Projektsteuerung für Neubau Institutsgebäude Chemie, TU Chemnitz
Was wird ausgeschrieben
Die Technische Universität Chemnitz vergibt die Projektsteuerung für den Neubau eines Institutsgebäudes für Chemie am Campus Reichenhainer Straße. Das Projekt ist als Große Baumaßnahme (GBM) eingestuft und hat eine Laufzeit von 2370 Tagen (ca. 6,5 Jahre). Der Auftrag umfasst die Gesamtkoordination des Bauvorhabens, das zusammen mit dem Institut für Physik an der Fakultät für Naturwissenschaften angesiedelt ist.
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Projetktsteuerung
Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) in Chemnitz vergibt die Projektsteuerung für den Neubau eines Institutsgebäudes für Chemie an der Technischen Universität Chemnitz. Das Projekt ist als Große Baumaßnahme eingestuft und wird am Campus Reichenhainer Straße realisiert — dabei handelt es sich um ein größeres Hochbauprojekt im universitären Umfeld mit einer Bauzeit von etwa 6,5 Jahren. Die Maßnahme wird durch EU-Mittel gefördert. Bewerber müssen nachweislich Erfahrung im öffentlichen Baumanagement und idealerweise im Hochschulbau vorweisen können.
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Erfahrung im öffentlichen Baumanagement
- Referenzen für vergleichbare Hochbauprojekte
- Kompetenz in Projektsteuerung nach HOAI/VOB
- Erfahrung mit Großen Baumaßnahmen (GBM)
- Kenntnisse im Umgang mit EU-Fördermitteln
- Nachweis der technischen und personellen Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDas Institut für Chemie der Technischen Universität Chemnitz soll künftig im Rahmen einer Großen Baumaßnahme (GBM) am Campus der Reichenhainer Straße untergebracht werden. Das Institut für Chemie ist zusammen mit dem Institut für Physik an der Fakultät für Naturwissenschaften der Technischen Universität Chemnitz (TUC) angesiedelt und nimmt eine wesentliche Position in der Hochschulentwicklung und Profilierung der Technischen Universität Chemnitz in Lehre und Forschung ein. Die Fakultät widmet sich in enger Verbindung beider Institute der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung mit experimentellen und theoretischen Methoden. Durch die damit verbundene Zusammenführung der Fakultät für Naturwissenschaften sowie die Nähe zum Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen (MAIN), zur Fakultät für Maschinenbau, zur Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und den Fraunhofer-Instituten sollen Synergieeffekte in Lehre und Forschung erzielt werden. Gegenstand der geplanten Beauftragung sind die Leistungen der Projektsteuerung der Projektstufen 1 bis 5, sowie die besonderen Leistungen "Ergebnisfeststellung der Planungs- und Kostendaten auf den Internet Gebäudedatenblättern der IWB Freiburg" gem. den Ausschreibungsunterlagen beiliegenden Vertragsunterlagen, für die Errichtung eines technischen Gebäudes mit einer Gesamt-nutzfläche (NUF1-6) von ca. 8.290 m² und Sonstige Nutzungen (NUF 7) von 1.065m² zuzüglich Technikflächen von ca. 2.500m². Für das Bauvorhaben wurden für die KG 300 32.8 Mio.€ brutto und für die KG 400 37.7 Mio.€ brutto auf Basis der Qualifizierte Bedarfsanmeldung (Stand 07/2020) ermittelt. Die ermittelten Gesamtbaukosten (KG 200 - 600) betragen 76.219.000,00 €/brutto. Die Baumaßnahme unterliegt der Einhaltung der Förderbedingungen innerhalb des Programms "Infrastruktur an Hochschulen" der EFRE-Förderperiode 2021-2027.
Zeitplan
- 30. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert