Rahmenvertrag für KI-gestützte IT-Dienstleistungen
Was wird ausgeschrieben
Die Port Sol 19 GmbH schreibt einen Rahmenvertrag zur Unterstützung bei der Identifikation, Konzeption, Entwicklung und dem Betrieb von KI-basierten IT-Anwendungen aus. Der Auftrag richtet sich an Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Es handelt sich um eine Rahmenvereinbarung ohne Mindestabnahmeverpflichtung.
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Rahmenvereinbarung zur Unterstützung bei der Identifikation, Konzeption, Entwicklung und dem Betrieb von KI-gestützten IT-Anwendungen für Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.
Die Port Sol 19 GmbH sucht einen Dienstleister, der sie bei der Einführung und dem Betrieb von Künstlicher Intelligenz (KI) in der IT-Landschaft der gesetzlichen Unfallversicherung unterstützt. Das umfasst den gesamten Prozess von der ersten Idee über die technische Entwicklung bis hin zum laufenden Betrieb, beispielsweise für Chatbot-Lösungen. Da es sich um einen Rahmenvertrag handelt, werden die konkreten Aufgaben erst bei Bedarf über Einzelabrufe beauftragt, wobei der Auftraggeber keine feste Abnahmemenge garantiert. Die Zusammenarbeit ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Auftraggeber beabsichtigt den Abschluss eines Rahmenvertrags zur Unterstützung bei der Identifikation, Konzeption, Entwicklung und dem Betrieb von KI-gestützten IT-Anwendungen. Konkrete Leistungsinhalte werden durch den Auftraggeber über Einzelabrufe festgelegt. Es besteht für den Auftraggeber keine (Mindest-)Abnahnmepflicht. 1. Leistungsgegenstand Die möglichen Leistungen gliedern sich insbesondere in folgende in vier fachliche Schwerpunkte: - Chatbot-Lösungen: Konzeption und Implementierung von RAG-Systemen (Retrieval Augmented Generation), Prompt-Engineering, Finetuning von LLMs sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Halluzinationen und Gewährleistung der KI-Security. - Automatisierte Codierung: Analyse natürlichsprachlicher Texte (Unfallberichte, Diagnosen) und Überführung in strukturierte Daten unter Nutzung spezifischer Klassifikationen (ICD 10/11, Weller-Tabelle, DGUV-Statistikdaten). - Anonymisierungsservice: Pflege und Weiterentwicklung eines bereits bestehenden Anonymisierungsservices (Backend: Python/FastAPI, Frontend: Django). Hier ist die Integration in andere KI-Applikationen und Authentifizierungssysteme (Keycloak) gefordert. - KI-Infrastruktur: Konzeption und Betriebsunterstützung einer On-Premise KI-Plattform auf Basis gehärteter Kubernetes-Cluster (SUSE RKE2), inkl. GPU-Optimierung und Bereitstellung von Modellen mittels KServe/vLLM. 2. Technologischer Rahmen: Die Umsetzung erfolgt weitestgehend auf Open-Source-Basis. - Sprachen/Frameworks: Python, Django, FastAPI. - Containerisierung: Docker, Kubernetes/OpenShift (RKE2), Helm Charts. - KI-Stack: Huggingface, PyTorch/TensorFlow (implizit), KServe, Triton. 3. Mengengerüst: - Die Abrufe erfolgen bedarfsbezogen auf Basis von Personentagen. - Prognostizierter Abruf: ca. 400 Personentage pro Vertragsjahr. - Maximaler Gesamtabruf (inkl. aller Optionen): 2.500 Personentage. 4. Personelle Anforderungen: Es wird die Bereitstellung eines festen Kernteams mit den Rollen Projektleiter, UI/UX-Designer, AI Architect, AI Senior/Junior Specialist und System Administrator gefordert.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price
Wertungspreis gemäß Preisblatt
- quality
Qualität des Angebotes gemäß Bewertungsmatrix
Zeitplan
- 29. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert