Vollausbau der Straße Mittelweg – Generalplanerleistungen für Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen
Was wird ausgeschrieben
Die Gemeinde Grömitz vergibt Generalplanerleistungen für den Vollausbau der Straße Mittelweg auf einer Länge von rd. 900 m. Der Auftrag umfasst die Objektplanung für Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagenplanung gemäß §§ 43, 47 HOAI, Leistungsphasen 1-9, einschließlich besonderer Leistungen, in stufenweiser Vergabe. Die bestehende Fahrbahn weist erhebliche Schäden auf (Rissbildungen, Flickstellen, Setzungen).
Vollständige Beschreibung anzeigen
Gemeinde Grömitz, Vollausbau der Straße Mittelweg - Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagenplanung gem. §§ 43, 47 HOAI, LPH 1-9, Besondere Leistungen, stufenweise Vergabe
Die Gemeinde Grömitz an der Ostsee (Kreis Ostholstein) vergibt Planungsleistungen für den vollständigen Ausbau der Straße Mittelweg auf etwa 900 Metern Länge. Der Auftrag umfasst die Objektplanung für Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen gemäß HOAI (Leistungsphasen 1-9), also die komplette Planung vom Entwurf bis zur Bauüberwachung. Die bestehende Asphaltfahrbahn ist stark beschädigt und soll erneuert werden; auch die Gehwege werden teilweise neu angelegt. Die Vergabe erfolgt stufenweise, das heißt in mehreren Phasen, und der Auftragswert liegt bei rund 526.000 Euro. Bewerber müssen entsprechende Referenzen im Bereich der Verkehrsanlagenplanung nachweisen.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Referenzen für Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß HOAI §§ 43, 47
- Erfahrung mit Verkehrsanlagenplanung im öffentlichen Bereich
- Nachweis der Fachkunde für stufenweise Vergabe (LPH 1-9)
- Eignung für kommunale Auftraggeber in Schleswig-Holstein
- Besondere Leistungen gemäß HOAI nachweisbar
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens Unvollständige Teilnahmeanträge und Angebote werden grundsätzlich vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bieter aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (Nachforderung). Auf eine derartige Nachforderung dürfen die Bieter nicht vertrauen.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Gemeinde Grömitz beabsichtigt den Ausbau der Straße „Mittelweg“ ab der Straße „Brookgang“ und der Straße „Deichweg“ auf einer Länge von rd. 900m Länge. Die derzeitige Oberfläche der asphaltierten Fahrbahn weist erhebliche Rissbildungen, Flickstellen und Setzungen auf. Es besteht ein einseitiges Quergefälle. Es besteht an Nordseite ein durchgehender Gehweg in Betonpflasterbauweise. Abschnittsweise besteht ein beidseitiger Gehweg. Vorgesehen ist eine Fahrbahnbefestigung in Asphaltbauweise, eine einseitige Gehwegbefestigung mit Betonsteinpflaster sowie die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Im Vorwege der Straßenbauarbeiten ist seitens des Zweckverbands Karkbrook beabsichtigt, die Trinkwasserleitung zu erneuern. Für das großräumige Schmutzwassernetz ist die Herstellung weiterer Druckrohrleitungen vorgesehen. Das bestehende Kanalnetz für Schmutz- und Regenwasser soll in Abhängigkeit der Kanalinspektion saniert werden. Wesentliche Mengen: 6.000 qm Rückbau Oberflächenbefestigungen, 5.400 qm Asphaltierung Fahrbahn einschl. Unterbau, 1.400 qm Pflasterarbeiten Gehweg einschl. Unterbau, 2.200 m Setzen von Bordsteinen, 700m Kanalinspektion Beton DN 400- DN 700, 900m Neubau Trinkwasserleitung DN 300, 900m Neubau Schmutzwasserdruckrohrleitungen DN 300. Ausgeschrieben werden die gesamten Planungsleistungen als Generalplanungsleistungen. Es ist beabsichtigt die Abrechnung der „Verkehrsanlagen“ über die Gemeinde Grömitz durchzuführen. Die Abrechnung des Leistungsbilds „Ingenieurbauwerke (Wasser/Abwasser/Regenwasser)“ wird über den Zweckverband Karkbrook erfolgen. Die Planung der Anlagen weiterer Versorgungsträger (insbesondere Strom- und Gasversorgung sowie ggf. Telekommunikation) erfolgt durch die jeweiligen Leitungsträger eigenständig und ist nicht Bestandteil der zu vergebenden Planungsleistungen. Der Auftragnehmer hat jedoch im Rahmen seiner Leistungen die fachliche und terminliche Koordination dieser Planungen sicherzustellen. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Objektplanung Ingenieurbau und Verkehrsanlagen gem. §§ 43, 47 HOAI. Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die die vorgenannten Leistungsbilder abdecken und in der Vergangenheit vergleichbare Maßnahmen verwirklicht haben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Auftragnehmer ist gehalten, Vorschläge zu unterbreiten, die zur Vereinfachung und Verbesserung und / oder zur Kostensenkung führen. Ziel ist eine kollisionsfreie und wirtschaftliche Gesamtmaßnahme. Die vorläufigen Kostenschätzungen belaufen sich auf insgesamt 3.898.190,00 € netto (KG 400+500). Folgendes Verfahren wird durchgeführt: In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert ihre Teilnahmeanträge mit den geforderten Nachweisen einzureichen. In Phase 2 werden die eingegangenen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt. Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert. Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121015439 eingestellt.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality80%
Die Qualitätskriterien sowie die Bewertungsmethodik werden im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben.
- price20%
Die Bewertungsmethodik wird im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ beschrieben.
Zeitplan
- 7. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 8. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung