Umweltplanung für ESTW-Umstellung im Streckenabschnitt Flörsheim–Mainz
Was wird ausgeschrieben
Die DB Netz AG vergibt die Umweltplanung für die Umstellung mehrerer Streckenabschnitte auf ESTW-Technik (Elektronisches Stellwerk). Betroffen sind die Strecken 3525, 3531 und 3603 im Bereich zwischen Frankfurt, Wiesbaden und Mainz. Die Leistungen umfassen den Landschaftspflegerischen Begleitplan, den Fachbeitrag Artenschutz, Prüfungen nach §34 BNatSchG sowie den wasserrechtlichen Fachbeitrag. Die Genehmigungen sind beim Eisenbahn-Bundesamt sowie bei vier Kommunen (Frankfurt, Main-Taunus-Kreis, Wiesbaden, Landkreis Groß-Gerau) einzuholen.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Der Streckenabschnitt Flörsheim(Main) – Mainz-Kastel und die freie Strecke Hattersheim – Flörsheim(Main) auf der nordmainischen Strecke zwischen Frankfurt und Wiesbaden (VzG-Strecke 3603) sowie die freie Strecke Abzweig Kaiserbrücke Ost – Abzweig Kostheim – Mainz-Bischofsheim auf der Mainzer Umgehungsbahn (VzG-Strecke 3525) und die freie Strecke Abzw Kostheim – Abzw Kostheim Ost (VzG-Strecke 3531) sollen auf ESTW-Technik umgestellt werden. Der Projektbereich umfasst die Strecken 3525, 3531 und 3603. Die angefragten Leistungen beinhalten die Umweltplanung für die durch die Umstellung betroffenen Streckenabschnitte und die Genehmigung über das Eisenbahn-Bundesamt und Einzelgenehmigungen für die Stadt Frankfurt am Main, den Main-Taunus-Kreis, die Stadt Wiesbaden und den Landkreis Groß-Gerau: - Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) - Fachbeitrag Artenschutz - Prüfungen nach §34 BNatSchG - Wasserrechtlicher Fachbeitrag
Die Deutsche Bahn Netz AG beauftragt die Umweltplanung für die Umstellung von Eisenbahnstrecken auf elektronische Stellwerkstechnik (ESTW). Konkret geht es um drei Streckenabschnitte im Rhein-Main-Gebiet: die nordmainische Strecke zwischen Frankfurt und Wiesbaden sowie die Mainzer Umgehungsbahn. Ein Bieter muss Umweltgutachten erstellen, die für die Genehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt und mehrere Kommunen erforderlich sind — konkret einen Landschaftspflegerischen Begleitplan, einen Artenschutz-Fachbeitrag, Prüfungen nach dem Bundesnaturschutzgesetz sowie einen wasserrechtlichen Beitrag. Die Strecken verlaufen durch Frankfurt, den Main-Taunus-Kreis, Wiesbaden und den Landkreis Groß-Gerau.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Erfahrung mit Umweltgutachten für Eisenbahnprojekte
- Kenntnisse im Eisenbahnrecht und Genehmigungsverfahren
- Fachkunde für Landschaftspflegerische Begleitpläne
- Kompetenz im Artenschutz (BNatSchG)
- Wasserrechtliche Fachkunde für Genehmigungsverfahren
- Erfahrung mit Genehmigungen durch das Eisenbahn-Bundesamt
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Streckenabschnitt Flörsheim(Main) – Mainz-Kastel und die freie Strecke Hattersheim – Flörsheim(Main) auf der nordmainischen Strecke zwischen Frankfurt und Wiesbaden (VzG-Strecke 3603) sowie die freie Strecke Abzweig Kaiserbrücke Ost – Abzweig Kostheim – Mainz-Bischofsheim auf der Mainzer Umgehungsbahn (VzG-Strecke 3525) und die freie Strecke Abzw Kostheim – Abzw Kostheim Ost (VzG-Strecke 3531) sollen auf ESTW-Technik umgestellt werden. Der Projektbereich umfasst die Strecken 3525, 3531 und 3603. Die angefragten Leistungen beinhalten die Umweltplanung für die durch die Umstellung betroffenen Streckenabschnitte und die Genehmigung über das Eisenbahn-Bundesamt und Einzelgenehmigungen für die Stadt Frankfurt am Main, den Main-Taunus-Kreis, die Stadt Wiesbaden und den Landkreis Groß-Gerau: - Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) - Fachbeitrag Artenschutz - Prüfungen nach §34 BNatSchG - Wasserrechtlicher Fachbeitrag
Zeitplan
- 28. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert