TED·471039-2026·Schließt in 44 Tagen

Technische Sanierung und Gebäudeautomation Terminal 2

Hessen
Frankfurt Main, Germany·Veröffentlicht 8. Juli 2026
IT-DienstleistungenBauleistungenLuftfahrtÖffentliche VerwaltungGebaeudeautomationFlughafen InfrastrukturTechnische SanierungBrandschutzEnergetische OptimierungTga
Auftragswert
~€5.0M
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
20. Aug. 2026
44 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Fraport AG plant eine grundlegende technische Sanierung des Terminals 2 am Flughafen Frankfurt. Der Auftrag umfasst Leistungen der Gebäudeautomation mit dem Ziel der Risikominimierung, energetischen Optimierung sowie der Einhaltung aktueller bauordnungsrechtlicher und brandschutztechnischer Standards. Die Projektlaufzeit ist auf 780 Tage angesetzt.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Leistungen zur Gebäudeautomation

VergabeHero-Einschätzung

Die Fraport AG schreibt die technische Sanierung des Terminals 2 am Flughafen Frankfurt aus, wobei der Fokus auf der Gebäudeautomation liegt. Ziel ist es, das Terminal technisch auf den neuesten Stand zu bringen, um Risiken im Betrieb zu eliminieren und gesetzliche Anforderungen an Brandschutz, Arbeitsschutz und Energieeffizienz zu erfüllen. Das Projekt ist auf eine Dauer von etwa 26 Monaten ausgelegt und richtet sich an spezialisierte Unternehmen für technische Gebäudeausrüstung. Da der Preis das einzige Zuschlagskriterium ist, liegt der Fokus auf einer effizienten und kostengünstigen Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen.

Eignung

Zentrale Anforderungen

3 Punkte
  • Vollständige Einreichung aller geforderten Unterlagen innerhalb der Frist
  • Einhaltung der Regeln zum Geheimwettbewerb bei Mehrfachbeteiligungen
  • Nachweis der Eignung für sicherheitsgerichtete Gebäudeautomation

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

1. Nachfordern von Unterlagen: Die Vergabestelle behält sich vor, von ihrem Nachforderungsrecht gemäß § 51 SektVO Gebrauch zu machen. Macht die Vergabestelle von ihrem Nachforderungsrecht Gebrauch und werden die betreffenden Unterlagen nicht vollständig innerhalb der gesetzten Frist vorgelegt, werden betroffene Bewerber/ Bieter und Bewerber-/ Bietergemeinschaften von dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. Ein nochmaliges Nachfordern erfolgt nicht. Vollständig eingereichte Unterlagen werden nicht nachgefordert, auch dann nicht, wenn sie inhaltlich fehlerhaft sind. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn diese die inhaltlichen Mindestanforderungen nicht einhalten. Bei Unterlagen, die noch nicht mit dem Teilnahmeantrag/ der Interessensbestätigung oder dem Angebot, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt, gegebenenfalls auf separates Verlangen der Vergabestelle, vorzulegen sind, erfolgt keine Nachforderung. _______ 2. Doppelbeteiligung/ Verstoß gegen den Geheimwettbewerb: Sollte die Auswahl der Bewerber in der Angebotsphase zu einer Mehrfachbeteiligung von Bietern als Einzelbieter oder Mitglied einer/ mehrerer Bietergemeinschaft/en sowie von Unterauftragnehmern führen, wird die Auftraggeberin einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss der beteiligten Angebote wegen Verstöße gegen den Geheimwettbewerb geboten ist. Dabei sind folgende Grundsätze zu berücksichtigen: Eine mehrfache Beteiligung als Bieter und Mitglied einer Bietergemeinschaft ist in der Angebotsphase grundsätzlich unzulässig. Die mehrfache Beteiligung von Unternehmen als Bieter bzw. Mitglied einer Bietergemeinschaft und zugleich als Nachunternehmen ist dagegen grundsätzlich möglich. Eine Mehrfachbeteiligung ist erst dann unzulässig und führt zum Ausschluss aller beteiligten Angebote, wenn von einer Kenntnis des Angebots oder zumindest der Angebotsunterlagen des Mitbewerbers auszugehen ist. Ein solcher Verstoß gegen den Geheimwettbewerb wird immer dann angenommen, wenn den beteiligten Bietern keine nennenswerten Gestaltungsfreiräume bei der Kalkulation des jeweils eigenen Angebots verbleiben. Maßgebend dafür sind Art, Umfang und Begleitumstände der jeweils relevanten Nachunternehmertätigkeit. Hinsichtlich des Umfangs der Nachunternehmertätigkeit wird ein Anteil von weniger als 50 % in der Regel für vertretbar gehalten, soweit nicht weitere Umstände hinzutreten.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0001VE7401 Sicherheitsgerichtete GA

Die Fraport AG beabsichtigt das Terminal 2 (T2) in den kommenden Jahren grundlegend technisch zu sanieren. Das Terminal soll im Rahmen der technischen Sanierung in einem neuen Lebenszyklus gebracht werden. Ziel der Sanierung ist die Eliminierung aller Risiken des technischen Betriebs und die vollständige Erfüllung bauordnungsrechtlicher, brandschutztechnischer sowie arbeitsschutzrechtlicher Anforderungen einschließlich einer energetischen Optimierung auch in den folgenden Jahren nach der erneuten Nutzungsaufnahme. Mit der Sanierung des T2 soll auch eine funktionale Optimierung der Terminalanlage vorgenommen werden, um die Anlage in das Hub-System der Lufthansa Group und der Star Alliance integrieren zu können. Im Rahmen einer Voruntersuchung seitens IFM/ZIM wurden diverse Maßnahmen mit dem Schwerpunkt für die Sanierung des T2 identifiziert, um die Betriebssicherheit und den baugenehmigungsrechtlichen Betrieb einschließlich Brandschutz zu gewährleisten. Der Schwerpunkt der Bauleistungen liegt in der technischen Gebäudeausrüstung. Zur Sanierung wurden u. a. folgende Gewerke identifiziert: Wasser, Abwasser, Wärme/Kälte, RLT/Entrauchung, Allgemein- und Sicherheitsstromversorgung, BMA und ELA, Fahranlagen, Sprinklerung und sonstige Feuerlöschanlagen, GA, sonstige Gewerke. Es ist vorgesehen ab dem Jahr 2027 mit der Ausführung von einzelnen Vorabmaßnahmen zu beginnen. Die Hauptmaßnahmen der Sanierungs- und Umbauarbeiten sollen voraussichtlich im Zeitraum von Anfang 2030 bis Ende 2033 durchgeführt werden. Für diesen Zeitraum soll das T2 temporär für den Passagierbetrieb operativ außer Nutzung genommen werden. Einzelne Teilleistungen sollen nachlaufend, bis 2034 erbracht werden. Im Sinne des Bauordnungsrechts verbleibt das T2 in Betrieb. Andere Funktionen bleiben auch während der Baumaßnahmen in Nutzung (z. B. die Station des Passagiertransportsystems (PTS) T2 als Umsteigestation, Gepäckhandlingsflächen und Anlagen der Gepäckförderanlage, Bereiche für die Flugzeugabfertigung mit Einsatzleitungen, Parkierungsanlagen T2). Gegenstand dieser Ausschreibung und dieses Loses sind Leistungen zum VE7401 Sicherheits-gerichtete GA mit unter anderem nachfolgenden Leistungsbereichen: - Errichtung von ca. 9 Stück GA-Kopfstationen mit SSPS-System für ca. 21 Stück BMA-GA-Übergaben-ASPs zur Aufnahme der BMA-Meldungen, mit Aufschaltung auf das BACnet GA-System des AG - Errichtung ca. 10 Stück neuer Feuerwehrbedienstellen für Entrauchung (FWT) - Aufbau von ca. 9 Stück LWL-Ringbus Topologien - ca. 77 Stück LWL-Verteiler mit Auskoppelung der Steuersignale gem. Brandfallsteuermatrix zur Anbindung und Steuerung der Anlagentechnik (Humanlüftung und Entrauchung) im Bestand - Programmierung Brandfallsteuermatrizen, Inbetriebnahmen, Wirkprinzipprüfungen, Dokumentationen - Steuerung/Regelung und Anbindung/Überwachung der Anlagentechnik der neuen Räume für: ca. 22 Stück SPUZ-Räume, ca. 10 Stück FEIS-Räume, ca. 8 Stück BMA-Räume, ca. 2 Stück ELA-Räume, ca. 10 Stück GA-Räume, Gegebenenfalls ist eine Wartungsleistung von ca. 5 Jahren mit auszuführen. Hinweis: Bei Fraport sind für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen nur GA-Komponenten mit dem Profil BACnet-Building Controller (B-BC) gemäß EN ISO 16484 zugelassen, die durch die Fraport AG geprüft u. freigegeben (fraportzertifiziert) wurden. Die Interoperabilität der Management-Bedien-Ebene mit den zu prüfenden Automationsstationen auf Basis des BACnet-Protokolls und den Fraport-BACnetAnforderungen ist im Rahmen einer Zulassungsprüfung bei Fraport nachzuweisen. Ist der Bewerber zu diesem Ausschreibungsverfahren nicht der Hersteller der GA-Komponenten, muss er beachten, dass der Zulassungsnachweis nur durch den Hersteller der GA-Komponenten erbracht werden kann. Die Abstimmung mit dem Hersteller der GA-Komponenten bzgl. einer Zulassungsprüfung obliegt dem Bewerber. Die Kosten für die Zulassungsprüfung bei Fraport übernimmt die Auftraggeberin (siehe im Einzelnen "Aufforderung zur Interessensbestätigung") Die Einzelheiten sind in den Vergabeunterlagen geregelt. Leistungsbeginn: : 3. Quartal 2027 Beginn Montage/Ausführung: 4. Quartal 2027 Leistungsende (inkl. Inbetriebnahme und Abnahme): 3. Quartal 2029

CPV 45000000, 45300000, 45315000780 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

1 Kriterien
  • price

    Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium.

Zeitleiste

Zeitplan

  1. 8. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 20. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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