Erweiterung der Black Line-Pilotanlage für Carbonfaser-Verarbeitungstechnologien
Was wird ausgeschrieben
Die Technische Universität Chemnitz beschafft eine Erweiterung ihrer bestehenden „Black Line“-Pilotanlage für die Forschung an Carbonfaser- und Verarbeitungstechnologien. Der Auftrag umfasst die Lieferung und Integration von Spezialmaschinen, Messtechnik und Komponenten zur Unterstützung des strategischen Schwerpunkts Leichtbau. Ein konkreter finanzieller Wert oder ein Zeitrahmen ist in der Bekanntmachung nicht angegeben. Die Vergabe erfolgt nach reinem Preisvergleich.
Vollständige Beschreibung anzeigen
UHT-Erweiterung der Black Line-Pilotanlage
Die Technische Universität Chemnitz beschafft eine Erweiterung ihrer bestehenden Forschungsanlage „Black Line“ (eine Versuchslinie zur Entwicklung neuer Werkstoffe), um die Verarbeitung von Carbonfasern für den Leichtbau voranzutreiben. Dabei werden spezielle Maschinen, Steuerungssysteme und Messgeräte beschafft, die in die aktuelle Pilotlinie integriert werden müssen. Die Beschaffung dient der Stärkung des wissenschaftlichen Standorts Sachsen im Bereich Hochtechnologie und unterstützt das strategische Ziel des Bundes und der Länder, Leichtbau als Schlüsseltechnologie auszubauen. Da es sich um eine reine Warenbeschaffung handelt, wird der Zuschlag ausschließlich an das günstigste Angebot vergeben. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Technische Universität Chemnitz)
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Nachweis technischer Eignung
- Referenzen für vergleichbare Anlagen- oder Forschungsausrüstung
- Erfahrung in der Integration von Spezialmaschinen
- Verfügbarkeit von qualifiziertem Fachpersonal
- Erfüllung aktueller Sicherheits- und Normungsstandards
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDas strategische Konzept zur Etablierung des Forschungsfeldes „Carbonfaser- und Verarbeitungstechnologien“ in Sachsen und speziell in der Lausitz zielt auf die Schlüsseltechnologie „Leichtbau“ als Innovationstreiber. Die damit verbundene Carbonfaser-Pilotlinienforschung ergänzt etablierte Forschungsschwerpunkte der TU Chemnitz komplementär, ordnet sich einzigartig in die Leichtbaustrategie des Bundes und der Länder ein und stellt einen Nukleus für neue Leichtbauwerkstoffe dar. Die aktuelle Marktsituation und insbesondere neue Forschungsaspekte zu Hochleistungsfasern aus Carbon bedingen eine Erweiterung der Black Line Pilotanlage um einen zusätzlichen höheren Temperaturbereich sowie noch reinere Inertgase um Hochleistungsfasern zu erzeugen. Daraus ergebenden sich wesentlich neue Anwendungsfelder für Luft- und Raumfahrtforschung für die Professur SLK. Diese neuen Funktionen im Labormaßstab erfordern eine Erweiterung der bereits im Herstellprozess befindlichen Anlage.
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt. Berücksichtigt wird ausschließlich das Kriterium Preis.
Zeitplan
- 4. Mai 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert