922 qm hinterlüftete VHF-Fassade mit Faserzementplatten u. Holz-UK, Abschlussprofile aus gekanteten Aluminiumblech
Zeitplan
- 20. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung