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Planungsleistungen für Umbau und Erweiterung der Mensa am Schulcampus Albert-Schweitzer- und Stauffenbergschule

Stadt HeidelbergHeidelberg, GermanyVeröffentlicht 29. Mai 2026
Auftragswert
~€250k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
11. Juni 2026
13 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Stadt Heidelberg schreibt Planungsleistungen für Gebäude und Freianlagen zur Erweiterung der Mensa am Schulcampus der Albert-Schweitzer-Schule und Stauffenbergschule aus. Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Der Auftrag umfasst die architektonische und freiraumplanerische Gestaltung der neuen Mensalösung.

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Planungsleistungen für Gebäude und Freianlagen

VergabeHero-Einschätzung

Die Stadt Heidelberg plant den Umbau und die Erweiterung der Mensa für den gemeinsamen Schulcampus der Albert-Schweitzer-Schule und der Stauffenbergschule. Gesucht werden hierfür spezialisierte Planungsleistungen für Gebäude und Freianlagen, um eine zeitgemäße Verpflegungssituation für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Das Verfahren ist als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gestaltet, was bedeutet, dass sich interessierte Planungsbüros zunächst bewerben müssen, bevor sie zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Vergabe erfolgt anhand einer Kombination aus Qualitätskriterien, die mit 80 Prozent gewichtet sind, und dem Preis, der 20 Prozent ausmacht.

Architektur- und IngenieurdienstleistungenÖffentliche VerwaltungBildungswesenArchitekturplanungSchulbauFreianlagenplanungOeffentliche VerwaltungMensa Bau
Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Umbau und Erweiterung Mensa Albert-Schweitzer-Schule und Stauffenbergschule in Heidelberg

Planungsleistungen für Gebäude und Freianlagen in Heidelberg Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb - Vergabe Nr. HD_65_2026_001 Umbau und Erweiterung Mensa Albert-Schweitzer-Schule und Stauffenbergschule Die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) und die Stauffenbergschule (SBS) bilden einen Schulcampus mit gemeinsamem Schulhof, zwei Sporthallen und künftig einer zeitgemäßen Mensalösung. Die Albert-Schweitzer-Schule ist eine zweizügige Stadtteilgrundschule mit ca. 240 Schüler*innen mit einem modular buchbaren kommunalen Betreuungsangebot. Die Stauffenbergschule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Sprache mit ca. 150 Schüler*innen. Beide Schulen befinden sich auf einem gemeinsamen Flurstück im Heidelberger Stadtteil Pfaffengrund. Beim geplanten Bauvorhaben handelt es sich um eine Umnutzung der ehemaligen freiwilligen Feuerwehr und der Lehrküche der Albert-Schweitzer-Schule zu einer Mensa mit Aufwärmküche. Die Mensa wird dabei mit zwei getrennten Speiseräumen für die Schulen konzipiert, die von einer gemeinsamen Aufwärmküche mit Lager und Personalbereich bedient werden. Die Aufwärmküche soll zu einer Cook & Chill - Küche aufgerüstet werden können. Zusätzlich gibt es einen gemeinsamen Sanitärbereich und ein gemeinsames Foyer als Verteiler und Schleuse mit Handwaschbecken. Die Speiseräume sollen nicht mit reiner Kantinenbestuhlung versehen werden, sondern eine höhere Aufenthaltsqualität als "Schülerrestaurant" (ASS) bzw. als "Familien-Esszimmer" (SBS) bieten. Der Entwurf der Speiseräume (Planungsleistung Innenraum LPH 3) wird als besondere Leistung vergütet. Aufgrund der bestehenden Deckenhöhen wurde festgelegt, dass die Technik sichtbar unter der Decke verlegt wird. Die Lüftung erfolgt durch Textilschläuche. Die nötige Technik ist im Untergeschoss unter dem Küchenbereich geplant. Der ungedämmte Bestandsbau der ehemaligen Fahrzeughalle wird energetisch saniert. Der Umbau mit Erweiterung umfasst ca. 676m² BGF (Regelfall). Grundlage der zu beauftragenden Leistungen ist der Entwurf aus Leistungsphase 3 des Hochbauamtes. Die weiteren Fachplaner sind bereits beauftragt und haben die LPH 3 weitestgehend abgeschlossen. Der Bauantrag wird in den nächsten Wochen gestellt. Entsprechend der formulierten Ziele der Stadt Heidelberg zur nachhaltigen und klimafreundlichen Stadtentwicklung ist die Konstruktion der Anbauten als Holz-/Holzhybridbau geplant. Einbauten wie Türen und Fenster sollen soweit möglich aus den ausgebauten Elementen ausgeführt werden. Zirkuläres Bauen soll Anwendung finden. Ausgeschrieben sind die Grundleistungen für die Gebäudeplanung gemäß HOAI §34 Anlage 10 Nummer 10.1 mit den Leistungsphasen 5-9, Einstufung in Honorarzonen III. (Einige Grundleistungen entfallen - dies ist im Preisblatt kenntlich gemacht). LPH 1-4 wurde durch das Hochbauamt selbst bearbeitet. Die DWG-Dateien werden in 2D zur Verfügung gestellt. Der Kostenrahmen für das Projekt beläuft sich auf ca. 2,7 Mio. EUR brutto (KG 300+400). Mit den Planungsleistungen ist spätestens im Oktober 2026 zu beginnen. Das erste Ausschreibungspaket (Abbruch, Rohbau, Holzbau) muss im März 2027 versendet werden.

CPV 71200000
Bewertung

Zuschlagskriterien

4 Kriterien
  • quality

    siehe Übersicht Zuschlagskriterien

    40%
  • quality

    siehe Übersicht Zuschlagskriterien

    20%
  • quality

    siehe Übersicht Zuschlagskriterien

    20%
  • price

    Siehe Übersicht Zuschlagskriterien

    20%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 29. Mai 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 11. Juni 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link