Vorkonsolidierung für Eisenbahnüberführung Gstadter Straße (Strecke 5320, km 0,992)
Was wird ausgeschrieben
Vorabmaßnahme für die 2027 geplante Erneuerung der Eisenbahnüberführung (EÜ) über die Gstadter Straße an der Strecke 5320 Treuchtlingen–Nürnberg. Aufgrund toniger Baugrundverhältnisse mit hohen zu erwartenden Setzungen muss die Herstellfläche durch Aufbringen von 10 Schichten Betonblocksteinen vorkonsolidiert werden. Die Maßnahme umfasst Bodenausgleich, wöchentliche Inklinometer- und Setzungsmessungen sowie Erstellung von Versatzplänen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die für 2027 geplante EÜ-Erneuerung der Gstadter Straße (Strecke 5320, km 0,992) soll mittels Verschub von der gegenüberliegenden Fläche ersetzt werden. Aufgrund der tonigen Baugrundverhältnisse und der damit zusammenhängenden errechneten hohen Setzungen in der Herstelllage, muss die Fläche durch das Aufbringen mehrerer Schichten Betonblocksteine vorkonsolidiert werden. In regelmäßigen Abständen sind Setzungsmessungen vorzunehmen und auszuwerten. Erforderliche Maßnahmen: - BE-Flächeneinrichtung im Bereich der Herstellfläche - Bodenaustausch/ Aufbringen einer Schutzschicht - Aufstapeln & Rückbau von Betonblocksteinen in 10 Schichten - Erstellen eines Versatzplanes für jede Lage - wöchentliche Inklinometermessungen
Die DB InfraGO AG (Geschäftsbereich Fahrweg) vergibt eine Vorabmaßnahme für die geplante Erneuerung eines Eisenbahnübergangs an der Gstadter Straße bei km 0,992 auf der Bahnstrecke Treuchtlingen–Nürnberg. Weil der Baugrund dort tonig ist und mit starken Setzungen gerechnet werden muss, muss die Fläche vorab durch das Aufstapeln von zehn Schichten Betonblocksteinen stabilisiert werden — eine sogenannte Vorkonsolidierung. Die ausführende Firma muss wöchentliche Setzungsmessungen durchführen und für jede Lage einen Versatzplan erstellen. Es handelt sich um eine spezialisierte Erd- und Betonbauleistung im Eisenbahnbereich.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eignung nach §§ 123, 124 GWB
- Eignung nach § 42 Abs. 1 UVgO bzw. § 16 VOB/A
- Eignung nach § 51 Abs. 2 SektVO und § 16a Abs. 1 VOB/A-EU
- Referenzen für Eisenbahnbau oder vergleichbare Tiefbaumaßnahmen
- Fähigkeit zur Durchführung von Inklinometermessungen
- Erfahrung mit Vorkonsolidierungsmaßnahmen im tonigen Baugrund
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Gemäß §§ 123, 124 GWB, § 42 Abs. 1 UVgO bzw. § 16 VOB/A Gemäß § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Aufteilung in Lose
1 LotDie für 2027 geplante EÜ-Erneuerung der Gstadter Straße (Strecke 5320, km 0,992) soll mittels Verschub von der gegenüberliegenden Fläche ersetzt werden. Aufgrund der tonigen Baugrundverhältnisse und der damit zusammenhängenden errechneten hohen Setzungen in der Herstelllage, muss die Fläche durch das Aufbringen mehrerer Schichten Betonblocksteine vorkonsolidiert werden. In regelmäßigen Abständen sind Setzungsmessungen vorzunehmen und auszuwerten. Erforderliche Maßnahmen: - BE-Flächeneinrichtung im Bereich der Herstellfläche - Bodenaustausch/ Aufbringen einer Schutzschicht - Aufstapeln & Rückbau von Betonblocksteinen in 10 Schichten - Erstellen eines Versatzplanes für jede Lage - wöchentliche Inklinometermessungen
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Preis
Zeitplan
- 7. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 1. Juli 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung