Objektplanung Gebäude und Innenräume für Erweiterung Grundschule Oberwinter
Was wird ausgeschrieben
Die Stadt Remagen vergibt die Objektplanung für die Erweiterung der Grundschule Oberwinter gemäß HOAI § 34. Die Leistungsphasen 1-4 (Entwurfsplanung inklusive Baugenehmigung) sind bereits abgeschlossen. Gesucht wird ein Architekturbüro für die weitere Planung (LP 5-9) im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb in drei Stufen.
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Die Auftraggeberin plant die Erweiterung der Grundschule Oberwinter in Remagen, die sich an der Pfarrer-Sachsse-Straße 1 befindet. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Das Verhandlungsverfahren wird gem. dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) i.V.m. der Vergabeverordnung (VgV) in der jeweils gültigen Fassung durchgeführt. Das Verfahren wird durch Veröffentlichung im EU-Amtsblatt bekannt gemacht. Sollten mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sein, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, so wird der Auftraggeber die Bewerber zur Abgabe eines Erstangebots auffordern, die gemäß der bekanntgemachten Eignungs- und Auswahlkriterien am besten geeignet sind. Sollte sich aufgrund der Bewertung ergeben, dass durch eine mehrfache Belegung einer Rangstelle die vorgenannte Höchstzahl der zur Angebotsabgabe zuzulassenden Bewerber überschritten wird, wird ein Losverfahren nach § 75 Abs. 6 VgV durchgeführt. Das Verhandlungsverfahren wird in voraussichtlich drei Stufen durchgeführt. Der Auftraggeber behält sich eine Anpassung der Anzahl der Verhandlungsrunden sowie insbesondere die Durchführung weiterer Verhandlungsrunden vor: 1. Stufe: Bewerbungsverfahren: Es wird gem. VgV ein Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Im Ergebnis sollen drei Bewerber ausgewählt werden, welche zur weiteren Teilnahme am Verfahren und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. 2. Stufe: In der 2. Stufe werden die Bieter zur Abgabe eines vollständigen Erstangebots aufgefordert. Der Auftraggeber wird die Angebote formal prüfen. Für Nachforderungen verbleibt es bei § 56 Abs. 3 VgV. In einem weiteren Schritt werden die Angebote inhaltlich vorgeprüft. Die Bieter werden zu einem Präsentations- und Verhandlungstermin eingeladen, an dem sie ihre Leistungsfähigkeit anhand einer auf die Zuschlagskriterien bezogenen Bieterpräsentation darstellen sowie für vertragliche und sonstige Verhandlungen zur Verfügung stehen. Ein von der Auftraggeberin zusammengestelltes Gremium nimmt die Wertung anhand der Zuschlagsmatrix vor. 3. Stufe: Die Bieter werden zur letztverbindlichen wirtschaftlichen Angebotsabgabe unter Berücksichtigung aller Angebotsbestandteile aufgefordert. Anschließend erfolgen die nale Wertung sowie die Vergabeentscheidung des Auftraggebers
Die Stadt Remagen beauftragt die Objektplanung für den Erweiterungsbau der Grundschule Oberwinter. Das bestehende Schulgebäude soll durch einen Neubau ergänzt werden, wobei die Entwurfsplanung und Baugenehmigung bereits vorliegen – das heißt, die Architekten müssen ab Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) bis zur Objektüberwachung übernehmen. Das Verfahren läuft als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, bei dem zunächst drei geeignete Bewerber ausgewählt werden. Die Zuschlagskriterien umfassen Projektanalyse (25 %), Projektorganisation (20 %), Projektteam (20 %), Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (15 %) sowie das Honorarangebot (20 %).
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Architekturbüro mit Erfahrung im öffentlichen Hochbau
- Referenzen für vergleichbare Schulbauprojekte
- Eignung gemäß VgV (Gesetz gegen Wettbewersbeschränkungen)
- Fähigkeit zur Bieterpräsentation vor Gremium
- HOAI-konforme Honorargestaltung
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Auftraggeberin plant die Erweiterung der Grundschule Oberwinter in Remagen, die sich an der Pfarrer-Sachsse-Straße 1 befindet. Das Grundstück umfasst sowohl das bestehende Schulgebäude als auch Außenanlagen wie den Schulhof und die Zugangswege. Für die Objektplanung „Gebäude und Innenräume“ liegt bereits eine Entwurfsplanung inklusive Baugenehmigung vor. LP 1-4 sind damit bereits abgeschlossen, sämtliche diesbezüglichen Unterlagen liegen den Vergabeunterlagen bei. Das Projekt sieht den Neubau von zwei Klassenräumen sowie Nebenräumen vor, um den gestiegenen Schülerzahlen gerecht zu werden. Gleichzeitig soll das bestehende Gebäude modernisiert werden, um funktionale Abläufe zu verbessern und den neuen pädagogischen Anforderungen zu entsprechen. Es ist ein Aufzug geplant, der alle Ebenen zugänglich macht, und eine rollstuhlgerechte Toilette soll integriert werden. Bauherr der Maßnahme ist die Stadt Remagen vertreten durch die Stadtverwaltung Remagen. Eine nachhaltige, wirtschaftliche Planung sowie eine angemessene Ausformulierung der eingesetzten Materialien sollen umgesetzt werden. Im vorliegenden Verfahren sollen nun die Planungsleistungen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI 2021 LP 5-9 vergeben werden. Die zur Umsetzung vorgesehenen Planunterlagen inklusive Bauantrag sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- quality25%
Projektanalyse
- quality20%
Projektorganisation
- quality20%
Projektteam
- quality15%
Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement
- price20%
Honorarangebot
Zeitplan
- 7. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert