Umweltverträglichkeitsstudie (UVP) für den Rückbau von Gebäuden am Kernkraftwerk Rheinsberg
Was wird ausgeschrieben
Die EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH schreibt eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den Rückbau von Gebäuden und Gebäudestrukturen auf dem Betriebsgelände des Kernkraftwerks Rheinsberg aus. Die UVP soll auf der bereits durchgeführten UVP-Vorprüfung aufbauen und verschiedene Fachbeiträge integrieren, darunter Natura2000-Vorprüfung, Artenschutzgutachten, Kartierung von Flora und Fauna, Wasserrahmenrichtlinie, Emissions- und Schallgutachten, Strahlenschutzgutachten sowie einen landschaftspflegerischen Begleitplan. Die Leistung dient der atomrechtlichen Genehmigung gemäß § 7 Abs. 3 AtG.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Für den Rückbau von Gebäude und Gebäudestrukturen auf dem Betriebsgelände des Kernkraftwerk Rheinsberg (KKR) wird eine übergreifende atomrechtliche Genehmigung gemäß § 7 Abs. 3 Atomgesetz (AtG) beantragt. Hierzu werden die erforderlichen Antragsunterlagen u. a. gemäß § 3 Atomrechtliche Verfahrensverordnung (AtVfV) erstellt. Zur Feststellung der Pflicht einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gemäß Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) erfolgte für die Rückbaumaßnahmen der Gebäude, auf Grundlage der bereits vorliegenden Genehmigungen, eine sog. „Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls“ (UVP-VP). Auf dem Gelände sind für den Rückbau der Gebäude weitere Maßnahmen z.B. die Errichtung und der Betrieb einer neuen Personenschleuse, eines Betonbearbeitungszentrums, eines Labors erforderlich. Hierzu erfolgt derzeit die Planung und nachfolgend werden gesonderte Genehmigungsanträge gestellt. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer UVP, aufbauend auf der UVP-VP, unter Einbindung von folgenden Fachbeiträgen: - Natura2000 Vorprüfung - Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag - Kartierung von Flora und Fauna - Wasserrahmenrichtlinie - Emissionsgutachten - Schallgutachten - Strahlenschutzgutachten - Landschaftspflegerischer Begleitplan mit Eingriffs- und Ausgleichbilanzierung
Die EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH am Standort Rheinsberg benötigt eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den Rückbau von Gebäuden auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Rheinsberg. Die UVP ist Teil des Genehmigungsverfahrens nach Atomgesetz und soll verschiedene Fachgutachten zusammenführen — darunter Artenschutz, Wasserrahmenrichtlinie, Strahlenschutz und einen landschaftspflegerischen Begleitplan mit Ausgleichsbilanzierung. Da es sich um ein atomrechtliches Genehmigungsverfahren handelt, sind hohe Anforderungen an die Fachkunde des Auftragnehmers zu erwarten. Der Auftraggeber ist ein nukleares Entsorgungsunternehmen im Land Brandenburg.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Erfahrung mit UVP gemäß UVPG (Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung)
- Kenntnisse im atomrechtlichen Genehmigungsverfahren nach AtG und AtVfV
- Fachkenntnisse in Natura2000-Vorprüfung und Artenschutz
- Erfahrung mit landschaftspflegerischen Begleitplänen und Eingriffs-Ausgleich-Bilanzierung
- Referenzen im Bereich Umweltgutachten für Industrie- oder Infrastrukturprojekte
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotFür den Rückbau von Gebäude und Gebäudestrukturen auf dem Betriebsgelände des Kernkraftwerk Rheinsberg (KKR) wird eine übergreifende atomrechtliche Genehmigung gemäß § 7 Abs. 3 Atomgesetz (AtG) beantragt. Hierzu werden die erforderlichen Antragsunterlagen u. a. gemäß § 3 Atomrechtliche Verfahrensverordnung (AtVfV) erstellt. Zur Feststellung der Pflicht einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) gemäß Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) erfolgte für die Rückbaumaßnahmen der Gebäude, auf Grundlage der bereits vorliegenden Genehmigungen, eine sog. „Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls“ (UVP-VP). Auf dem Gelände sind für den Rückbau der Gebäude weitere Maßnahmen z.B. die Errichtung und der Betrieb einer neuen Personenschleuse, eines Betonbearbeitungszentrums, eines Labors erforderlich. Hierzu erfolgt derzeit die Planung und nachfolgend werden gesonderte Genehmigungsanträge gestellt. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer UVP, aufbauend auf der UVP-VP, unter Einbindung von folgenden Fachbeiträgen: - Natura2000 Vorprüfung - Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag - Kartierung von Flora und Fauna - Wasserrahmenrichtlinie - Emissionsgutachten - Schallgutachten - Strahlenschutzgutachten - Landschaftspflegerischer Begleitplan mit Eingriffs- und Ausgleichbilanzierung
Zuschlagskriterien
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Zeitplan
- 27. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert