Verkehrsuntersuchung mit Prognosehorizont 2040 für B8-Neubau
Was wird ausgeschrieben
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW vergibt eine Verkehrsuntersuchung für den Neubau der B8 als Weiterführung der A59 im Bereich Dinslaken, Voerde und Wesel. Die Untersuchung soll den Prognosehorizont 2040 abdecken und sowohl den motorisierten als auch den nicht motorisierten Individualverkehr (Fußgänger und Radfahrer) analysieren. Das Los umfasst eine Lippebrücke und den Ersatzneubau des Bauwerks BW 4305 502. Die Laufzeit beträgt 360 Tage.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Bedarfsplanmaßnahme stellt eine Weiterführung der A59 dar und soll der verkehrlichen Entlastung der B8 dienen, die durch dicht besiedelte Gebiete der Städte Dinslaken und Voerde über Friedrichsfeld nach Wesel führt. Die neue Bundesstraße soll an der zurzeit im Bau befindlichen B58n, Südumgehung Wesel, enden. Zur Planung der Verkehrsanlage soll eine Verkehrsuntersuchung mit dem Prognosehorizont 2040 erstellt werden. Für die Analyse und Prognose sind auch die nicht motorisierten Individualverkehre von Fußgängern und Radfahrern zu untersuchen.
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW (Regionalniederlassung Niederrhein) vergibt eine Verkehrsuntersuchung für den geplanten B8-Neubau im Kreis Wesel. Die neue Bundesstraße soll die bestehende B8 entlasten, die derzeit durch dicht besiedelte Gebiete von Dinslaken und Voerde bis nach Wesel führt, und an die im Bau befindliche B58n (Südumgehung Wesel) angeschlossen werden. Die Untersuchung muss den Prognosehorizont 2040 berücksichtigen und auch den Fuß- und Radverkehr einschließen. Bewerber müssen eine Berufshaftpflichtversicherung mit 3 Mio. Euro Deckung für Personenschäden nachweisen und vergleichbare Projekte im Bereich Verkehrsuntersuchungen vorweisen können. Die Bearbeitungszeit beträgt ein Jahr.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit 3,0 Mio. EUR Deckung für Personenschäden
- Mindestens ein vergleichbares Projekt mit Verkehrsuntersuchungen in den letzten drei Jahren
- Nachweis der Leistungsfähigkeit technischer Fachkräfte mit beruflicher Befähigung
- Eignung nach § 123 - § 124 GWB
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
siehe Vergabeunterlagen und § 123 - § 124 GWB siehe Vergabeunterlagen Unterlagen können gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachgefordert werden.
Aufteilung in Lose
1 LotLippebrücke, Ersatzneubau BW 4305 502/Verkehrsuntersuchung
Zuschlagskriterien
5 Kriterien- price100%
Preiskriterium für "Niedrigster Preis (mit Ausschlusskriterien)"
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Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 3,0 Mio EUR gegeben ist. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mind. das zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Umweltschäden nach dem Umweltschadens-gesetz sind von der Berufshaft einzuschließen.
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Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. berufliche Befähigung. Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen:. (1) mindestens 1 Projektmitarbeiter mit abgeschlossenem Bauingenieurstudium oder vergleichbar mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Verkehrsuntersuchung (Verkehrserhebung, Analyse und Prognose) der vergleichbar umfangreichen Leistungen im Zuge von klassifizierten Straßen durchgeführt hat. (2) mindestens 1 Projektmitarbeiter mit min. Abschluss Techniker oder vergleichbar und mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Verkehrsuntersuchung (Verkehrserhebung, Analyse, Prognose), der vergleichbar umfangreichen Leistungen im Zuge von klassifizierten Straßen durchgeführt hat.
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Ausführung von Leistungen in den letzten drei Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Der Bewerber muss mindestens ein vergleichbares Projekt mit Leistungen von Verkehrsuntersuchungen (Verkehrserhebung, Analyse, Prognose, mikroskopische Verkehrssimulation) im Zuge von klassifizierten Straßen durchgeführt haben.
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Teile des Auftrages, die unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen: Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen, mit Ausnahme des Nachweises zur Höhe der geforderten Berufshaftpflichtversicherung.
Zeitplan
- 20. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 19. Mai 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung