Vergabeentscheid
Zuschlag erteilt
Auftragsgewinner: Qvest GmbH
Auftragswert
unbekannt
Zuschlag am
28. Juli 2026
Technische Migration der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale (IGLZ) Frankfurt

Was wird ausgeschrieben
Das Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main schreibt die technische Erneuerung der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale (IGLZ) aus. Der Auftrag umfasst die Modernisierung von Hard- und Softwarekomponenten wie Großbildanzeigen, Videomanagementsystemen und KVM-Technik auf Basis eines Security-as-a-Service-Modells. Die Laufzeit beinhaltet neben der Implementierung auch Wartungsdienstleistungen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale - Erneuerung Gesamtsystem aus Hard- und Software (inkl. Dienstleistungen und Wartungsservice) auf Basis Security as a Service (SaaS, mieten statt kaufen)
Die Stadt Frankfurt am Main modernisiert die technische Ausstattung ihrer Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale (IGLZ). Dabei werden zentrale Komponenten wie die Großbildanzeigen, das Videomanagementsystem und die KVM-Technik (zur Steuerung von Computern über Tastatur, Video und Maus) auf den neuesten Stand gebracht, ohne den Funktionsumfang grundlegend zu erweitern. Das Projekt folgt einem 'Security as a Service'-Ansatz, bei dem die Technik gemietet statt gekauft wird, was auch laufende Wartungs- und Serviceleistungen einschließt. Ziel ist die Bestandserhaltung der Leitstelle mit aktueller, sicherer Technik.
Aufteilung in Lose
1 LotIm Rahmen des Projektes "VBKS Technische Migration der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale (IGLZ)" des Straßenverkehrsamtes der Stadt Frankfurt am Main ist geplant, im Rahmen der Bestandserhaltung, die Leitstelle nach neuesten Erkenntnissen, mit aktueller Technik (Großbildanzeige, Videomanagementsystem, KVM-Technik, ...) ohne wesentliche funktionelle Erweiterungen auszustatten. Die Kernkomponenten der IGLZ (Videomanagementsystem, Barco Monitorwand, KVM (Keyboard, Video, Maus) Matrix, diverse Server, Arbeitsplatzrechner, Client Systeme, Video Encoder, ... an den unterschiedlichsten Standorte müssen bedingt durch End-of-Life (EOL) und End-of-Service (EOS) der Hard- und Software vollständig erneuert werden. Eine Erneuerung der vorhandenen Kameras zur Verkehrsbeobachtung ist nicht geplant und endet hier mit dem Austausch der Video Encoder am jeweiligen Standort. Die Erneuerung der IGLZ muss im Rahmen der Substanzerhaltung unter Berücksichtigung eines Parallelbetriebs der bestehenden Funktionalität erfolgen, so dass der Weiterbetrieb nahezu störungsfrei möglich ist. Die neuen Systeme und Komponenten müssen soweit möglich parallel zur bestehenden Anlage installiert und in Betrieb genommen werden. (z.B. temporäre Dopplung der KVM Matrix) Da Teile des VBKS der KRITIS Verordnung unterliegen und perspektivisch weitere Komponenten der KRITIS Verordnung untergeordnet werden, erfolgt die Erneuerung auf Grundlage der Vorgaben der KRITIS Verordnung. Die Erneuerung soll in einem Komplettpaket aus Hard- und Software am heutigen Standort (inkl. Dienstleistungen und Wartungsservice) zu einer monatlichen Rate in zwei Phasen von jeweils 60 Monaten mit einer Gesamtbetriebszeit von 120 Monaten erfolgen. Security as a Service (SaaS). Cloud basierende Lösungen werden nicht akzeptiert. Phase 1, Laufzeit 60 Monate: - Erneuerung der Videomanagementsoftware - Austausch der Barco Monitorwand - Austausch der KVM Technik - Austausch der IT-Hardware/Software (Videomanagementsystem, Clients, Monitore, Komponenten Videoraum, USV, Encoder, Decoder, Medientechnik) Phase 2, nach Ende Phase 1, Laufzeit 60 Monate: - Austausch der IT-Hardware/Software (Videomanagementsystem, Clients, Monitore, USV, KVM Extender, Medientechnik, Mäuse und Tastaturen) Die zu erneuernde Komponenten sind über mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilt. Die Serviceleistungen über die Gesamtbetriebszeit beinhaltet First Level Support, incl. Störungsbeseitigung, 1x Wartung im Jahr, Software Patch Dienstleistungen, sowie Second Level Support, Hotline Support und Störungsbeseitigung.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality60%
Technische Qualität. Maßstab bei der Bewertung sind die Erwartungen des Auftraggebers an die Qualität der Leistung, über die der Auftraggeber eine Prognose aufgrund der Realisierungskonzepte aufstellt, die der Bewerber im Rahmen seiners Angebotes zu liefern hat. Hierbei ist insbesonde zu den nachfolgend genannten Themen eine ausführliche Beschreibung gewünscht: - Erfüllung der Konzepte zu Kritische Infrastruktur (KRITIS), Parallelbetrieb, Service sowie Vertragsbearbeitung - Erfüllug der Hauptkriterien der Großbildanzeige - Erfüllung der Hauptkriterien Videomanagement - Erfüllung aller Anforderungen der KVM-Matrix -Erfüllungder Schnittstellen Wertung: - Angebot entspricht den Anforderungen in besonderem Maße/60 Punkte - Angebot entspricht den Anforderungen/40 Punkte - Angebot entspricht den Anforderungen im Allgemeinen/30 Punkte - Angebot entspricht aber im Großen und Ganzen den Anforderungen/10 Punkte - Angebot entspricht nicht den Anforderungen/0 Punkte
- price40%
Die Bewertung des Preises erfolgt gemäß der prozentualen Abweichung der Kosten eines Angebotes zu dem Angebot mit den minimalen Kosten, d.h. die teuerste Lösung erhält nur dann 0 Wertungspunkte, wenn sie mindestens doppelt so teuer ist wie das günstigste Angebot. Alle weiteren Angebote erhalten Wertungspunkte entsprechend ihrer relativen Lage zum günstigsten Angebot (Minimalwert).
Zeitplan
- 29. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 28. Juli 2026Zuschlag erteiltZuschlag an Qvest GmbH