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Fachplanung Tragwerksplanung für Umbau und Sanierung Stadtcafé Halberstadt

Sachsen-Anhalt
Halberstadt, Germany·Veröffentlicht 20. Juli 2026
IngenieurdienstleistungenÖffentliche VerwaltungTragwerksplanungIngenieurleistungenOeffentliche VerwaltungBauplanungSanierung
Auftragswert
~€65k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
18. Aug. 2026
29 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Stadt Halberstadt schreibt die Fachplanungsleistungen für die Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1-6) für den Umbau und die Sanierung des ehemaligen Stadtcafés am Breiten Weg aus. Das Projekt zielt auf die städtebauliche Aufwertung des Stadtzentrums ab. Die Vergabe erfolgt im Rahmen eines VgV-Verfahrens mit einer Auswahl von drei bis fünf Bietern.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Umbau und Sanierung Stadtcafé Halberstadt VgV-Verfahren: Fachplanung Tragwerksplanung LPH 1 - 6 und Besondere Leistungen

VergabeHero-Einschätzung

Die Stadt Halberstadt plant den Umbau und die Sanierung des ehemaligen Stadtcafés in der Fußgängerzone Breiter Weg, um das Stadtzentrum städtebaulich aufzuwerten. Hierfür werden spezialisierte Ingenieurbüros für die Tragwerksplanung gesucht, die die Leistungsphasen 1 bis 6 sowie besondere Leistungen übernehmen. Das Verfahren ist zweistufig angelegt: Zunächst erfolgt eine Auswahl geeigneter Bewerber anhand von Referenzen, aus denen drei bis fünf Teilnehmer für die Angebotsabgabe ausgewählt werden. Die Bewertung der Angebote erfolgt anschließend zu 60 Prozent nach qualitativen Kriterien wie Projektorganisation und Herangehensweise sowie zu 40 Prozent nach dem Preis.

Eignung

Zentrale Anforderungen

4 Punkte
  • Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit
  • Vorlage von bis zu drei abgeschlossenen Referenzprojekten
  • Referenzzeitraum: Abschluss zwischen 01.08.2021 und 31.07.2026
  • Einhaltung der Mindeststandards gemäß SchwarzArbG, AEntG, LkSorgPflG und MiLoG

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.

Eignungskriterien (Volltext)

fakultativer Ausschlussgrund zwingender Ausschlussgrund siehe Vergabeunterlagen; keine Ausschlussgründe nach § 21 SchwarzArbG; § 21 AEntG, § 22 LkSorgPflG sowie § 19 MiLoG Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem vierstufigen Verfahren: 1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden. 2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, sobald ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wenn innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten Frist die nachgeforderten Erklärungen und Nachweise nicht vorgelegt und nicht aufgeklärt werden, erfolgt der Ausschluss vom weiteren Verfahren. Sollten mindestens fünf vollständige Teilnahmeanträge vorliegen, werden keine Unterlagen nachgefordert und unvollständige Teilnahmeanträge vom weiteren Verlauf ausgeschlossen. 3. Anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerber wird beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen. Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. Es gibt eine Höchstzahl von Bewerbern, die für die zweite Phase des Verfahrens eingeladen werden. Geplante Mindestanzahl: 3 / Höchstanzahl: 5 Bei der Auswertung der Teilnahmeanträge werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet: Berufliche Leistungsfähigkeit: - Bewerber 100 % Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der Bewertungsmatrix (Vergabeunterlagen) entnommen werden. Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, sind die vorgelegten Referenzen maßgeblich. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden für den Bewerber bis zu drei abgeschlossene Referenzen bzw. die abgeschlossenen Leistungsphasen (Leistungen müssen zwischen dem 01.08.2021 und dem 31.07.2026 abgeschlossen worden sein. Der Beginn der Leistungserbringung kann vor dem 01.08.2021 liegen) aus der Eigenerklärung zur Eignung berücksichtigt. Weitere Referenzen werden nicht berücksichtigt. Aus der beizufügenden Projektbeschreibung müssen nachvollziehbar die wertungsrelevanten technischen Inhalte zur Wertung hervorgehen Ohne Projektbeschreibung ist die Referenz unvollständig, nicht prüfbar und wird nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen zu überprüfen. Bei falschen Angaben behält sich der Auftraggeber vor, die Referenz von der Wertung auszuschließen. 4. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Los-Verfahren herbeizuführen.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Umbau und Sanierung Stadtcafé Halberstadt - VgV-Verfahren: Fachplanung Tragwerksplanung LPH 1 - 6 und Besondere Leistungen

Mit dem Kauf und der anschließenden Sanierung des Gebäudes Breiter Weg 34 (ehem. Stadtcafé) möchte die Stadt Halberstadt einen weiteren Meilenstein zur Aufwertung des Stadtzentrums und insbesondere der Fußgängerzone Breiter Weg setzen. Im Dezember 2023 begannen die Bauarbeiten am Breiten Weg (PJ 22). Nach dessen Fertigstellung ist eine Weiterentwicklung der anliegenden Gebäude essenziell für den Erfolg dieser Maßnahme. Die 4, zwischen 1961 und 1964 errichteten, zweigeschossigen Pavillonbauten geben dem Breiten Weg den heutigen Charakter und besitzen eine besondere architektonische sowie städte-bauliche Qualität. Eine mögliche Aufnahme in das Denkmalregister des Landes Sachsen-Anhalt stand und steht immer mal wieder im Raum. Die Sanierung des Breiten Weges und eine anschließende Sanierung des ehem. Stadtcafés sind wichtige Schritte zur Wiederbelebung der Halberstädter Innenstadt. Geplant ist, das Obergeschoss im Bestandsgebäude Breiter Weg 34 in Halberstadt mit dem ehemaligen Stadtcafé wieder einer Nutzung zuzuführen. Der vorhandene Haupteingang am Breiten Weg soll so umgebaut werden, dass das Obergeschoss zukünftig barrierefrei erreichbar ist. Im Obergeschoss sollen die erforderlichen Nebenräume und Sanitärräume ergänzt werden. Auf der Gebäuderückseite kann an die Außenfassade eine Fluchttreppe zur Sicherung des 2. Rettungswegs angebaut werden. Die Fenster- und Türelemente sowie die Haustechnik müssen auf die energetisch und technisch erforderlichen Anforderungen modernisiert werden. Eine Vorplanung für die Objektplanung Gebäude und Innenräume aus dem Jahr 2024 liegt vor. Nähere Informationen sind aus der Information zum Leistungsgegenstand zu entnehmen.

CPV 71000000, 71327000
Bewertung

Zuschlagskriterien

3 Kriterien
  • quality

    Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit ihren fachli-chen Aufgaben und Qualifikationen einschließlich Projektorganigramm. Darstellung der besonderen Kenntnisse des Projektleiters/stv. Projektleiters und des/der Hauptbearbeiter/s in Bezug auf die ausgeschriebenen Ingenieurleistungen und Randbedingungen für das vorliegende Projekt.

    40%
  • quality

    Projektanalyse und Herangehensweise an die zu erbringenden Leistungen, Auseinandersetzung mit dem vorliegenden Bauvorhaben, Arbeits-schwerpunkte und besondere Herausforderungen

    20%
  • price

    Honorar

    40%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 20. Juli 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 18. Aug. 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung

Alle Angaben ohne Gewähr. Ausschreibungen können sich jederzeit ändern – wir übernehmen keine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier dargestellten Daten. Maßgeblich ist stets die Originalbekanntmachung des Auftraggebers.

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