Tragwerksplanung für Trafostation zur Schiffs-Landstromversorgung am Jungfernstieg
Was wird ausgeschrieben
Die Sprinkenhof GmbH Hamburg vergibt die Tragwerksplanung für den Einbau einer Trafostation in der Jungfernstiegpassage. Die Trafostation (ca. 2,99 m x 2,58 m x 1,80 m) dient der Stromversorgung von Ladesäulen für Schiffslandstrom an den Schiffsanlegern am Jungfernstieg. Aufgrund von Denkmalschutz kann der Trafo nicht oberirdisch stehen und wird in den Räumen der ehemaligen Netzersatzanlage (NEA) und dem Öltankraum untergebracht. Die Planungsleistungen umfassen Abbruch nichttragender Mauerwerkswände, Errichtung eines Raumes für die Mittelschaltanlage mit Doppelboden, Vergrößerung einer Türöffnung sowie Deckendurchbruch (1,20 m x 1,20 m) mit Stahlbetonhaube für Kabeleinführung. Die Beauftragung erfolgt gestaffelt in zwei Stufen (LP 1-3 und LP 4-6), zunächst nur Stufe 1.
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Bei den Schiffsanlegern am Jungfernstieg sollen Ladesäulen errichtet werden, um die Schiffe mit Landstrom zu versorgen. Für die Umwandlung des Stromes aus dem Stromnetz in das einzuspeisende Netz für die Schiffe, wird eine Trafostation benötigt. Die Aufstellung dieser Trafostation (Grundfläche von 2,99 m x 2,58 m und eine Höhe von ca. 1,80 m) erfolgt am südwestlichen Ende des Jungfern-stiegs, in Richtung Neuer Jungfernstieg. Aus Gründen des Denkmalschutzes kann der Aufstellort (oberirdisch) auf dem Jungfernstieg nicht errichtet werden. Infolgedessen wurde ein neuer Ort in der Jungfernstiegpassage ausgewählt. Die Räumlichkeiten in der Jungfernstiegpassage im Bereich der Schalterhalle B wurden dafür im Vorwege als geeignet erachtet und anschließend mit allen Beteiligten begangen und besichtigt. Ausgewählt wurden die Räume der ehemaligen Netzersatzanlage (NEA) und der dazugehörige Öltankraum direkt am nördlichsten Treppenzugang zur Schalterhalle B am Kassenhäuschen ATG / öffentliche Toiletten. Um den Trafo dort zu platzieren, muss die Schleuse zum ehemaligen NEA-Raum aus nichttragenden Mauerwerkswänden abgebrochen werden, damit ein großer rechteckiger Raum entsteht. Für die zukünftige Mittelschaltanlage soll ein Raum mit Mauerwerkswänden abgetrennt und ein Doppelboden eingebracht werden. Der neue Aufstellungsort des Trafos wird der ehemalige Öltankraum sein. Um die Einbringung zu ermöglichen, muss die Türöffnung vergrößert werden. Für die Kabeleinspeisung der oberhalb der Räumlichkeiten (im Erdreich) liegenden Kabel, muss eine Kabeleinführung gebaut werden. Dafür muss ein Deckendurchbruch (1,20 m x 1,20 m) im ehemaligen Öltankraum hergestellt und eine Stahlbetonhaube drüber gesetzt werden, sodass die Biegeradien der Kabelbündel sich innerhalb des Gebäudes befinden. Die benötigten Planungsleistungen des Vorhabens werden stufenweise beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei in 2 Stufen, wobei sich die einzelnen Leistungsphasen wie folgt auf die Stufen aufteilen: Stufe 1: Leistungsphasen 1 – 3 Stufe 2: Leistungsphase 4 - 6 Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Anspruch auf weitere Stufenbeauftragungen besteht nicht.
Die Sprinkenhof GmbH Hamburg benötigt eine Tragwerksplanung für den Einbau einer Trafostation in der Jungfernstiegpassage. Die Trafostation soll Schiffe am Jungfernstieg mit Landstrom versorgen – ähnlich einer Tankstelle für Schiffe. Da der Standort denkmalgeschützt ist, muss die Trafostation in einem unterirdischen Durchgang (Jungfernstiegpassage) in der ehemaligen Notstromanlage untergebracht werden. Dafür müssen Wände entfernt, ein neuer Raum für die Schaltanlage gebaut, ein Doppelboden eingebracht und ein Deckendurchbruch für Kabel hergestellt werden. Die Planung wird in zwei Stufen vergeben: zuerst die Leistungsphasen 1–3 (Vorentwurf bis Entwurfsplanung), später möglicherweise die Leistungsphasen 4–6. Ein Anspruch auf die zweite Stufe besteht nicht.
Zentrale Anforderungen
5 Punkte- Tragwerksplanung nach HOAI (Leistungsphasen 1-6)
- Erfahrung mit Tragwerksplanung im Bestand
- Kenntnisse im Denkmalschutz
- Erfahrung mit Tragwerksplanung für technische Gebäudeausrüstung
- Referenzen für vergleichbare Projekte
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotBei den Schiffsanlegern am Jungfernstieg sollen Ladesäulen errichtet werden, um die Schiffe mit Landstrom zu versorgen. Für die Umwandlung des Stromes aus dem Stromnetz in das einzuspeisende Netz für die Schiffe, wird eine Trafostation benötigt. Die Aufstellung dieser Trafostation (Grundfläche von 2,99 m x 2,58 m und eine Höhe von ca. 1,80 m) erfolgt am südwestlichen Ende des Jungfern-stiegs, in Richtung Neuer Jungfernstieg. Aus Gründen des Denkmalschutzes kann der Aufstellort (oberirdisch) auf dem Jungfernstieg nicht errichtet werden. Infolgedessen wurde ein neuer Ort in der Jungfernstiegpassage ausgewählt. Die Räumlichkeiten in der Jungfernstiegpassage im Bereich der Schalterhalle B wurden dafür im Vorwege als geeignet erachtet und anschließend mit allen Beteiligten begangen und besichtigt. Ausgewählt wurden die Räume der ehemaligen Netzersatzanlage (NEA) und der dazugehörige Öltankraum direkt am nördlichsten Treppenzugang zur Schalterhalle B am Kassenhäuschen ATG / öffentliche Toiletten. Um den Trafo dort zu platzieren, muss die Schleuse zum ehemaligen NEA-Raum aus nichttragenden Mauerwerkswänden abgebrochen werden, damit ein großer rechteckiger Raum entsteht. Für die zukünftige Mittelschaltanlage soll ein Raum mit Mauerwerkswänden abgetrennt und ein Doppelboden eingebracht werden. Der neue Aufstellungsort des Trafos wird der ehemalige Öltankraum sein. Um die Einbringung zu ermöglichen, muss die Türöffnung vergrößert werden. Für die Kabeleinspeisung der oberhalb der Räumlichkeiten (im Erdreich) liegenden Kabel, muss eine Kabeleinführung gebaut werden. Dafür muss ein Deckendurchbruch (1,20 m x 1,20 m) im ehemaligen Öltankraum hergestellt und eine Stahlbetonhaube drüber gesetzt werden, sodass die Biegeradien der Kabelbündel sich innerhalb des Gebäudes befinden. Die benötigten Planungsleistungen des Vorhabens werden stufenweise beauftragt. Die Beauftragung erfolgt dabei in 2 Stufen, wobei sich die einzelnen Leistungsphasen wie folgt auf die Stufen aufteilen: Stufe 1: Leistungsphasen 1 – 3 Stufe 2: Leistungsphase 4 - 6 Zunächst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Anspruch auf weitere Stufenbeauftragungen besteht nicht.
Zuschlagskriterien
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Preis
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Zeitplan
- 30. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert