Altlastensanierung Werftbecken Warnemünde - Landseitige Bodensanierung
Was wird ausgeschrieben
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock vergibt im Rahmen des Projekts 2 die landseitige Altlastensanierung am Werftbecken Warnemünde. Gegenstand sind Bodenaustauschmaßnahmen mit Auskofferung von ca. 72.000 m³ Boden und 8.000 m³ Bauschutt, die Herstellung von Baugruben bis 7 m Tiefe in Spundwandbauweise sowie Grundwasserhaltung und -reinigung während der Bauzeit. Es liegen massive Kontaminationen mit PAK, MKW, Schwermetallen, LHKW und Phenolen vor.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Mit dem Projekt 2 werden die landseitigen, im Baugrund befindlichen Altlasten saniert. Es liegen z.T. massive Kontaminationen vor allem mit PAK, aber auch MKW, Schwermetallen, LHKW und Phenolen im Boden und Grundwasser vor. Es wurden drei Sanierungsschwerpunkte identifiziert, die im Rahmen dieser Maßnahme durch Bodenaustauschmaßnahmen zu sanieren sind.
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock saniert im Stadtteil Warnemünde ein kontaminiertes Hafengebiet. Bei diesem Auftrag werden landseitige Altlasten im Baugrund beseitigt — der Boden ist mit verschiedenen Schadstoffen wie polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), Mineralölen, Schwermetallen und chlorierten Kohlenwasserstoffen belastet. Das Volumen ist erheblich: Rund 72.000 Kubikmeter Erdreich und 8.000 Kubikmeter Bauschutt müssen ausgehoben, gereinigt und entsorgt werden, wobei Baugruben bis zu sieben Metern Tiefe in Spundwandbauweise hergestellt werden. Die Sanierung ist in drei Bereiche unterteilt und umfasst auch die Grundwasserreinigung während der Bauarbeiten. Bewerber müssen nachweisen, dass sie vergleichbare Altlastensanierungen im öffentlichen Bereich durchgeführt haben und über die erforderliche Fachkunde für die Entsorgung gefährlicher Abfälle verfügen.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Nachweis vergleichbarer Altlastensanierungen im öffentlichen Bereich
- Fachkunde für die Entsorgung gefährlicher Abfälle (LHKW, PAK, Schwermetalle)
- Erfahrung mit Bodenaustauschmaßnahmen und Grundwasserhaltung
- Fähigkeit zur Grundwasserreinigung während der Bauzeit
- Kenntnisse in Spundwandbauweise bis 7 m Tiefe
- Organisationskonzept für Baustelle und Arbeitsschutz
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand ist die Herstellung von teilweise verbauten Baugruben bis 7 m Tiefe in Spundwandbauweise, die Grundwasserhaltung und Reinigung während der Bauzeit mittels einer Grundwasserreinigungsanlage, die Herstellung einer Bereitstellungsfläche, die Bildung von Haufwerken aus dem ausgebauten Material, sowie die Separierung und Entsorgung des belasteten Bodenmaterials. Es sind ca. 72.000 m³ Boden und 8.000 m³ Bauschutt auszuheben. Die Baugruben sind mit geeignetem Füllboden wieder zu verfüllen und zu verdichten. Die Verbaumaßnahmen und die Bereitstellungsfläche sind zurück zubauen. Weitere Details, siehe Vergabeunterlagen
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- price70%
weitere Details siehe Wertungsmatrix und Verfahrensbrief
- quality30%
Der technische Wert bestimmt sich aus den Kriterien: - Entsorgungskonzept - Arbeitsschutz- und Emissionschutzkonzept - Terminsicherheit / Bauzeitenplan - Organisation der Baustelle weitere Details siehe Wertungsmatrix und Verfahrensbrief
Zeitplan
- 7. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert