Untersuchung zur Unfallminderung an Autobahn-Arbeitsstellen durch Truck Mounted Attenuators
Was wird ausgeschrieben
Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen vergibt ein Forschungsprojekt zur Bewertung der Wirksamkeit von Truck Mounted Attenuators (TMA) bei Anprall durch schwere Nutzfahrzeuge an kurzzeitigen Arbeitsstellen auf Autobahnen. Ziel ist die Entwicklung von Einsatzkriterien für TMAs in Deutschland sowie die Identifikation ergänzender Schutzmaßnahmen. Die Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung der RSA 21-Richtlinie einfließen. Der geschätzte Auftragswert beträgt rund 336.000 EUR.
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Unfälle an Arbeitsstellen von kürzerer Dauer (AkD) auf Autobahnen stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – insbesondere für das eingesetzte Personal und die Verkehrsteilnehmenden. Auffahrunfälle mit schweren Nutzfahrzeugen auf mobile Absperrtafeln sind besonders kritisch, da herkömmliche Sicherungsmaßnahmen oft nicht ausreichen. In anderen Ländern werden sogenannte Truck Mounted Attenuators (TMA) eingesetzt, die die Aufprallenergie bei Kollisionen reduzieren und so die Unfallfolgen für Fahrzeuginsassen mindern. In Deutschland fehlen jedoch klare Einsatzkriterien für TMAs, insbesondere im Hinblick auf die häufigen Kollisionen mit Lkw. Die vorhandenen Prüfverfahren gemäß DIN CEN/TS 16786 berücksichtigen primär Pkw und deren Insassenschutz, nicht jedoch die spezifischen Anforderungen deutscher AkD-Szenarien. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Leistungsfähigkeit und Sicherheitsreserven von TMAs bei einem Anprall durch schwere Nutzfahrzeuge zu bewerten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, fundierte Einsatzkriterien für TMAs zu entwickeln und gegebenenfalls ergänzende Schutzmaßnahmen zu identifizieren. Der Nutzen liegt in einer verbesserten Sicherheit für das eingesetzte Personal sowie für Unfallbeteiligte. Die Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung der Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21) einfließen und so die Verkehrssicherheit an temporären Arbeitsstellen nachhaltig erhöhen.
Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) in Bergisch Gladbach beauftragt eine wissenschaftliche Untersuchung zur Verkehrssicherheit an temporären Autobahn-Arbeitsstellen. Konkret geht es um sogenannte Truck Mounted Attenuators (TMA) – das sind Anhängervorrichtungen an Lkw, die bei einem Auffahrunfall die Aufprallenergie abfedern und so schwere Verletzungen verhindern können. Bisher fehlen in Deutschland klare Regeln, wann TMAs eingesetzt werden müssen, obwohl sie in anderen Ländern bereits Standard sind. Das Forschungsprojekt soll durch Analysen und Crash-Tests ermitteln, wie gut TMAs bei Lkw-Anprallen schützen, und darauf aufbauend konkrete Einsatzempfehlungen für die deutsche Richtlinie RSA 21 entwickeln. Der Auftrag hat ein Volumen von etwa 336.000 Euro und richtet sich an Forschungsinstitute oder Ingenieurbüros mit Erfahrung in Verkehrssicherheit und Fahrzeugsicherheit.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Erfahrung in Verkehrssicherheitsforschung
- Kompetenz im Bereich Fahrzeugsicherheit und Crashanalyse
- Kenntnisse der RSA 21-Richtlinie und der DIN CEN/TS 16786
- Nachweis wissenschaftlicher Kompetenz im Bereich Unfallforschung
- Erfahrung mit der Entwicklung von Einsatzrichtlinien für Sicherheitseinrichtungen
- Fähigkeit zur Erstellung praxisorientierter Handlungsempfehlungen
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotUnfälle an Arbeitsstellen von kürzerer Dauer (AkD) auf Autobahnen stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – insbesondere für das eingesetzte Personal und die Verkehrsteilnehmenden. Auffahrunfälle mit schweren Nutzfahrzeugen auf mobile Absperrtafeln sind besonders kritisch, da herkömmliche Sicherungsmaßnahmen oft nicht ausreichen. In anderen Ländern werden sogenannte Truck Mounted Attenuators (TMA) eingesetzt, die die Aufprallenergie bei Kollisionen reduzieren und so die Unfallfolgen für Fahrzeuginsassen mindern. In Deutschland fehlen jedoch klare Einsatzkriterien für TMAs, insbesondere im Hinblick auf die häufigen Kollisionen mit Lkw. Die vorhandenen Prüfverfahren gemäß DIN CEN/TS 16786 berücksichtigen primär Pkw und deren Insassenschutz, nicht jedoch die spezifischen Anforderungen deutscher AkD-Szenarien. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Leistungsfähigkeit und Sicherheitsreserven von TMAs bei einem Anprall durch schwere Nutzfahrzeuge zu bewerten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, fundierte Einsatzkriterien für TMAs zu entwickeln und gegebenenfalls ergänzende Schutzmaßnahmen zu identifizieren. Der Nutzen liegt in einer verbesserten Sicherheit für das eingesetzte Personal sowie für Unfallbeteiligte. Die Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung der Richtlinien für die verkehrsrechtliche Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA 21) einfließen und so die Verkehrssicherheit an temporären Arbeitsstellen nachhaltig erhöhen.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality50%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
- price50%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
Zeitplan
- 17. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert