TED·454638-2026·Schließt in 34 Tagen

Objektplanung für Umbau und Sanierung des Stadtcafés Halberstadt

Sachsen-Anhalt
Halberstadt, Germany·Veröffentlicht 2. Juli 2026
Architektur- und IngenieurdienstleistungenÖffentliche VerwaltungArchitekturObjektplanungSanierungOeffentliche VerwaltungHochbau
Auftragswert
~€85k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
4. Aug. 2026
34 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Stadt Halberstadt schreibt die Objektplanung für den Umbau und die Sanierung des ehemaligen Stadtcafés (Breiter Weg 34) aus. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß HOAI sowie besondere Leistungen. Ziel ist die städtebauliche Aufwertung des Stadtzentrums.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Maßnahme Umbau und Sanierung Stadtcafé Halberstadt VgV-Verfahren: Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 3 - 9 sowie Besondere Leistungen

VergabeHero-Einschätzung

Die Stadt Halberstadt sucht ein Planungsbüro für die Sanierung und den Umbau des ehemaligen Stadtcafés im Breiten Weg. Das Projekt ist Teil einer größeren Maßnahme zur Aufwertung der Innenstadt und der Fußgängerzone. Der Auftrag umfasst die architektonische Objektplanung für Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 3 bis 9, also von der Entwurfsplanung bis zur Objektbetreuung. Da es sich um ein VgV-Verfahren handelt, findet ein Auswahlprozess statt, bei dem maximal fünf geeignete Büros zur Angebotsabgabe eingeladen werden.

Eignung

Zentrale Anforderungen

4 Punkte
  • Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit
  • Vorlage von bis zu drei Referenzprojekten (abgeschlossen zwischen 08/2021 und 07/2026)
  • Ausschluss von Verstößen gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz
  • Einhaltung der Mindestanforderungen gemäß Vergabeunterlagen

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

fakultativer Ausschlussgrund zwingender Ausschlussgrund siehe Vergabeunterlagen; keine Ausschlussgründe nach § 21 SchwarzArbG; § 21 AEntG, § 22 LkSorgPflG sowie § 19 MiLoG Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem vierstufigen Verfahren: 1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden. 2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, sobald ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wenn innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht vorgelegt und nicht aufgeklärt werden, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren. Sollten mindestens fünf vollständige Teilnahmeanträge vorliegen, werden keine Unterlagen nachgefordert und unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verlauf ausgeschlossen. 3. Anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerber wird beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. Es gibt eine Höchstzahl von Bewerbern, die für die zweite Phase des Verfahrens eingeladen werden. Geplante Mindestanzahl: 3 / Höchstanzahl: 5 Bei der Auswertung der Teilnahmeanträge werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet: Berufliche Leistungsfähigkeit: - Bewerber 100 % Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der Bewertungsmatrix (Vergabeunterlagen) entnommen werden. Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, sind die vorgelegten Referenzen maßgeblich. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden für den Bewerber bis zu drei abgeschlossene Referenzen bzw. die abgeschlossenen Leistungsphasen (Leistungen müssen zwischen dem 01.08.2021 und dem 31.07.2026 abgeschlossen worden sein. Der Beginn der Leistungserbringung kann vor dem 01.08.2021 liegen) aus der Eigenerklärung zur Eignung gewertet. Weitere Referenzen werden nicht berücksichtigt. Aus den Projektbeschreibungen müssen nachvollziehbar die wertungsrelevanten technischen Inhalte zur Wertung hervorgehen. Ohne Projektbeschreibung ist die Referenz unvollständig, nicht prüfbar und wird nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen zu überprüfen. Bei falschen Angaben behält sich der Auftraggeber vor, die Referenz von der Wertung auszuschließen. 4. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Los-Verfahren herbeizuführen.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Umbau und Sanierung Stadtcafé Halberstadt - VgV-Verfahren: Objektplanung Gebäude und Innenräume LPH 3 - 9 sowie Besondere Leistungen

Mit dem Kauf und der anschließenden Sanierung des Gebäudes Breiter Weg 34 (ehem. Stadtcafé) möchte die Stadt Halberstadt einen weiteren Meilenstein zur Aufwertung des Stadtzentrums und insbesondere der Fußgängerzone Breiter Weg setzen. Im Dezember 2023 begannen die Bauarbeiten am Breiten Weg (PJ 22). Nach dessen Fertigstellung ist eine Weiterentwicklung der anliegenden Gebäude essenziell für den Erfolg dieser Maßnahme. Die 4, zwischen 1961 und 1964 errichteten, zweigeschossigen Pavillonbauten geben dem Breiten Weg den heutigen Charakter und besitzen eine besondere architektonische sowie städte-bauliche Qualität. Eine mögliche Aufnahme in das Denkmalregister des Landes Sachsen-Anhalt stand und steht immer mal wieder im Raum. Die Sanierung des Breiten Weges und eine anschließende Sanierung des ehem. Stadtcafés sind wichtige Schritte zur Wiederbelebung der Halberstädter Innenstadt. Geplant ist, das Obergeschoss im Bestandsgebäude Breiter Weg 34 in Halberstadt mit dem ehemaligen Stadtcafé wieder einer Nutzung zuzuführen. Der vorhandene Haupteingang am Breiten Weg soll so umgebaut werden, dass das Obergeschoss zukünftig barrierefrei erreichbar ist. Im Obergeschoss sollen die erforderlichen Nebenräume und Sanitärräume ergänzt werden. Auf der Gebäuderückseite kann an die Außenfassade eine Fluchttreppe zur Sicherung des 2. Rettungswegs angebaut werden. Die Fenster- und Türelemente sowie die Haustechnik müssen auf die energetisch und technisch erforderlichen Anforderungen modernisiert werden. Eine Vorplanung für die Objektplanung Gebäude und Innenräume aus dem Jahr 2024 liegt vor. Nähere Informationen sind aus der Information zum Leistungsgegenstand zu entnehmen.

CPV 71000000, 71221000
Bewertung

Zuschlagskriterien

4 Kriterien
  • quality

    Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit ihren fachlichen Aufgaben und Qualifikationen einschließlich Projektorganigramm. Darstellung der besonderen Kenntnisse des Projektleiters/stellv. Projektleiters, der/des Objektplaner/s (LPH 3 - 5), des/der Bearbei-ter/s der Ausschreibungsunterlagen (LPH 6 - 7) und der/des Baulei-ter/s (LPH 8 - 9) in Bezug auf die ausgeschriebenen Architektenleistungen und Randbedingungen für das vorliegende Projekt.

    30%
  • quality

    Projektorganisation zur Einhaltung der Qualität-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers

    10%
  • quality

    Projektanalyse und Herangehensweise an die zu erbringenden Leistungen, Auseinandersetzung mit dem vorliegenden Bauvorhaben, Arbeitsschwerpunkte und besondere Herausforderungen, Rahmenterminplan (LPH 3 - 8)

    30%
  • price

    Honorar

    30%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 2. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 4. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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