Erneuerung der Trink- und Löschwasserversorgung in der Burgwaldkaserne
Was wird ausgeschrieben
Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen vergibt die Erneuerung der Trink- und Löschwasserversorgung in der Burgwaldkaserne. Das überalterte Versorgungsnetz soll getrennt und durch ein neues Trinkwasserleitungsnetz sowie zwei neue Löschwasserspeicher (je 200 m³) ersetzt werden. Zudem sind der Rückbau nicht mehr benötigter Hydranten und begleitende Ingenieurbauarbeiten vorgesehen.
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Ingenieurbauwerke;
Die Bundeswehr lässt die veraltete Trink- und Löschwasserversorgung in der Burgwaldkaserne komplett erneuern. Bisher waren Trink- und Löschwasser im selben Netz geführt, was nun getrennt wird: Es entsteht ein neues Trinkwasserleitungsnetz, während das Löschwasser künftig aus zwei neuen Zisternen mit je 200 Kubikmetern Fassungsvermögen bezogen wird. Parallel dazu werden nicht mehr benötigte Hydranten abgebaut und begleitende Ingenieurbauarbeiten durchgeführt. Die genaue Auftragslaufzeit und der finanzielle Umfang werden in der Bekanntmachung nicht beziffert. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Technische Betriebsfähigkeit
- Eignung nach VOB/A
- Referenzen für Wasserbauvorhaben
- Zuverlässigkeitsnachweis
- Fachplanungsbefugnis
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotIn der Burgwaldkaserne soll die Trink- und Löschwasserversorgung erneuert werden. Das Wasserversorgungsnetz, bestehend aus Trink-und Löschwasser, hat seine technische Lebensdauer überschritten. Es ist beabsichtigt, das Trinkwasserleitungsnetz von dem Löschwasser zu trennen. Die Löschwasserversorgung kann über neu zu errichtende Zisternen mit einem Speichervolumen von je 200 m³ erfolgen. Des Weiteren sollen die nicht mehr benötigten Hydranten zurückgebaut werden. Das Trinkwassernetz soll in seiner Gesamtheit auf den aktuellen Bedarf angepasst und die Gebäudeanschlüsse erneuert werden. An das derzeitige Trinkwassernetz sind, auf einer Länge von rund 4,0 km ca. 35 Gebäude angeschlossen. Die Rohrleitungen haben eine Nennweite von DN 50-150. Die Liegenschaft wird ständig militärisch genutzt. Beim Betreten und Befahren militärischer Liegenschaften sind die Zugangsbestimmumgen einzuhalten. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme keine Beschäftigten eingesetzt werden, die eine Staatsangehörigkeit eines Staates haben, der auf der Staatenliste steht. Grundlage bildet für die Ingenieurleistungen die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) nach Teil 3, Abschnitt 3 - Ingenieurbauwerke: Anwendungsbereich 1 - Bauwerke und Anlagen zur Wasserversorgung gemäß § 41 HOAI Hierbei sind die Leistungen gemäß § 43 in Verbindung mit Anlage 12 für die Leistungphasen 2 bis 9 sowie Besondere Leistungen und die örtliche Bauüberwachung zu erbringen. Im Rahmen der zu erbringenden Leistungsphasen ist zunächst die ES-Bau zu erstellen. Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt Stufenweise. Das Bauvolumen beläuft sich auf ca. 5.500.000,- Euro. Es ist vorgesehen, die Bauleistung in Bauabschnitten durchzuführen.
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert