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Projektmanagementleistungen für die Sanierung der Förderbrücke F60 und den Bau eines Ausstellungszentrums

Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf, vertr. d.d. Amt Kleine Elster (Niederlausitz)Massen-Niederlausitz, GermanyVeröffentlicht 19. Mai 2026
Auftragswert
€700k
Veröffentlichter Wert
Einreichungsfrist
15. Juni 2026
17 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf schreibt Projektmanagementleistungen für die Sanierung des Besucherbergwerks Förderbrücke F60 sowie den Neubau eines multifunktionalen Ausstellungszentrums aus. Der Auftrag umfasst die Steuerung beider Teilvorhaben, wobei insbesondere der Korrosionsschutz der F60 eine zentrale Rolle spielt. Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Der Auftraggeber beabsichtigt die Sanierung des Besucherbergwerks Förderbrücke F60 sowie die Errichtung eines Multifunktionalen Ausstellungszentrums auf dem anliegenden Gelände. Im Rahmen dieser Ausschreibung sollen die Projektmanagementleistungen für diese beiden Teilvorhaben gemeinsam vergeben werden.

VergabeHero-Einschätzung

Die Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf sucht einen Dienstleister für das Projektmanagement bei zwei großen Bauvorhaben: der Sanierung der historischen Förderbrücke F60 und dem Bau eines neuen multifunktionalen Ausstellungszentrums (MAZ) auf dem Gelände. Das Projektmanagement umfasst die Koordination und Steuerung der Maßnahmen, zu denen unter anderem eine umfangreiche Erneuerung des Korrosionsschutzes an der Stahlkonstruktion der F60 gehört. Ziel ist es, die Anlage langfristig zu erhalten und die touristische Infrastruktur durch das neue Zentrum zu erweitern. Interessierte Unternehmen sollten Erfahrung in der Steuerung komplexer Bau- und Sanierungsprojekte mitbringen.

Ingenieur- und PlanungsleistungenBauleistungenÖffentliche VerwaltungTourismus und KulturProjektmanagementBauwesenSanierungTourismusinfrastrukturOeffentliche VerwaltungIngenieurleistungen
Eignung

Zentrale Anforderungen

3 Punkte
  • Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß §§ 123 bis 126 GWB
  • Nachweis der Eignung gemäß VgV-Vorgaben
  • Vorlage geforderter unternehmensbezogener Erklärungen und Nachweise

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB Klarstellung: Mit dem vorstehenden Satz "Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen." ist Folgendes gemeint: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 56 Abs. 2 Satz 1 VgV). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 56 Abs. 3 VgV).

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001Vergabe von Projektmanagementleistungen Sanierung Förderbrücke F60 und Errichtung MAZ

a) Teilvorhaben Korrosionsschutz der F60 Gegenstand des Vorhabens ist eine vollständige Erneuerung des Korrosionsschutzes mit einer Schutzdauer von mindestens 25 Jahren. Nach jetzigem Stand umfassen die Arbeiten zur Umsetzung des Korrosionsschutzes das Strahlen, Reinigen und Beschichten der Stahlprofile in einem Arbeitsgang je Profil. Eine alternative Umsetzung der Maßnahme durch thermisches Spritzen oder andere etablierte Korrosionsschutzmethoden wird ebenfalls in Betracht gezogen. Im Falle der Wahl der Korrosionsschutzmethode des Strahlens wird die Zugänglichkeit zu sämtlichen Stahlprofilen durch den Einsatz geeigneter Gerüst- und Fahranlagentechnik, gegebenenfalls unter Einhausung, sichergestellt (Erstellung angepasste Korrosionsschutzspezifikation "Besucherbergwerk F60"). Der anfallende Strahlschutt in einer Menge von rund 3.500 Tonnen ist im Rahmen der Maßnahmenumsetzung fachgerecht zu entsorgen (Erstellung Umweltschutzkonzept als Grundlage für die Ausführungsplanung). Empfindliche Einrichtungen wie die Beleuchtung, Kabeltrassen oder WC-Anlagen sind - unabhängig von der gewählten Korrosionsschutzmethode - während der Arbeiten zu schützen oder bei Bedarf zu demontieren. Zudem erfolgt eine Umrüstung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung. b) Teilvorhaben Neubau eines multifunktionalen Ausstellungszentrums (MAZ) Geplant ist der Neubau eines barrierefreien Gebäudes mit einer Bruttogrundfläche von rund 900 m², verteilt auf zwei Geschosse. Das Raumprogramm umfasst einen Empfangsbereich, Gastronomieflächen, Seminarräume, Ausstellungsflächen, Büros, Lagerräume sowie Sanitäranlagen. Die Außenbereiche werden mit einem Infopad, einer Spiellandschaft und Sitzbereichen gestaltet. Im Sinne hoher Nachhaltigkeitsanforderungen sind der Einsatz einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher sowie einer Sohle-Wasser-Wärmepumpe vorgesehen. Die architektonische Gestaltung verfolgt das Ziel, Elemente der Industriekultur in eine zeitgemäße Formensprache zu transformieren. Da das - noch nicht genau festgelegte -Grundstück derzeit dem Bergrecht gemäß Bundesberggesetz (BBergG) unterliegt, begleitet das Projektmanagement in enger Abstimmung mit den Projektbeteiligten - Auftraggeber, Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises, Denkmalschutzamt, Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) und Landesbergamt - die Überführung des Grundstücks in das Baurecht. Es muss also im Vorfeld der Realisierung des Neubaus MAZ ein Bebauungsplan als Grundvoraussetzung für das Baurecht geschaffen werden.

CPV 71541000, 71300000
Bewertung

Zuschlagskriterien

7 Kriterien
  • price

    Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

    40%
  • quality

    Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

    15%
  • quality

    Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

    20%
  • quality

    Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

    5%
  • quality

    Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

    5%
  • quality

    Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

    5%
  • quality

    Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

    10%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 19. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 15. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link