Umsetzung eines technischen und fachlichen Testbetriebs für Floating Car Data (FCD) in Potsdam
Was wird ausgeschrieben
Die Landeshauptstadt Potsdam schreibt die Implementierung und Evaluation eines Testbetriebs zur Datenfusion von Floating Car Data (FCD) aus. Ziel ist die netzweite Echtzeit-Verkehrslageerfassung und Reisezeitberechnung im Hauptverkehrsstraßennetz. Die Daten sollen automatisiert in den Verkehrsrechner, das städtische Mobilitätsportal sowie die Mobilithek des BMDV eingespeist werden.
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Im Rahmen des Vorhabens sollen die Datengrundlagen für eine optimierte netzweite Verkehrssteuerung und Information geschaffen werden und durch die Verknüpfung und Erweiterung mit den bestehenden Systemen zur Steuerung wie zur Information verbessert werden. Dies umfasst - die netzweite Aufbereitung und Darstellung der datenfusionierten (Floating Car Data) Verkehrslage (Echtzeit) im Potsdamer Hauptverkehrsstraßennetz sowie - die Bereitstellung von Reisezeitinformationen (Echtzeit) auf ausgewählten Routen des Kfz-Verkehrs.
Die Landeshauptstadt Potsdam sucht einen Dienstleister für die technische und fachliche Umsetzung eines Testbetriebs zur Verkehrsdatenanalyse. Dabei werden sogenannte Floating Car Data (FCD) genutzt – das sind anonymisierte Bewegungsdaten von Fahrzeugen –, um in Echtzeit die Verkehrslage und Reisezeiten im Potsdamer Hauptstraßennetz zu erfassen. Diese Informationen sollen automatisiert an den städtischen Verkehrsrechner übermittelt, für Bürger im Mobilitätsportal bereitgestellt und zusätzlich auf dem Open-Data-Portal des Bundes (Mobilithek) veröffentlicht werden. Der Auftrag umfasst neben der technischen Anbindung auch die Evaluation der Ergebnisse für zukünftige Verkehrsplanungen.
Aufteilung in Lose
1 LotDie entsprechenden Informationen sollen automatisiert und kontinuierlich an den Verkehrsrechner geliefert und im Mobilitätsportal der Stadt Potsdam den BürgerInnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus sind die Daten auf der BMDV "Open Data Portal" Mobilithek unter freier Datenlizenz dauerhaft bereitzustellen. Eine Schnittstelle zu der Plattform ist bereits über den Verkehrsrechner vorhanden. Für planerische Zwecke und Ex-post-Auswertungen sollen die Ergebnis-Werte in geeigneter Weise auch datenbankseitig abgelegt und abrufbar sein. Die Bereitstellung dieser Daten und Informationen soll ausdrücklich als Dienstleistung ("Data-as-a-Service") unter Nutzung und Einbindung der bestehenden und verwendbaren Verkehrsdetektion, der Verkehrsrechnerinfrastruktur sowie zusätzlich verfügbarer Verkehrsdaten (FCD) erfolgen. Eine Beschaffung und Installation zusätzlicher Verkehrserfassungsgeräte und verkehrstechnischer Infrastruktur ist im Rahmen des Projektes nicht vorgesehen. Bei Veröffentlichungen und Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit - beispielsweise Veranstaltungen, Messen, Internetauftritten, Publikationen, Postern oder anderen - sind die Logos des BMDV und des DkV-Förderprogramms gut sichtbar anzubringen
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Zuschlagskriterium wirtschaftlichstes Angebot (100 % Preis)
Zeitplan
- 1. Juni 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert