Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: AGO GmbH Energie + Anlagen
Auftragswert
€9.8M
Zuschlag am
20. Juli 2026
Errichtung einer Energiezentrale mit Tiefengeothermie-Wärmepumpen

Was wird ausgeschrieben
Die Energie und Wasser Potsdam GmbH plant die Errichtung einer Energiezentrale am Standort HKW Süd zur Fernwärmeerzeugung. Der Auftrag umfasst die Lieferung und Inbetriebnahme von zwei Wärmepumpen mit je 7,5 MW Leistung sowie optionalen Erweiterungen am Standort HKW Süd und Gartenstraße. Die Projektdauer ist auf 540 Tage angesetzt.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) beabsichtigt auf dem Betriebsgelände des Standorts HKW Süd in Potsdam die Errichtung einer Energiezentrale, in welcher für die Erzeugung von Fernwärme zwei (2) baugleiche "Tiefengeothermie-Wärmepumpen" mit je einer Nutzheizleistung von ca. 7,5 MW thermisch installiert werden sollen. Optional soll noch eine weitere "Tiefengeothermie-Wärmepumpe" installiert werden mit einer thermischen Leistung von ca. 4 MW. Außerdem soll am Standort Gartenstraße eine "Tiefengeothermie-Wärmepumpe" mit einer thermischen Leistung von ca. 5 MW optional errichtet werden.
Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) schreibt die technische Ausstattung einer neuen Energiezentrale zur Fernwärmegewinnung aus. Kern des Auftrags ist die Installation von zwei baugleichen Tiefengeothermie-Wärmepumpen mit einer Leistung von jeweils 7,5 Megawatt. Zusätzlich gibt es Optionen für weitere Wärmepumpen an den Standorten HKW Süd und Gartenstraße, um die Kapazität zur Wärmeerzeugung zu erhöhen. Der Auftragnehmer ist für die gesamte funktionale Umsetzung verantwortlich, von der Lieferung bis zur betriebsbereiten Inbetriebnahme des Systems. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: VE 23 Tiefengeothermie Energiezentrale Wärmepumpen)
Aufteilung in Lose
1 LotDer Liefer- und Leistungsumfang der vorliegenden Ausschreibung beinhaltet ein innerhalb der Liefergrenzen, dem Lastenheft und den darin enthaltenen Spezifikationen entsprechendes, vollständiges, betriebsbereites, genehmigungsfähiges, funktionstüchtiges und mit der Beendigung der Inbetriebnahme einsatzbereites Wärmepumpensystem. Der Auftragnehmer schuldet die funktionale Gesamtleistung des Wärmepumpensystems. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 5 Jahre ab förmlicher Abnahme der Gesamtanlage. Die Anlage gilt als Bauwerksbestandteil im Sinne des § 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- cost100%
Die einzelnen Wärmepumpen werden nach vorliegender Bewertungsmatrix für T1+T2, J1 und T3 bewertet. Die Bewertung geht dann wiederum prozentual in die übergeordnete Bewertungsmatrix wie folgt ein. Bewertung T1+T2 mit 70 Prozent Bewertung T3 mit 15 Prozent Bewertung J1 mit 15 Prozent Die Art des Kriteriums ist mangels Auswahl als Kosten bezeichnet; ist aber die Wirtschaftlichkeit des Angebotes.
Zeitplan
- 5. Aug. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 20. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an AGO GmbH Energie + Anlagen · €9.8M