Stahlbauarbeiten für Luftrettungszentrum mit Hubschrauber-Landeplattform
Was wird ausgeschrieben
Die BG Kliniken Ludwigshafen und Tübingen gGmbH schreibt Stahlbauarbeiten für den Neubau eines Luftrettungszentrums an der BG Klinik Tübingen aus. Gegenstand ist die Errichtung einer Hubschrauber-Landeplattform in ca. 17m Höhe über dem Patientengarten sowie eines Hangars mit Betankungsanlage. Die Stahlbauleistungen umfassen ca. 412 t für die Landeplattform und ca. 36 t für Hangarwände und Dach, zusätzlich ein Aluminiumlandedeck mit ca. 2000 m² inklusive Beheizung, Entwässerung, Befeuerung und Schaumlöschanlage. Die Vergabe erfolgt als Einzel los nach VOB/A.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Im Zuge der Neuordnung der Luftrettung in Baden-Württemberg wird der Standort des Rettungshubschraubers Christoph 41 dauerhaft von Leonberg an die BG Klinik Tübingen verlegt. Daher soll auf dem Grundstück der BG Klinik Tübingen ein Luftrettungszentrum zur Stationierung des Rettungshubschraubers mit Flugbetriebsfläche, Hangar, Betankungsanlage, Mannschafts- und Sozialräumen der Besatzung und weiterer üblicher Infrastruktureinrichtungen einer Rettungshubschrauber-Station installiert werden. Die BG Klinik Tübingen wird bei der Errichtung des Luftrettungszentrums durch den Kostenträger DGUV unterstützt. Das Luftrettungszentrum wird als vom Erdboden erhöhte Konstruktion im südöstlichen Bereich des Grundstücks der BG Klinik Tübingen errichtet. Die Plattformhöhe beträgt ca. 16m über Gelände. Als vorbereitende Maßnahmen sind Arbeiten zur Anpassung und Neuerstellung verkehrstechnischer und ingenieurbaulicher Anlagen notwendig. Die Neubaumaßnahmen umfassen die Hubschrauberplattform mit Vorflugfläche und einen Hangar mit Betankungsanlage.
Die BG Klinik Tübingen baut ein neues Luftrettungszentrum, weil der Rettungshubschrauber Christoph 41 künftig von Leonberg nach Tübingen verlegt wird. Das Zentrum erhält eine erhöhte Hubschrauber-Landeplattform in etwa 17 Metern Höhe mit einem Aluminiumlandedeck von rund 2000 Quadratmetern, einen Hangar mit Betankungsanlage sowie Sozialräume für die Besatzung. Die Ausschreibung umfasst alle Stahlbauarbeiten (ca. 448 Tonnen Stahl) sowie die technische Ausrüstung wie Schnee- und Eisfreihaltung, Befeuerung und eine Schaumlöschanlage. Der Auftraggeber wird bei diesem Projekt von der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) als Kostenträger unterstützt. Es handelt sich um ein spezialisiertes Hochbauprojekt im medizinischen Bereich mit erhöhten technischen Anforderungen an die Flugsicherheit.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Eignung nach § 57 VgV für Bauleistungen
- Nachweis vergleichbarer Stahlbauprojekte im Hochbau
- Erfahrung mit technischen Sonderkonstruktionen
- Zertifizierung nach § 123 GWB (keine Ausschlussgründe)
- Erfüllung der Anforderungen nach § 16 EU VOB/A
- Referenzen für Konstruktionen im medizinischen Bereich wünschenswert
KI-zusammengefasst aus den offiziellen Eignungsanforderungen. Verbindlich ist der Originaltext unten.
Eignungskriterien (Volltext)
§ 123, 124 GWB; § 57, 42 Abs. 1 VgV; § 16 EU VOB/A Für die Nachforderung von Unterlagen gilt § 16a EU VOB/A
Aufteilung in Lose
1 LotHerstellen einer Hubschrauber Landeplattform über dem Patientengarten in ca. 17m Höhe über OK Gelände. - Stahlbau Landeplattform - ca. 412 t - Stahlbau Hangarwände und Hangardach - ca. 36 t - Aluminiumlandedeck mit beheizten Aluminiumprofilen - ca. 2000 m² incl. Entwässerungsrinnen, Absturzsicherung, Überrollschutz, Markierung - Schnee- und Eisfreihaltung hydraulisch und elektrisch - Entwässerung des Landeplatzes - Befeuerung des Landeplatzes - Schaumlöschanlage - Raumgerüst - Baustelleneinrichtung
Zuschlagskriterien
1 Kriterien- price100%
Der Preis ist das einzige Zuschlagskriterium
Zeitplan
- 20. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert
- 18. Juni 2026EinreichungsfristElektronische Einreichung