Umbau einer Brandsimulationsanlage für Ausbildungszwecke

Was wird ausgeschrieben
Die Landeshauptstadt Düsseldorf schreibt den Umbau einer bestehenden Brandsimulationsanlage aus, die für Ausbildungs- und Übungszwecke der Feuerwehr genutzt wird. Der Auftrag umfasst die Demontage der alten Technik sowie die Installation neuer Brandstellentechnik in verschiedenen Räumen wie Garage, Schlafraum und Küche. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren mit einer Gewichtung von 50 % auf das technische Konzept und 50 % auf den Preis.
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Umbau Brandsimulationsanlage
Die Landeshauptstadt Düsseldorf modernisiert ihre Brandsimulationsanlage, die für das Training von Einsatzkräften in einem Brandübungsobjekt genutzt wird. Der Auftrag umfasst den kompletten Austausch der Brandstellentechnik in verschiedenen Räumen, darunter eine Garage, ein Schlafraum und eine Küche, um realistische Übungsszenarien zu ermöglichen. Neben der Demontage und Entsorgung der Altanlagen liegt der Fokus auf der Integration moderner Sicherheits- und Steuerungstechnik. Bieter müssen sowohl ein überzeugendes technisches Konzept als auch einen wettbewerbsfähigen Preis vorlegen, da beide Aspekte zu gleichen Teilen in die Bewertung einfließen.
Zentrale Anforderungen
4 Punkte- Einhaltung der Ausschlussgründe gemäß GWB §§ 123, 124
- Nachweis der Einhaltung von Mindestlohn- und Arbeitnehmerentsendegesetzen
- Erfüllung der Anforderungen an Sicherheitskonzept und -architektur
- Technische Integration in Profinet-/Prosafe-Struktur
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 124 Abs. 1 Nr. 2, 3. Alt. GWB § 123 Abs. 1 Nr. 6 bis 9 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 1, 1. bzw. 3. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 1, 1. Alt. GWB § 123 Abs. 1 Nr. 3 bzw. Nr. 2 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 4 bzw. 5 GWB § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 2, 1. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 1, 3. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 2, 2. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 8 bzw. 9 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB § 124 Abs. 1 Nr. 1, 2. Alt. GWB § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1, 3. Alt. GWB § 124 Abs. 1 Nr. 2, 6. Alt. GWB § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1, 1. und 2. Alt. GWB § 123 Abs. 1 Nr. 1, 2. bzw. 3. Alt. GWB § 124 Abs. 2 GWB (§ 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG) Die Auftraggeberin fordert die Bewerber und Bieter auf, fehlende und unvollständige unternehmens- sowie leistungsbezogene Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist nachzureichen oder zu vervollständigen, soweit § 56 Abs. 3 VgV der Nachforderung leistungsbezogener Unterlagen nicht entgegensteht. Eine inhaltliche Korrektur fehlerhaft eingereichter (auch unternehmensbezogener) Unterlagen im Wege der Nachforderung ist ausgeschlossen; die Möglichkeit der Aufklärung widersprüchlicher Inhalte bleibt unberührt.
Aufteilung in Lose
1 LotDie Landeshauptstadt Düsseldorf beschafft mit diesem Vorgang den vollständigen Umbau der bestehenden Brandsimulationsanlage. Diese dient als Ausbildungs- und Übungszwecken innerhalb eines Brandübungsobjektes. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere: • Demontage und fachgerechte Entsorgung der bestehenden Brandstellentechnik, o EG Garage: Gasflaschenbrandstelle Werkbank Kaskade Durchzündung (Flüssigphase) o OG Schlafraum Bett Bettkasten o OG Küche 2x Hochschrank Küche Herd (Flammenbild bis Deckenbereich Sichtbar, Simulation Vollbrand, Fensterimpuls) • Lieferung und Montage neuer gasbetriebener Brandstellen, Diese soll abweichend von der bestehenden Brandstellentechnik erstellt werden. Gleichzeitiges beüben des EG und OG muss mögich sein. Flammenhöhe, sowie Leistung muss einstellbar sein. o EG Garage: Gasflaschenbrandstelle Werkbank Flashover (Gas) Rückbau Flashover (Flüssiggas) o OG Schlafraum Bett Bettkasten o OG Küche 1x Hochschrank (befeuert) 1x Hochschrank ohne Flamme 1x Herd Flashover (Gas) • Erneuerung beschädigter Hitzeschutzbereiche ca.30m² Cortenstahl (Besichtigung) , • Erneuerung thermisch beschädigter Tür und 2 Fenstern (Besichtigung), • Anpassung und Erneuerung erforderlicher Gasführungs- und Sicherheitsstrecken ab dem Übergabepunkt im Keller der BSA (ankommend Gasphase vom Verdampfer und Flüssigphase vom Gastank, die Flüssigphase muss zurückgebaut werden), • Integration sämtlicher Brandstellen in das vorhandene Profinet-/Profisafe-System, • Lieferung und Montage erforderlicher Außenschränke, • Lieferung und Montage aller erforderlichen Sensoriken und Sicherheitskomponenten, • Lieferung und Montage der erforderlichen Ventiltechnik, • Lieferung und Montage erforderlicher Feuerungsautomaten, • Durchführung erforderlicher Kernbohrungen und Durchführungen, • Verlegung der neuen Steuer- und Versorgungsleitung bis zum Steuerschrank, in enger Absprache mit dem Unternehmen, welches die Steuerung erneuert, • Inbetriebnahme, • Probebetrieb (Im Rahmen des Probebetriebs ist nach mindestens 20 vollständigen Brandzyklen je Brandstelle eine Sichtprüfung durchzuführen. Unzulässig sind: o großflächige Rußablagerungen an Wänden, Decken, Türen oder Fenstern außerhalb der vorgesehenen Brandzone, o rußbedingte Funktionsbeeinträchtigungen von Sensorik, Türüberwachung, Flammenüberwachung oder Hitzeschutz, o sichtbare instabile Gelbflammenbildung außerhalb des bestimmungsgemäßen Flammenbildes, o Verschmutzungen, die vor Aufnahme des Regelbetriebs eine Sonderreinigung erforderlich machen.) • Dokumentation (Bedienungsanleitung, Schaltpläne, Gas- und Leitungsverlaufpläne, in digitaler Form), • Einweisung des Bedien- und Wartungspersonals.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality50%
Technisches Anlagenkonzept und Gesamtausführung, Sicherheitskonzept und Sicherheitsarchitektur, Integration in Profinet-/Prosafe-Struktur, Qualität und Wartungsfreundlichkeit der Brandstellentechnik, Konzept zur Reduzierung von Ruß- und Verschmutzungsbildung, Wartungs-, Service- und Ersatzteilkonzept, Inbetriebnahme- und Supportkonzept, Schulungs- und Multiplikatorenkonzept, Dokumentations- und Nachweiskonzept
- price50%
Preis
Zeitplan
- 16. Juli 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 17. Aug. 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung