TED·268519-2026

Planungsleistungen Technische Ausrüstung für Umbau zweier Sportanlagen in Offenbach

Stadt Offenbach am MainOffenbach am Main, GermanyVeröffentlicht 20. Apr. 2026
Auftragswert
~€250k
Geschätzt · Konfidenz low
Einreichungsfrist
18. Mai 2026
-11 Tage verbleibend
Leistungsbeschreibung

Was wird ausgeschrieben

Die Stadt Offenbach am Main vergibt Planungsleistungen für die technische Ausrüstung (Anlagengruppe 4 und 5 gemäß HOAI) für den Umbau zweier Sportanlagen an den Standorten Rosenhöhe und Eichwaldweg. Der Auftrag umfasst Planungsleistungen gemäß Kostengruppen 220 und 550. Am Standort Rosenhöhe sollen der Naturrasen-Doppelfeld für Rugby-Nutzung umgerüstet und die Leichtathletikanlage nach modernem Standard erneuert werden. Die Auftragsdauer beträgt 120 Tage.

Vollständige Beschreibung anzeigen

Die Sportanlagen am Eichwaldweg und an der Rosenhöhe sollen aufgrund von Vereinskonsolidierungen umgebaut und erneuert werden. Planungsleistungen Technische Ausrüstung, Anlagengruppe, 4 & 5 nebst Kostengruppen 220 und 550 für den Umbau zweier Sportanlagen in Offenbach

VergabeHero-Einschätzung

Die Stadt Offenbach am Main sucht einen Planer für die technische Ausrüstung beim Umbau zweier Sportanlagen — eine am Eichwaldweg und eine an der Rosenhöhe. Hintergrund sind Vereinskonsolidierungen, die eine Modernisierung und Anpassung der Sportstätten erfordern. Die Planungsleistungen umfassen die Anlagengruppen 4 und 5 (elektrotechnische Anlagen und maschinelle Anlagen) sowie die Kostengruppen 220 und 550 nach DIN 277. Am Standort Rosenhöhe wird unter anderem die Leichtathletikanlage grundlegend erneuert und ein Naturrasen-Doppelfeld für Rugby-Nutzung umgerüstet. Die Vergabe erfolgt anhand qualitätsbezogener Kriterien (knapp 82 %) und des Honorars (rund 18 %), die Auftragsdauer ist mit 120 Tagen veranschlagt.

Engineering ServicesArchitectural ServicesGovernmentSports & RecreationSports FacilitiesEngineering ServicesTechnical EquipmentPublic Sector InfrastructureMunicipal ServicesBuilding RenovationFacility Planning
Eignung

Zentrale Anforderungen

4 Punkte
  • Nachweis der Fachkunde für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 4 und 5)
  • Erfahrung mit der Planung von Sportstätten oder vergleichbaren öffentlichen Infrastrukturprojekten
  • HOAI-konforme Planungsleistungen
  • Kostengruppen 220 und 550 nach DIN 277

KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.

Eignungskriterien (Volltext)

Es werden die Unterlagen nachgefordert, deren Nachforderung im Vergabeverfahren zulässg sind.

Lose

Aufteilung in Lose

1 Lot
LOT-0000Umbau Sportanlagen Rosenhöhe & Eichwaldweg ELT

Ziele& geplante Maßnahmen Rosenhöhe: Das Sportzentrum Rosenhöhe besteht derzeit aus einem Kunstrasenplatz, einem Naturrasen-Doppelfeld, einer Leichtathletikanlage und einer Tennisplatzanlage. Am Kunstrasenplatz sollen keine Veränderungen vorgenommen werden. Gleiches gilt für das Naturrasen-Doppelfeld, welches zukünftig auch für Rugby genutzt werden soll. Die Leichtathletikanlage soll grundlegend nach modernem Standard und damit einhergehenden neuen Abmessungen erneuert und um Sitzgelegenheiten am Rand erweitert werden. Der Tennenplatz im Süden soll in einen Kunstrasenplatz für den Rugbysport umgewandelt werden, welches auch für die Fußballabteilung als Großspielfeld bzw. für zwei E-Jugendfelder nutzbar sein soll. Auf der Fläche zwischen Doppelfeld und Leichtathletikanlage soll ein multifunktionaler Sportraum mit Angeboten für Crossover-Training und Freizeitsport entstehen ( z. B. Beachvolleyballfeld, Calisthenics-Anlage etc.) Das Umkleidegebäude und das Hausmeisterwohnhaus im nördlichen Grundstücksbereich sollen grundsätzlich belassen, mit Anbauten um den notwendigen Bedarf der Vereine erweitert und modernisiert werden. Der Umfang der Modernisierung des Bestandsgebäudes A ist im Laufe des Projekts noch abzustimmen. In einer gerade abgeschlossenen Machbarkeitsstudie wurden die benötigten Raumbedarfe bereits abgebildet, verortet und befinden sich in Abstimmungen mit den Vereinen. Diese stellen die Erweiterungsneubauten an dem Bestandgebäude A dar und werden als Gebäude B bezeichnet. Ergänzend soll zudem ein Mehrzweckraum als eigenständiges Gebäude C errichtet werden. Eichwaldweg: Die Sportanlage Eichwaldweg besteht derzeit aus einem Kunstrasenplatz, der im Jahr 2023 saniert wurde, einem Naturrasen-Feld und einer separaten Tennisplatzanlage. Es sollen in der Gesamtplanung nach Möglichkeit folgende Spielfelder vorgesehen werden: - 1 großes Kunstrasenfeld (bereits vorhanden, wurde saniert, kein Handlungsbedarf) - 1 E-Jugend Kunstrasenfeld (im Bereich, der aktuell mit Tennisplätzen belegt ist) - 1 großes Naturrasenfeld (bereits vorhanden, muss ggf. etwas verschoben werden) - 1 E-Jugend Naturrasenfeld (im Bereich des großen Naturrasenfeldes) Die bestehenden Umkleidegebäude - Gebäude B - (städt. Gebäude im Süden und nördlicher Gebäudeteil des Vereinsgebäudes) sollen zum Großteil abgebrochen und durch neue, größere, bedarfsgerechte und moderne Infrastrukturgebäude ersetzt werden. Der bestehenbleibende Gebäudeteil A (südlicher Teil des Vereinsgebäudes mit Vereinsraum) soll grundsaniert werden. In einer gerade abgeschlossenen Machbarkeitsstudie wurden die benötigten Raumbedarf bereits abgebildet, verortet und befinden sich in Abstimmungen mit den Vereinen. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie (Qualität ähnlich Vorentwurf) bilden die Grundlage für die anstehende Planung. Flächenprogramm: Die in der Anlage befindlichen Machbarkeitsstudien für die Umbauten der jeweiligen Infrastrukturgebäude sind mit den Vereinen bereits abgestimmt und dem Grunde nach freigegeben. Sie dienen daher als abgestimmtes Raumprogramm und Planungsanforderung für die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen. Abstimmungen und Freigaben nach Abschluss der jeweiligen Leistungsphasen, v.a. LPH 2 und LPH 3, sind dennoch mit dem AG und den nutzenden Vereinen durchzuführen. Haustechnische Ausstattung: Der Aufwand für technische Anlagen und Installationen ist auf das unbedingt Notwendige zu beschränken. Das optimierte Zusammenwirken der technischen Anlagen und Einrichtungen aller Gewerke mit dem Ziel der Minimierung von Primärenergieverbrauch und CO2 - Emissionen ist bereits in der Planungsphase sicherzustellen. Bei der Energiebereitstellung sind erneuerbare Energien mit Vorrang zu berücksichtigen. Die Wärmeversorgung muss über regenerative Energien oder aus dem Fernwärmenetz der EVO erfolgen. Eventuell benötigte Warmwasserbereitung hat nach Möglichkeit unter Einbeziehung der solaren Wärmegewinnung zu erfolgen. Regenwasser ist nach Möglichkeit auf dem Gelände zu versickern (Mulden, Rigolen etc.) bzw. zu sammeln (Zisternen). Grundsätzlich gilt, dass alle Möglichkeiten zur Trinkwassereinsparung auszuschöpfen sind. Für Freiflächenbewässerung soll das anfallende Regenwasser im Rahmen der technischen Möglichkeiten genutzt werden. Die Verwendung von Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen und anderen Formen erneuerbarer Energien sind nach maximal möglichen baulichen Aspekten sowie unter Abwägung von Investions- und Betriebskosten zu berücksichtigen. Auch bei den Elektroanlagen ist auf die Energieeffizienz besonderes Augenmerk zu richten. Es ist seitens des Auftraggebers beabsichtigt, die Betriebsführung, Betriebsüberwachung und das Energiemanagement aller städt. Liegenschaften zentral beim Dienstleister GBM zusammenzuführen. Deshalb sind alle Gewerke so zu planen, dass sie auf eine gemeinsame Leitzentrale aufgeschaltet werden können. Die eingebauten Regelungen, Steuerungen und Fernauslesungen von Zählern/Unterzählern müssen über Schnittstellen verfügen, die eine Übertragung mittels eines offenen Protokolls zulassen. Sind Bussysteme vorgesehen, müssen diese über die entsprechenden Koppler verfügen. Alle Informationen sind an einer zentralen Stelle im Gebäude zusammenzuführen. Die Schnittstellen sind über die Projektsteuerung mit der Betreibergesellschaft GBM abzustimmen. weitere Maßnahmen: Siehe Datei "Leistungsbeschreibung ELT.pdf". Mit der Erbringung der Leistung soll unmittelbar nach Auftragserteilung begonnen werden.

CPV 71240000, 71200000, 71320000120 Tage Laufzeit
Bewertung

Zuschlagskriterien

8 Kriterien
  • quality

    Projektorganisation mit Darstellung der projektspezifischen Kriterien

    9.1%
  • quality

    Zusammenarbeit / Abstimmung mit dem Auftraggeber, Nutzern und anderen Projektbeteiligten

    9.1%
  • quality

    Darstellung der Bauleitertätigkeiten / Bauüberwachung / Anwesenheit vor Ort während der Projektausführung

    11.4%
  • quality

    Betriebliche Nachhaltigkeitskriterien

    6.8%
  • quality

    Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualitätssicherheit

    9.1%
  • quality

    Maßnahmen zur Gewährleistung von Terminen, Fristen und Kosten

    13.6%
  • quality

    Herangehensweise an die projektspezifische Problemstellung

    22.7%
  • cost

    Honorar

    18.2%
Zeitleiste

Zeitplan

  1. 20. Apr. 2026
    Bekanntmachung veröffentlicht
    Auf TED publiziert
  2. 18. Mai 2026
    Einreichungsfrist
    Elektronische Einreichung
Anhänge

Dokumente & Links

1 Link