Tragwerksplanung für Depotneubau des Deutschen Marinemuseums Wilhelmshaven
Was wird ausgeschrieben
Die Stiftung Deutsches Marinemuseum vergibt die Tragwerksplanung für einen Depotneubau in Wilhelmshaven-Rüstersiel. Das Bauvorhaben umfasst ein Depot mit ca. 1.770 m² BGF sowie ergänzende Funktionsflächen mit ca. 400 m² BGF. Die Leistungen umfassen die HOAI-Leistungsphasen 1–6 inklusive konstruktivem Brandschutz sowie optional die Abbruchplanung für ein Bestandsgebäude. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant.
Vollständige Beschreibung anzeigen
Das Deutsche Marinemuseum plant eine Optimierung der Depotsituation zur langfristigen und sicheren Bewahrung der Sammlungen. Dazu soll ein Depotneubau in Wilhelmshaven Rüstersiel errichtet werden. Neben dem eigentlichen Depot mit einer BGF von ca. 1.770 qm sind unmittelbar angrenzend auch ergänzende Funktionsflächen mit ca. 400 qm BGF geplant. Zudem soll das Depot eine Möglichkeit zur Erweiterung aufweisen. Es steht ein bedarfsanerkanntes Budget für die KG 300, 400 und 600 für das Depot einschließlich Funktionsflächen in Höhe von ca. 3,88 Mio. Euro (brutto) (Basis: Kostenstand 2021) zur Verfügung. Bei dem geplanten Bauvorhaben handelt es sich um eine vom Bund geförderte Zuwendungsbaumaßnahme. Das Projekt unterliegt daher der Prüfung einer behördlichen Stelle. Die Zuwendungsgeber und die Bauverwaltung behalten sich vor, den Entwurf hinsichtlich seiner Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit soweit erforderlich zu optimieren. Bei der Planung sind ökologische Aspekte und Aspekte des nachhaltigen Bauens / nachhaltigen Betriebes des Gebäudes zu berücksichtigen. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist bis zum 31.12.2027 (Übergabe und Inbetriebnahme), die Gesamtfertigstellung bis zum 30.06.2028 (Abschluss Schlussrechnungsprüfungen und Verwendungsnachweis) geplant.
Das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven lässt einen neuen Depotstandort in Rüstersiel planen, um seine Sammlungen langfristig und sicher unterzubringen. Das neue Depot soll etwa 1.770 Quadratmeter Nutzfläche haben, hinzu kommen rund 400 Quadratmeter Funktionsflächen — also Räume für Verwaltung, Technik oder Besucherbereiche. Für diese Bauleistungen (KG 300, 400, 600) steht ein Budget von rund 3,88 Millionen Euro zur Verfügung. Gesucht wird ein Tragwerksplaner, der die statische Planung inklusive Brandschutz übernimmt und dabei auch ökologische und nachhaltige Aspekte berücksichtigt. Das Projekt wird vom Bund gefördert und muss daher von einer Behörde geprüft werden. (interne Bezeichnung des Auftraggebers: Stiftung Deutsches Marinemuseum)
Zentrale Anforderungen
6 Punkte- Tragwerksplanung gemäß HOAI § 51 Leistungsphasen 1-6
- Nachweis konstruktiver Brandschutz
- Eignung für öffentliche Zuwendungsbaumaßnahme
- Berücksichtigung nachhaltiger Bauweisen
- Stufenweise und bauabschnittsweise Beauftragung möglich
- Optional: Abbruchplanung Bestandsgebäude
Eignungskriterien von KI ermittelt, keine offiziellen Angaben vom Auftraggeber vorhanden.
Aufteilung in Lose
1 LotDer Auftrag umfasst freiberufliche Planungsleistungen. Folgende Leistungen sollen vergeben werden: - Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1 - 6 gem. HOAI § 51 i. V. m. Anlage 14, inkl. Konstruktiver Brandschutz); - Optional: Abbruchplanung für das Gebäude Loggerstraße 14. Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise und ggf. bauabschnittsweise Beauftragung vor.
Zuschlagskriterien
2 Kriterien- quality70%
Erläuterung zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung
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Zeitplan
- 29. Apr. 2026Bekanntmachung veröffentlichtAuf TED publiziert