Fachplanung Technische Ausrüstung für Klinikum-Erweiterung (Anlagengruppen 4-6)
Was wird ausgeschrieben
Die Westpfalz-Klinikum GmbH vergibt einen Ingenieurvertrag für die Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4, 5 und 6) gemäß § 55 HOAI für den 2. Bauabschnitt am Standort Kirchheimbolanden. Der Auftrag umfasst die Leistungsphasen 3-9 und beinhaltet die Erweiterung der Zentralen Notaufnahme, der ZSVA (Sterilgutversorgung), des Aufwachraums sowie Ambulanz- und Arztdienstflächen. Die Planung muss während des laufenden Krankenhausbetriebs erfolgen und umfasst auch die Erneuerung der Lüftungstechnik der Operationssäle sowie die neue NSHV-Versorgung.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Anlass der vorliegenden Vorplanung ist die Umverlegung der Klinik für Innere Medizin des Standortes Rockenhausen an den Standort Kirchheimbolanden. Dieser Ingenieurvertrag umfasst die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 6, (Grundleistungen nach § 55 HOAI und erforderliche Besondere Leistungen) der Leistungsphasen 3-9 für die Planung und Realisierung des 2. Bauabschnittes. Der 2. Bauabschnitt ergänzt die zentralen medizinischen Kernfunktionen mit Um- und Neubauanteilen an Haus 2 und Haus 3 mit einer Erweiterung der Zentralen Notaufnahme, der ZSVA, dem Aufwachraum/Holding, Ambulanz- und Arztdienstflächen. Der Aufwachraum/Holding wird an der Stelle der ehemaligen Intensivstation direkt neben dem OP in Haus 3 verortet und an diesen angebunden. Aufgrund der durch die Baustelle Anbau Haus 2 entstehenden Enge im Bereich der Liegendkrankenvorfahrt müssen die Auswirkungen auf den Betrieb der ZNA frühzeitig untersucht werden. Der Neubau an Haus 3 lässt durch seine nördliche Lage keine Beeinträchtigungen im Klinikalltag erwarten. Nach Fertigstellung des 2. BA verlagern bzw. vergrößern sich die Flächen der Ambulanzen und Arztdienste, der Notaufnahme und der Sterilgutversorgung ZSVA in den entstandenen Räumlichkeiten. In der Logistikebene -1 entstehen gleichzeitig Flächen für die Mitarbeiterumkleiden. Das Technikgebäude Haus 1 wird mit neuer Anlagentechnik ausgestattet. In Ebene 2 wird oberhalb des OP"s im Wesentlichen die Lüftungstechnik der Operationssäle erneuert. Die Realisierung des 2. Bauabschnittes bei der Sanierung der Westpfalz-Klinikum GmbH Standort III Kirchheimbolanden stellt die zu beauftragenden Objekt- und Fachplaner aufgrund Lage, Planungsinhalten und beengter Platzverhältnisse vor besondere Herausforderungen: - Der Neubau entsteht an der Schnittstelle zwischen Gebäudebestand und Neubau des 1. Bauabschnittes. - Es steht im nördlichen Grundstücksbereich nur ein beengtes Baufeld zwischen Alt- und Neubau, in unmittelbarer Nähe zu Grundstücksgrenze und Nachbarbebauung zur Verfügung. Infolgedessen ist auch wenig Fläche für Baustelleneinrichtung, Kranfläche und für Lagerung von Baumaterialien vorhanden. - Dies ist bei der Wahl der Ausführung (z.B. Hohlwandelemente zur Reduzierung des Schalungsaufwandes, Einsatz von Fertigteilen) zu berücksichtigen. Ebenso soll die Wahl der Konstruktion der zwingend erforderlichen Reduktion von Beeinträchtigungen durch Staub. Lärm und insbesondere Erschütterungen (räumliche Nähe zu den OP-Bereichen!) Rechnung tragen. - Die Neubaumaßnahme muss während des vollen Krankenhausbetriebes erfolgen. Die Sicherstellung aller zu Betrieb / Patientenversorgung erforderlichen Prozesse des Hauses ist permanent zu gewährleisten. Bei der Fachplanung gilt inbesondere zu beachten: Die zukünftige Versorgung des Klinikums erfolgt über eine neue NSHV-AV und NSHV-SV. Die Anlagen werden in neuen Räumen untergebracht. Von hier aus erfolgt die Versorgung des gesamten Neubaus und über entsprechende Abgänge die zukünftige Versorgung des Bestandsgebäudes, sodass mittel- bis langfristig die vorhandene NSHV im Bestand entfallen kann. Die geplante Gesamtmaßnahme beinhaltet neben dem Erweiterungsbau verschiedene Bauabschnitte mit Modernisierungsmaßnahmen im Bestand. - BA 2 Neubau: Neubau ZNA - BA 2 Umbau: Umbau Verwaltung + Technik + Ambulanzen
Die Westpfalz-Klinikum GmbH sucht einen Planer für die technische Ausrüstung des 2. Bauabschnitts am Standort Kirchheimbolanden. Konkret geht es um die Fachplanung für die Anlagengruppen 4 (Elektrotechnik), 5 (Gebäudetechnik) und 6 (Labortechnik) nach HOAI, Leistungsphasen 3-9. Der 2. Bauabschnitt erweitert die Zentrale Notaufnahme, die Sterilgutversorgung (ZSVA), den Aufwachraum und Ambulanzflächen — jeweils in enger Anbindung an den laufenden Klinikbetrieb. Eine besondere Herausforderung ist die Bauausführung während des vollen Krankenhausbetriebs mit minimaler Beeinträchtigung der OP-Bereiche. Die Vergabe erfolgt gestaffelt: Zuerst Leistungsphasen 3-4, später Phasen 5-9.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI
- Anlagengruppen 4, 5 und 6 (Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Labortechnik)
- Leistungsphasen 3-9 HOAI
- Erfahrung mit Planung im laufenden Krankenhausbetrieb
- Referenzen für vergleichbare Klinikprojekte
- Besondere Leistungen gemäß HOAI
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotGegenstand des Verfahrens ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Fachplanung Gebäude gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 4, 5 und 6 sowie für die in diesem Zusammenhang erforderlichen Besonderen Leistungen. Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Planungsleistungen. In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 3 bis 4 für Leistungen nach § 55 HOAI sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden. In der Leistungsstufe 2 beabsichtigt der Auftraggeber für die genehmigte Planung die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 nach § 55 HOAI sowie der in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen. Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Zuschlagskriterien
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Details siehe Vergabeunterlagen
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Zeitplan
- 6. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert