Verkehrsanlagenplanung Stellingdamm - Hirtestraße (Lph. 1-7)
Was wird ausgeschrieben
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) schreiben Planungsleistungen für den Neubau einer Gleisschleife, die Grundinstandsetzung der Gleisanlagen sowie den barrierefreien Ausbau und die Instandsetzung von drei Richtungshaltestellen in Berlin-Mahlsdorf aus. Die Leistungen umfassen die HOAI-Leistungsphasen 1-7 für die Erneuerung der Gleisanlagen in der Hirtestraße und an den Knotenpunkten Mahlsdorfer Straße/Stellingdamm. Das Verfahren ist eine Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Stellingdamm - Hirtestraße - Verkehrsanlagenplanung Lph. 1-7
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) benötigen eine Planungsfirma für den Ausbau der Straßenbahninfrastruktur im Berliner Ortsteil Mahlsdorf. Konkret geht es um die Planung einer neuen Gleisschleife, die Erneuerung der bestehenden Gleise in der Hirtestraße sowie den barrierefreien Ausbau von drei Haltestellen. Die Planungsleistungen umfassen alle sieben Leistungsphasen nach HOAI, also von der Grundlagenermittlung bis zur Vorbereitung der Vergabe. Bewerber müssen nachweisen, dass keine gesetzlichen Ausschlussgründe vorliegen und eine Eignungserklärung einreichen. Die Auftragsvergabe erfolgt zu 60 % nach dem Preis und zu 40 % nach der Qualität des eingesetzten Personals.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt erforderlich)
- Nachweis keiner Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
- Befähigung zur Berufsausübung als Ingenieur/Planungsbüro
- Erklärung zu EU-Sanktionen gegen Russland
- Keine Eintragung im Wettbewerbsregister (WRegG)
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
Weitere Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe durch Eigenerklärung (Formular: "Eigenerklärung zur Eignung") nachweisen. Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerber (der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften verwendet) bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern und eignungsleihgebenden Unternehmen vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden, hat der Bewerber auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen. 1. Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firmennamen und Anschrift. 2. Eigenerklärung dazu, dass keiner der in §§ 123, 124 GWB in der aktuellen Fassung aufgelisteten Ausschlussgründe vorliegt. 3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 AEntG nicht vorliegen. 4. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 98c AufenthG nicht vorliegen, 5. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 21 Abs. 1 SchwarzArbG nicht vorliegen. 6. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 19 Abs. 1 MiloG nicht vorliegen. 7. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss gemäß § 22 LkSG nicht vorliegen 8. Eigenerklärung, dass keine Eintragung im Wettbewerbsregister gemäß Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vorliegt. 9. Erklärung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung 10. Erklärung zum Unternehmen (gem. §10a SektVO in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 2, Artikel 2 Nr. 4 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780). Hinweise: Für die zuvor genannten Angaben ist, sofern und soweit nicht im Einzelfall auf dem betreffenden Formblatt ausdrücklich anders mitgeteilt, das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 11. Eigenerklärung zur Umsetzung der EU- Sanktionsmaßnahmen gegen Russland. 12. Auf Anforderung des AG: Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich oder rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist. Siehe insoweit auch nachfolgend "Bedingungen für die Einreichung eines Angebots / Eignungskriterien". Der AG behält sich nach § 51 Abs. 2 und Abs. 3 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bieter /Bietergemeinschaften aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb beeinträchtigen. Der AG wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Unterlagen inhaltlich prüfen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt in jedem Fall zum Ausschluss.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), AöR - nachfolgend als Auftraggeber (AG) bezeichnet - beabsichtigt mit dieser Ausschreibung, Planungsleistungen für den Neubau der Gleisschleife, die Grundinstandsetzung (GI) der Gleisanlagen sowie barrierefreier Ausbau (BA) und Instandsetzung von drei Richtungshaltestellen zu vergeben. Der Umfang der Ausschreibung besteht aus der Er-neuerung der bestehenden Gleisanlagen in der Hirtestraße sowie der Knotenpunkte (KP) Mahls-dorfer Straße/Stellingdamm und Mahlsdorfer Straße/Hirtestraße. Zudem ist die bestehende Ab-stellanlage der Gleisschleife im Stellingdamm und in der Hirtestraße bahnparallel (DB AG) auf das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick zu verlegen und gemäß der durch die Senatsverwaltungen entwickelten Vorzugsvariante zu planen. Im Zuge dieser Neu- bzw. Umpla-nung sind die bestehenden Gleisanlagen in der Abstellanlage in der Hirtestraße zurückzubauen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality40%
Qualität des Personals
- price60%
Gesamtangebotssumme
Zeitplan
- 29. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 4. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung